Produktbild: Mutter ohne Kind

Mutter ohne Kind Das Tabu Fehlgeburt und was sich ändern muss

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Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

17.02.2024

Verlag

Klett Cotta

Seitenzahl

272 (Printausgabe)

Dateigröße

3944 KB

Auflage

1. Auflage 2024

Sprache

Deutsch

EAN

9783608122527

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

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  • entspricht der Vorgabe WCAG Level A

Erscheinungsdatum

17.02.2024

Verlag

Klett Cotta

Seitenzahl

272 (Printausgabe)

Dateigröße

3944 KB

Auflage

1. Auflage 2024

Sprache

Deutsch

EAN

9783608122527

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  • brauneye29

    aus Wachtendonk

    5/5

    17.02.2024

    eBook (ePUB 3)

    Raus aus dem Tabu

    Zum Inhalt: Die Autorin gibt der häufigsten Schwangerschaftskomplikation, der Fehlgeburt, eine Bühne. Denn eins der immer noch vorhandenen Tabus ist genau das, man spricht nicht darüber. Dabei ist es Zeit endlich dem Thema mehr Öffentlichkeit zu geben, denn die Folgen sind gerade für die Betroffenen katastrophal. Meine Meinung: Was für ein bewegendes Buch und ja die Autorin hat völlig recht, das Thema muss aus der Tabuzone raus. Wie viele Frauen mag es geben, die dadurch traumatisiert wurden, sich womöglich die Schuldfrage stellen und das muss aufhören. Erschreckend fand ich die Berichte der Betroffenen, die wirklich kruden Regeln, die überhaupt nicht nachvollziehbar sind zum Beispiel in Sachen Mutterschutzfristen. Warum muss das verlorene Kind schwerer als 500 g sein oder die Mutter eine bestimmte Woche erreicht haben? Da fällt mir nur zu ein: so ein Schwachsinn! Eine Geburt ist eine Geburt und fertig. Fazit: Raus aus dem Tabu

  • LiLo

    5/5

    15.02.2024

    eBook (ePUB 3)

    Ein Blick hinter das Tabu

    “Mutter ohne Kind” ist ein aufklärerisches Sachbuch aus der Feder der Journalistin und Betroffenen Eva Lindner. Um das Buch zu lesen, musste ich mir selbst erst einen kräftigen, geistigen Tritt in den Hintern verpassen. Und bin nun sehr froh, habe ich es getan. Vielen Dank an den Tropen Verlag und das Team bei Vorablesen für das Rezensionsexemplar und damit die Gelegenheit, mich mit dem Tabuthema Fehlgeburt auseinanderzusetzen! Der Einstieg hat es gleich in sich: Eindringlich und schonungslos ehrlich schildert Eva Lindner ihre eigene Fehlgeburt. Da ist keine Polemik, keine Ausschmückung - dennoch versetzt mir die schon fast nüchterne Konfrontation mit diesem Tabuthema einen kleinen Schock. Lindner versteht es aber, diese sehr persönliche Erzählung sogleich gefühlvoll und sachlich zu rahmen und der wortlosen Empörung eine konstruktive Richtung zu geben. Die folgenden rund zweihundert Seiten sind sowohl über die Erwartungen hinaus informativ, als auch erzählerisch geschickt und eindringlich. Die Autorin beleuchtet das totgeschwiegene Thema Fehl- und Stille Geburt aus erstaunlich vielen verschiedenen Perspektiven. Lindner diskutiert Missstände in der medizinischen Versorgung und der psychologischen Begleitung, in der Aufklärung und Information und zeigt die Folgen vernachlässigter Forschung der weiblichen Gesundheit auf. Manche Kapitel und Stellen lesen sich wiederum wie ein Politkrimi - wobei der Zusammenhang mit Abtreibungspolitik und -Polemik genau so empört, wie die scheinbare Gleichgültigkeit mancher Akteure. Die Autorin thematisiert den historischen Umgang mit Fehlgeburten, aber auch die Folgen der modernen Tabuisierung für die Gesellschaft und die Konsequenzen des grossen Schweigens für Betroffene. Immer im Fokus stehen die Betroffenen - in erster Linie die Mütter ohne Kind. Die Geschichten von zehn weiteren Frauen liefern die thematischen Schwerpunkte der einzelnen Kapitel. Sie stehen exemplarisch aber nicht abschliessend für die Erfahrungen von Betroffenen. Aber auch die Partner:innen - der andere Elternteil - finden ihren Platz in Lindners Buch. Damit und mit einer Liste an Forderungen an Politik und Gesellschaft schafft Eva Lindner ein vielschichtiges und umfassendes Aufklärungswerk. “Mutter ohne Kind” ist ein informatives, aufwühlendes und aufrüttelndes Buch. Selten habe ich ein so packendes und spannendes Sachbuch gelesen - ich konnte es stellenweise kaum aus der Hand legen! Bei aller Emotionalität der Thematik, bleibt die Autorin konsequent bei einem sachlichen Ton. Überzeugen tut sie mit gut und breit recherchierten Fakten, niemals mit reisserischer Polemik. Mir hat dieses Buch in vielerlei Hinsicht die Augen geöffnet und mich betroffen gemacht - in einem konstruktiven Sinne. Und ich sehe die Lektüre als für mich sehr hilfreich im Umgang mit dem Thema in meinem privaten Umfeld.

