Produktbild: Wir waren Kometen

Wir waren Kometen Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

19.07.2024

Verlag

Danube books Verlag

Seitenzahl

248

Maße (L/B/H)

20.9/13.1/2.1 cm

Gewicht

460 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-946046-41-7

Beschreibung

Rezension

„In seinem sehr gelungenen Debütroman schickt der Stuttgarter Autor Daniel Gräfe zwei junge Menschen auf eine Art Erkundungstrip durch halb Europa. Die Roadstory, die von Berlin über Stuttgart bis nach Rumänien führt, gerät zu einem Offenbarungseid.“ Südwestrundfunk Stuttgart.
„Daniel Gräfes ,Wir waren Kometen‘ ist eine romantische Liebesgeschichte zwischen West und Ost. Ein Buch über grosse und kleine Träume. Über das Scheitern und Neuanfangen. Wie auf unterschiedlichen Umlaufbahnen sind Luba und Lukas unterwegs. Aber eine Annäherung scheint möglich, als beide die Begrenzungen ihrer Herkunft überwinden und den Mut fassen, neue Wege zu gehen.“ Freie Presse Chemnitz.
„Es ist eine Road Novel, ein Zeitroman, eine komplexe Liebesgeschichte, ein Ost-West-Roman – und es ist nicht überfrachtet. […] Die Lyrik ist es, die mir sofort auffällt. Es gibt in diesem Buch sehr, sehr schöne, zarte, aber auch sprachlich sehr exakte und trotzdem etwas verspielt wirkende Formulierungen.“ Radio free FM Ulm.
„Daniel Gräfes Debüt ,Wir waren Kometen' ist mit erstaunlicher Leichtigkeit geschrieben, unverkrampft und erfrischend. Ein vielschichtiger Roman über zwei Leben, die die Gravitation ihrer Vergangenheit auseinandereisst, über Verwundungen, die nie wirklich vernarbten." literaturblatt.ch, Schweiz.
„Daniel Gräfe erzählt in seinem so berührenden und vielschichtigen Debüt davon, wie sich die Erfahrung von Diktatur und Gewalt tief einschreibt in das individuelle Leben. Und davon, dass eine grosse Liebe zugleich eine grosse Fremdheit in sich tragen kann. Und er erzählt eine Roadnovel, die uns mitnimmt in ein Land, das gerade mal tausend Kilometer weit weg und uns doch sehr fern ist.“ Botnanger Buchladen, Stuttgart
„Im Innersten ist es auch ein Roman über den verwickelten Versuch von West und Ost, sich gegenseitig zu verstehen. Was unmöglich scheint und doch alternativlos ist. Und was Gräfe geografisch sehr sinnig an einem Fluss als Leitmotiv aufzieht, der als unscheinbarer Bach im Schwabenland anfängt und als grosser Strom in Osteuropa mündet.“ Reutlinger Generalanzeiger.
„Wir waren Kometen“ ist nicht nur eine ergreifende Liebesgeschichte, sondern auch ein actionreicher Road-Trip. (…) Ein vielschichtiger Roman, der mitunter in rasendem Tempo, mitunter berührend und in poetischer Sprache von der Sehnsucht nach einem anderen Leben erzählt, von Freiheit, Unterdrückung und ungleicher Herkunft.“ Südwest Presse.
„Ich war noch nie in Rumänien gewesen, aber ich habe nach diesem Buch das Gefühl, ich war da.“ Maria-Christina Piwowarski, Podcast blauschwarzberlin.
„Schon die ersten Sätze markieren den kreativen Sprachreichtum des Autors, kennzeichnend sind intensive, aufmerksame und detailreiche Beschreibungen der Handelnden (...) und ihrer emotionalen Suche nach Nähe und Verständnis füreinander." Schwäbische Zeitung.
„Daniel Gräfe ist mit seiner poetischen Erzählweise ein berührender, lesenswerter Roman über den Wert der Freiheit gelungen – wie wenig sie dem bedeutet, der sie als selbstverständlich betrachtet, und wie teuer sie anderen ist, die dafür kämpfen müssen.“ Passauer Neue Presse.

