Wie spricht man über den Nahostkonflikt? „Was zählt, ist, dass noch debattiert und gestritten wird – Ein Buch der Stunde“ Uli Hufen, WDR 5Am 7. Oktober 2023 wachte der israelische Soziologe Natan Sznaider in einer anderen Welt auf. Entsetzt und verzweifelt waren unzureichende Worte, um das Massaker der Hamas zu fassen. Aus der Ferne erkannte der Kölner Schriftsteller Navid Kermani den Schrecken wieder, der in den vergangenen zwei Jahrzehnten bereits über so viele Völker im Nahen Osten gekommen war. Die beiden Freunde erinnerten sich eines leidenschaftlichen Mailwechsels, den sie 2002 nach ihrer ersten Begegnung in Haifa geführt hatten. Dasselbe gespenstische Gefühl beschlich sie, weil sich alle Befürchtungen bewahrheitet hatten. 21 Jahre später hilft ihre Korrespondenz die Gegenwart im Nahen Osten zu verstehen.
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Juti
aus HD
2/5
08.01.2024
Buch (Gebundene Ausgabe)
olle Kamelle Wissen wir nicht…
olle Kamelle Wissen wir nicht alle, dass der Nahost-Konflikt eine lange Vergangenheit hat? Und was haben wir davon, wenn zwei Intellektuelle sich im Jahr 2002 über die Möglichkeiten des Friedens unterhalten? Wir lernen, dass Kermani und Sznaider bereits 2002 nicht weiter wussten. Die Zwei-Staaten-Lösung hat sich nicht durchgesetzt, der Frust, die Verzweifelung ist bei den Palästinensern nur immer weiter gewachsen. Und so hat der Hanser-Verlag ein kleines Büchlein nach den Terrorangriff der Hamas vom 7.10.2023 herausgegeben, um zu zeigen, dass wir heute die gleiche ergebnislose Diskussion führen. Nur einen echten Weg zum Frieden scheint es nicht zu geben. Ich kann nur 2 Sterne opfern, weil außer Geldmacherei dieses Bändchen keinen Wert hat.