Produktbild: Noch ist nicht Sonntag

Noch ist nicht Sonntag Autobiografischer Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Altersempfehlung

18 - 99 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

17.09.2023

Verlag

Epubli

Seitenzahl

420

Maße (L/B/H)

19/12.5/2.4 cm

Gewicht

489 g

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7584-0532-7

Beschreibung

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Einband

Taschenbuch

Altersempfehlung

18 - 99 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

17.09.2023

Verlag

Epubli

Seitenzahl

420

Maße (L/B/H)

19/12.5/2.4 cm

Gewicht

489 g

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7584-0532-7

Herstelleradresse

epubli
Köpenicker Str. 154a
10997 Berlin
Deutschland
Email: kontakt@epubli.de
Url: www.epubli.de
Telephone: +49 30 25559540

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„Wir sind die Saunafreunde Aufguss 09…“

Nina Albert (Mitglied der Thalia Book Circle Community) am 13.06.2026

Bewertungsnummer: 3166658

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

„Noch ist nicht Sonntag“ von Marco Braun ist ein autobiografischer Debütroman, der einen ungewöhnlichen und authentischen Blick hinter die Kulissen von Deutschlands größter Herrensauna wirft. Mit viel Humor, Ehrlichkeit und Selbstironie erzählt der Autor von seiner Zeit als junger Schauspielschüler in München, der sich mit einem Nebenjob als Hausmeister und Rezeptionist über Wasser hält. Besonders gelungen sind die lebendigen Dialoge, die skurrilen Begegnungen und die zahlreichen bunten Charaktere, die der Geschichte viel Charme verleihen. Braun beschreibt die Atmosphäre der Sauna direkt, ungeschönt und oft sehr bildhaft – manchmal provokant, aber stets authentisch. Neben humorvollen Anekdoten thematisiert der Roman auch gesellschaftliche Vorurteile, Unsicherheiten und den Umgang mit Vielfalt und Selbstakzeptanz. Der flüssige Schreibstil macht das Buch leicht lesbar und unterhaltsam, auch wenn manche expliziten Beschreibungen nicht jedem Geschmack entsprechen dürften. Insgesamt ist „Noch ist nicht Sonntag“ eine ehrliche, humorvolle und zugleich nachdenkliche Geschichte über das Erwachsenwerden, das Anderssein und den Blick über den eigenen Tellerrand hinaus. ‍♂️‍♂️‍♂️‍♂️‍♂️ | 5

„Wir sind die Saunafreunde Aufguss 09…“

Nina Albert (Mitglied der Thalia Book Circle Community) am 13.06.2026
Bewertungsnummer: 3166658
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

„Noch ist nicht Sonntag“ von Marco Braun ist ein autobiografischer Debütroman, der einen ungewöhnlichen und authentischen Blick hinter die Kulissen von Deutschlands größter Herrensauna wirft. Mit viel Humor, Ehrlichkeit und Selbstironie erzählt der Autor von seiner Zeit als junger Schauspielschüler in München, der sich mit einem Nebenjob als Hausmeister und Rezeptionist über Wasser hält. Besonders gelungen sind die lebendigen Dialoge, die skurrilen Begegnungen und die zahlreichen bunten Charaktere, die der Geschichte viel Charme verleihen. Braun beschreibt die Atmosphäre der Sauna direkt, ungeschönt und oft sehr bildhaft – manchmal provokant, aber stets authentisch. Neben humorvollen Anekdoten thematisiert der Roman auch gesellschaftliche Vorurteile, Unsicherheiten und den Umgang mit Vielfalt und Selbstakzeptanz. Der flüssige Schreibstil macht das Buch leicht lesbar und unterhaltsam, auch wenn manche expliziten Beschreibungen nicht jedem Geschmack entsprechen dürften. Insgesamt ist „Noch ist nicht Sonntag“ eine ehrliche, humorvolle und zugleich nachdenkliche Geschichte über das Erwachsenwerden, das Anderssein und den Blick über den eigenen Tellerrand hinaus. ‍♂️‍♂️‍♂️‍♂️‍♂️ | 5

Ein junger Mann startet durch, steht am Anfang seines Traums, und als Leser*in darf man beim langsamen Absturz zusehen - Diese Geschichte ist nichts für Zartbesaitete