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Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

19.07.2024

Verlag

Danube books Verlag

Seitenzahl

248

Maße (L/B/H)

20.9/13.1/2.1 cm

Gewicht

460 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-946046-41-7

Herstelleradresse

danube books Verlag
Friedrichstraße 4
89073 Ulm
DE

Email: verlag@danube-books.eu

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  • Liliane

    aus Berlin

    5/5

    04.06.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Dieses Debüt hat mich sehr…

    Dieses Debüt hat mich sehr bewegt. Eine spannende Liebesgeschichte mit politischem Hintergrund, geschrieben in einer teils lakonischen, teils poetischen Sprache. Absolute Leseempfehlung!

  • Marielle_liest

    5/5

    03.01.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Wütend, aufreibend und abenteuerlich

    Luba und Lukas - zwei Menschen wie Kometen auf kollidierenden Bahnen. In Berlin treffen sie aufeinander, in einer Stadt, die pulsiert, atmet und lebt. Lukas kommt aus Stuttgart, ist still und wünscht sich Erdung. Luba ist in Rumänien aufgewachsen und trägt Enttäuschung, Wut und Verrat unumkehrbar in sich. Die beiden finden sich und verlieren sich. ☄️☄️☄️ Wie zwei Magnete mit wechselnden Polen, hin- und hergerissen zwischen Nähe und Distanz. Was die beiden verbindet, sind Narben - körperliche, seelische und gemeinsame. Ganz ohne Kitsch, ohne Romantik kommt diese Liebesgeschichte aus. Das ist, was mir an diesem Roman sehr gut gefällt. Diese zwischenmenschliche Beziehung ist echt und ungeschönt. Zum Teil war ich unschlüssig, ob sich die beiden guttun oder schaden. Bis zum Schluss bin ich nicht sicher. Doch genau das ist das Leben, aufreibend, schmerzhaft und versöhnlich. Mein Highlight ist die Sprache, die Daniel Gräfe wählt. Vermutlich muss man den poetischen Stil mögen, meinen Geschmack trifft es. Manche Sätze sind so schön, so bildhaft und warm, dass man sie am liebsten laut aussprechen möchte. Auch das Roadtrip-Feeling kommt nicht zu kurz, denn die Reise nach Rumänien ist beeindruckend. Skurrile Begegnungen, die flirrende Hitze des Sommers, die Donau, die Walachei - ich bin wirklich gerne mitgereist. Zu guter Letzt ist dieser Roman lehrreich und wichtig. Was ich alles über den rumänischen Geheimdienst zur Zeit von Lubas Kindheit erfahren habe, über die Schreckensherrschaft von Ceausescu, ist zwar grausam, aber so bereichernd. Geschichte in Büchern nachzufühlen, ist immer noch meine liebste Lernmethode. Von mir gibt es eine große Empfehlung für eine unbequeme Liebesgeschichte voll von glühender Hitze, Erschütterungen und Einschlägen - wie bei Kometen.

  • Bewertung

    5/5

    06.10.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eindrucksvoll, berührend

