Erinnerungsbilder und Gedächtniskonstruktionen Fallstudien zum Erbe des Ersten Weltkriegs in Zentraleuropa (1918-1939)
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Produktdetails
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Nein
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Ja
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
17.01.2024
Herausgeber
Christa Hämmerle + weitereVerlag
Campus Verlag DigitalSeitenzahl
258 (Printausgabe)
Dateigröße
29439 KB
Sprache
Deutsch
EAN
9783593456805
Das Erbe des Ersten Weltkriegs liess eine Vielfalt an erinnerungskulturellen Ausprägungen entstehen. In Zentraleuropa blieben diese in ihrer Intensität allerdings stets weit hinter jener Gedenkkultur zurück, die der »Grosse Krieg« in den westlichen Siegerstaaten hervorbrachte. Die hier veröffentlichten Beiträge beleuchten unterschiedliche Aspekte dieser vernachlässigten Geschichte: Sie beschäftigen sich mit den Erinnerungskulturen des Ersten Weltkriegs in der Zwischenkriegszeit, sind neueren Forschungsperspektiven verpflichtet und konzentrieren sich in räumlicher Hinsicht auf vormals habsburgische Territorien und deren Nachbarstaaten. Im Zentrum der Fallstudien steht das Spannungsfeld zwischen öffentlichen und privaten Kriegsdeutungen sowie jenen alternativen Erinnerungsbildern und Gedächtniskonstruktionen, die aufgrund der Konzentration auf die in der Forschung bislang dominante materielle Kriegserinnerungskultur unterbelichtet geblieben sind.
Kundinnen und Kunden meinen
Leichte Lektüre mit wissenschaftlichem Anspruch
Bewertung am 16.01.2025
Bewertungsnummer: 2387754
Bewertet: Buch (Taschenbuch)
Wer sich für die Themen Erinnerungskultur und die Zeit zwischen den beiden Weltkriegen interessiert, der findet hier einige tolle Beiträge, die zum gesamteuropäischen Vergleich einladen. Im Fokus stehen nicht nur die gesellschaftlich-kulturellen und politischen Folgen des Weltkriegs in den kriegführenden Staaten. Es kommen u.a. auch eine Fallstudie zur Schweiz (Landesstreik und politische Folgen) oder am Schluss eine vergleichende, gesamteuropäische Zwischenkriegsbetrachtung (quasi ein Fazit des renommierten irischen Historikers John Horne) vor, die zu lesen sich sehr lohnt. Insgesamt beleuchtet diese Fallstudiensammlung die Erinnerungskultur einer Epoche, die im Windschatten der beiden Weltkriege häufig vergessen gegangen ist.