Individualisierte Bewertung und Beurteilung im Kontext inklusiver Beschulung
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
26.09.2023
Verlag
GRINSeitenzahl
13 (Printausgabe)
Dateigröße
514 KB
Sprache
Deutsch
EAN
9783346945327
Dazu steht allerdings im Widerspruch, dass die zu unterrichtende und bewertende Schüler_Innenschaft heterogen ist. Jeder einzelne Schüler und jede einzelne Schülerin bringt eine individuelle Lernausgangsvoraussetzung mit sich. Die aktuell häufig umgesetzte Bewertung und Beurteilung von Schüler_Innen durch die Ziffernnoten, bei denen die Schüler_Innen möglichst objektiv und somit im Vergleich mit den Mitschüler_Innen und in Bezug auf den Kernlehrplan benotet werden, machen es den Lehrpersonen unmöglich, auf die verschiedenen individuellen Lernausgangsvoraussetzungen der Schüler_Innen einzugehen
und sie zu berücksichtigen. Vor allem in einem inklusiven Schulkontext, in dem die Lernausgangsvoraussetzungen der Schüler_Innen sich noch stärker unterscheiden, da hier nicht nur die soziale und kulturelle Herkunft, das Geschlecht, verschiedene Sprachen, die beherrscht werden, die verschiedenen Religionen und die bisher gesammelten Erfahrungen der Schüler_Innen in die Lernausgangsvoraussetzungen mit einspielen, sondern auch noch verschiedene Beeinträchtigungen und Behinderungen hinzukommen, stellt sich die Frage, ob der aktuelle Stand der Leistungsbewertung an Grundschulen ausreicht, um allen Schüler_Innen gerecht zu werden. In der folgenden Hausarbeit möchte ich genauer darauf eingehen, inwiefern individualisierte Bewertung und Beurteilung vor allem im Kontext inklusiver Beschulung sinnvoll ist und welche Vor- und Nachteile dies mit sich bringen kann.
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