Beitrag von Kindertagesstätten zur familiären Vernetzung
-
- Taschenbuch
- eBook ausgewählt
-
Form:Einzelkauf Download
-
Sprache:Deutsch
Fr. 15.90
inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
09.10.2023
Verlag
GRINSeitenzahl
23 (Printausgabe)
Dateigröße
473 KB
Sprache
Deutsch
EAN
9783346950680
Kitas stellen häufig die erste öffentliche Instanz dar, in der sich Kinder und Familien begegnen. Sie sind Kristallisationspunkt für die unterschiedlichen Lebenslagen und -formen der Familien. Eltern und die damit zusammenhängenden Familienstrukturen sind sehr vielfältig und Kitas müssen den Anspruch haben, dieser Vielfalt konzeptionell und zum Wohle aller Beteiligten zu nutzen. Entscheidend ist die Frage, wie sie Erwachsene dabei unterstützen können, dass aus den Kindern Persönlichkeiten werden. Ohne gelingende Netzwerkstrukturen und dem Einbezug der Möglichkeiten und direkten Herausforderungen des Umfeldes wird es zunehmend schwieriger, den Bildungs-, Betreuungs- und Erziehungsauftrag sowie der damit einhergehenden Unterstützung der Familien in qualitativ hochwertiger Weise gerecht zu werden. Bereits im Jahr 1994 wies das Deutsche Jugendinstitut im Zuge des Modellprojektes "Orte für Kinder" auf die Wege der Öffnung von Kindertagesstätten zu den Familien hin. Dabei ging es vor allem um die Verknüpfung der frühpädagogischen Förderung mit einer Familienselbsthilfe in aktiven Gruppen. Wenn Politiker die Öffnung der Kitas in Richtung familienzentrierter Angebotsformen proklamieren, welche die Institutionen zu Orten des Lernens für gleichsam Kinder und Familien machen, an welchen Eltern auf Gleichgesinnte treffen und Dienstleitungen in Anspruch nehmen, müssen die Potenziale, die in den Einrichtungen hinsichtlich des Aufbaus von Netzwerken stecken, genauer untersucht werden.
Zu Beginn wird die Thematik kontextualisiert und relevante Begriffe geklärt. Nachdem im Anschluss daran die Bedeutung der sozialräumlichen Orientierung erörtert wird, widmet sich der Hauptteil der Arbeit den Potenzialen der familiären Vernetzung, um anschliessend daran die Kita als bedeutsamen Ort zur Unterstützung elterlicher, bzw. familiärer Vernetzung herauszustellen. Hierzu werden zwei praktische Umsetzungsformen genauer beleuchtet. Danach werden etwaige Grenzen benannt sowie Faktoren, die zu einer gelungenen Vernetzung von Eltern, unter dem Einfluss professioneller Einrichtungen und Fachkräfte im frühpädagogischen Bereich, beitragen, dargelegt. Abschliessend werden die Ergebnisse im Fazit zusammengefasst, kritisch gewürdigt und mögliche Handlungsausblicke gegeben.
Noch keine Bewertungen vorhanden
Verfassen Sie die erste Bewertung zu diesem Artikel
Helfen Sie anderen Kundinnen und Kunden durch Ihre Meinung.