    Eine länderübergreifende Liebesgeschichte! Lukas und Luba lernen sich in Berlin kennen, sie verlieben sich. Sie haben schöne Tage miteinander, unterhalten sich gegenseitig mit erfundenen Geschichten und stellen sich Fragen, ohne sie zu beantworten. Was wäre, wenn….Bis sie sich schließlich nach einiger Zeit reale Geschichten erzählen. Lukas erzählt von seinem schweren Unfall, 16-jährig, den ein Amokfahrer verschuldet hat und von seinen Reisen als Reporter. Luba beschreibt ihre Kindheit in Rumänien unter der Diktatur von Ceausescu. Ein Leben in ihrer ursprünglichen Heimat erscheint aufgrund von negativen Erfahrungen nicht mehr möglich, aber auch in Deutschland ist sie nicht zuhause, da sie oft Ausgrenzung erfährt, sie möchte nach Italien. Lukas kann diesen Schritt nicht wagen, es kommt zur Trennung, bis sie sich nach drei Jahren wieder telefonisch bei ihm meldet und Lukas auf der Suche nach ihr bis nach Rumänien kommt. Luba möchte in der Gegenwart leben, kann sich aber von Ihrer rumänischen Vergangenheit der Unterdrückung nicht lösen. Irgendwo möchte sie ankern, aber nicht da, wo sie herkommt. Daniel Gräfe lehrt den Leser, mutig zu sein und wie seine zwei Protagonisten, nicht die (finanzielle) Sicherheit zu suchen, sondern ein freibestimmtes Leben zu führen, ohne Anleitungen, Befehle und Aufforderungen. Was mir besonders an dem Roman gefallen hat, war, dass sich mehrere kleine, fast eigenständige Erzählungen zu einem Ganzen gefügt haben, der Unfall von Lukas, Lubas Kindheit, die Fahrt von Lukas nach und durch Rumänien, das Tagebuch von Luba, das sie in Italien geführt hat, spannend, berührend, außergewöhnlich. Auch die Mentalität der Menschen und die Landschaft von Rumänien ist treffend beschrieben. Ein sehr gelungenes Debüt, das ich so gerne gelesen habe, es hat mich in jeder Hinsicht gut unterhalten.

  • Bewertung

    5/5

    10.08.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Authentisch, super zu lesen

    Dieser Roman besteht eigentlich aus zwei Teilen. Den Sommer, den Lukas und Luba in Berlin verbringen und sie sich verlieben. Und die Roadnovel, wo Lukas durch halb Europa reist und nach Luba sucht (die auch unterwegs ist). Die Rückblenden fand ich super, sehr sinnlich, authentisch, auch Probleme wie der latente Rassismus gegenüber Luba und die Kindheiten der beiden waren mir sehr nah. Daniel Gräfe kann super Dialoge schreiben, überhaupt mochte ich die Sprache. Manchmal lakonisch, aber poetisch und genau. Das merkt man auch im zweiten Teil, der durch ein Europa und Rumänien führt, wie ich es nicht kannte. Überhaupt erfährt man nebenbei unheimlich viel über die Geschichte des Landes, das kannte ich (Jahrgang 1985) so nicht. Lukas verfährt sich, bleibt mit dem Wagen liege, lernt neue Leute kennen. Gerade die Landschaften sind toll beschrieben, die Dialoge oft witzig. Und das Ende spannend. Eigentlich steckt noch viel mehr drin, vielleicht werde ich es später nochmals lesen. Volle Punktzahl!

  • Bewertung

    5/5

    05.08.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Tolle Atmosphäre und Schauplätze

    Ich hatte Daniel Gräfe auf einer Lesung erlebt, wo er eine Erzählung vorgestellt hatte. Die Atmosphäre der Geschichte und ihr Ton gefielen mir sehr. Den Roman habe ich mir deshalb sofort gekauft und habe es nicht bereut. Die Atmosphäre, vor allem die Reise und die vielen Schauplätze, habe ich auch in diesem Roman sehr gemocht. Der Autor schreibt mit allen Sinnen, man hat die Figuren sofort vor den Augen. Auch die Sprache war ganz eigen, aber etwas schnörkelloser, als ich erwartet hätte. Mich hat vor allem der Kontrast zwischen Luba und Lukas fasziniert, die wohl gleich alt sind, aber als Kind ganz unterschiedliche Möglichkeiten hatten. Man bekommt dadurch einen anderen Blick auf die Geschichte in Ost- und Westeuropa, weil das Buch mehrere Jahrzehten anhand von Lukas und Luba erzählt. Ich (Ende 30) habe vieles davon nicht gekannt bzw. nur in der Schule gehört. Das fand ich super spannend wie auch das Ende es Buchs. Ich freue mich schon auf das nächste Buch!

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