KarinJ am 21.10.2024

Bewertungsnummer: 2321711

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Der Klappentext stimmt darauf ein, dass man als Leser*in mit allerhand Schmutz rechnen muss. Denn es geht um die Arbeit als Hausmeister in einer Herrensauna. Jedoch hatte ich nicht erwartet, dass neben verschiedenen sexuellen Handlungen derart viel an buchstäblichem Schmutz, aka Körperausscheidungen jedlicher Qualität, vorkommen würden oder dass die Sprache so derb und sexualisiert ist. Der junge Schauspielstudent Marco reduziert jede Frau auf "Titten" und "Arsch" und vergleicht sie mit seiner Ikone Dolly Buster, von der er anscheinend jeden Film gesehen hat. Immer wieder wird auf ihre Filme angespielt. Auch die Darstellung der anderen Personen finde ich wenig differenziert. In der Herrensauna gibt es eigentlich niemand, der nur halbwegs normal ist in dem Sinne, dass dort alle Schwulen entweder hässlich sind, einen krassen Charakterfehler haben und/oder krasse Dinge tun wie einen Sklaven halten. Immer wieder wird behauptet, dieses Milieu würde Marco korrumpieren oder anstecken. Er müsse sich durch Feiern von der Arbeit in der Herrensauna erholen. Tatsächlich steigt er jedoch bereits mit erheblicher Bereitschaft, Alkoholexzesse zu begehen, ein in den Betrieb. Und so bin ich gar nicht so sicher, ob tatsächlich die Jobsituation und ein falscher Freund für seinen Absturz verantwortlich sind oder er es nicht selbst ist. Und das bringt mich auf den Gedanken, dass der Roman doch mehr Feinheiten hat, als auf den ersten Blick ersichtlich werden. Zugegeben verstehe ich vieles nicht... Was ist an einer Scheißbombe und sonstigen Streichen lustig oder wichtig? Warum ruft man nicht die Polizei, wenn man glaubt, jemand wird vergewaltigt, während es später ersichtlich wird, dass es kein grundsätzliches Problem damit gibt, Polizei in den Club zu rufen? Ich hatte den Eindruck, dass manches Effektheischerei war. So wie der Klappentext bereits die Geschichte auf den einen Aspekt reduziert, der am meisten Aufsehen erregt. Dabei nimmt Marcos sonstiges Leben einen sehr viel größeren Raum im Buch ein. Auch wenn der Job zunehmend Marcos Denken und Verhalten beeinflusst, bezieht sich der meiste Text auf Marcos Leben ausserhalb der Herrensauna. Eigentlich geht es nach meiner Meinung um eine Lebenskrise eines jungen Menschen, der zufällig einen ungewöhnlichen Arbeitsplatz hat. Ich finde es immer schade, wenn ein Klappentext falsche Erwartungen weckt. Nicht gefallen haben mir außerdem die vielen Anspielungen auf Musik. Selbst wenn ich den Song kenne, kann ich mit so etwas nichts anfangen. Ich glaube, Stephen King macht das auch öfter und bei ihm konnte ich es auch nicht leiden. Aber wem Musik wichtig ist, der hat dazu vermutlich die passenden Assoziationen.

Ein junger Mann startet durch, steht am Anfang seines Traums, und als Leser*in darf man beim langsamen Absturz zusehen - Diese Geschichte ist nichts für Zartbesaitete

KarinJ am 21.10.2024
Bewertungsnummer: 2321711
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Der Klappentext stimmt darauf ein, dass man als Leser*in mit allerhand Schmutz rechnen muss. Denn es geht um die Arbeit als Hausmeister in einer Herrensauna. Jedoch hatte ich nicht erwartet, dass neben verschiedenen sexuellen Handlungen derart viel an buchstäblichem Schmutz, aka Körperausscheidungen jedlicher Qualität, vorkommen würden oder dass die Sprache so derb und sexualisiert ist. Der junge Schauspielstudent Marco reduziert jede Frau auf "Titten" und "Arsch" und vergleicht sie mit seiner Ikone Dolly Buster, von der er anscheinend jeden Film gesehen hat. Immer wieder wird auf ihre Filme angespielt. Auch die Darstellung der anderen Personen finde ich wenig differenziert. In der Herrensauna gibt es eigentlich niemand, der nur halbwegs normal ist in dem Sinne, dass dort alle Schwulen entweder hässlich sind, einen krassen Charakterfehler haben und/oder krasse Dinge tun wie einen Sklaven halten. Immer wieder wird behauptet, dieses Milieu würde Marco korrumpieren oder anstecken. Er müsse sich durch Feiern von der Arbeit in der Herrensauna erholen. Tatsächlich steigt er jedoch bereits mit erheblicher Bereitschaft, Alkoholexzesse zu begehen, ein in den Betrieb. Und so bin ich gar nicht so sicher, ob tatsächlich die Jobsituation und ein falscher Freund für seinen Absturz verantwortlich sind oder er es nicht selbst ist. Und das bringt mich auf den Gedanken, dass der Roman doch mehr Feinheiten hat, als auf den ersten Blick ersichtlich werden. Zugegeben verstehe ich vieles nicht... Was ist an einer Scheißbombe und sonstigen Streichen lustig oder wichtig? Warum ruft man nicht die Polizei, wenn man glaubt, jemand wird vergewaltigt, während es später ersichtlich wird, dass es kein grundsätzliches Problem damit gibt, Polizei in den Club zu rufen? Ich hatte den Eindruck, dass manches Effektheischerei war. So wie der Klappentext bereits die Geschichte auf den einen Aspekt reduziert, der am meisten Aufsehen erregt. Dabei nimmt Marcos sonstiges Leben einen sehr viel größeren Raum im Buch ein. Auch wenn der Job zunehmend Marcos Denken und Verhalten beeinflusst, bezieht sich der meiste Text auf Marcos Leben ausserhalb der Herrensauna. Eigentlich geht es nach meiner Meinung um eine Lebenskrise eines jungen Menschen, der zufällig einen ungewöhnlichen Arbeitsplatz hat. Ich finde es immer schade, wenn ein Klappentext falsche Erwartungen weckt. Nicht gefallen haben mir außerdem die vielen Anspielungen auf Musik. Selbst wenn ich den Song kenne, kann ich mit so etwas nichts anfangen. Ich glaube, Stephen King macht das auch öfter und bei ihm konnte ich es auch nicht leiden. Aber wem Musik wichtig ist, der hat dazu vermutlich die passenden Assoziationen.

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Noch ist nicht Sonntag

von Marco Braun

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