  • Bewertung

    aus Wien

    5/5

    07.02.2024

    eBook (ePUB 3)

    emotional

    Das Cover passt perfekt. Der Schreibstil ist flüssig. Das ist sehr angenehm, da ist das Lesen ein Genuss. Man kann das Buch einfach nicht aus der Hand legen. In diesem Buch werden Fehlgeburten zum Thema gemacht.Es wird auch zwischen Fehlgeburt und Totgeburt unterschieden. Es ist egal ob Fehl- oder Totgeburt, wir Mütter stehen danach ohne unsere Kinder da und wissen nicht was wie falsch gemacht haben und wie wir es verhindern hätten können. Wir haben und auf unser Kind gefreut, haben aber kein Kind am Arm sondern Sternenkinder. Auch ich bin eine Mutter von ein paar Sternenkinder.In dieser Situation hatte ich einen Oberarzt, der zu mir sagte, dass ich nicht weinen brauche, da ich eh noch ein Kind habe. Ich hab darauf einen Tobsuchtsanfall bekommen und ihn aus dem Zimmer geschmissen. Man braucht Mitgefühl, jemanden der einem Zuhört und keine solche blöde Kommentare wie von dem Oberarzt. Auch du kannst ja noch eines bekommen ist nicht hilfreich, man will ja sein Kind nicht ersetzen, man wollte eben dieses Kind. Das Buch ist sehr lehrreich. Ich habe immer mir die Schuld an den Fehlgeburten gegeben, dabei war es gar nicht meine Schuld. Es tut gut dies zu lesen, doch wenn man sich Jahrzehnte die Schuld gibt, dann verschwindet sie nicht gleich, zumindest bei mir nicht. Es gibt auch Geschichten, von Frauen, die dies auch durchmachen mussten. Jede dieser Geschichten ist anders, aber auch auf eine Weise gleich, denn sie alle haben so wie ich Sternenkinder. Ich trauere nach über 40 Jahren immer noch all meinen Sternenkinder nach. Ich empfehle dieses Buch jedem Elternteil der ein Sternenkind hat. Es ist auch für Männer zu empfehlen, denn es mag ja vielleicht einige geben, die der Frau die Schuld für das Unglück geben, dabei hat wirklich niemand die Schuld und das zu begreifen ist schwer. Holt euch das Buch und urteilt selbst darüber. Ihr werdet es sicher nicht bereuen. Volle Kauf und Leseempfehlung bekommt das Buch von mir. Hat mehr als 5 Sterne verdient.

  • Bewertung

    aus Stuttgart

    5/5

    17.05.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Tabuthema Fehlgeburten

    Als Eva Lindner in der sechzehnten Schwangerschaftswoche ihr Kind verliert, zieht es ihr den Boden unter den Füßen weg. Doch sie findet heraus, dass schätzungsweise jede dritte schwangere Frau eine Fehlgeburt erlebt: eine hohe Zahl, die überrascht, da kaum darüber gesprochen wird. Die Frauen bleiben mit all ihren Gefühlen allein, mit der Trauer und den Schuldgefühlen. Fehlgeburten zählen zu den letzten Tabus unserer Gesellschaft. Eva Lindner möchte dies ändern. Sie recherchiert, wie Frauen mit Fehlgeburten umgehen, wie sich die Medizin der Frauen annimmt, wie Fehlgeburten in anderen Ländern gehandhabt werden und dadurch Frauen diskriminiert werden. Sie zeigt auf, was sich ändern muss. Fallbeispiele veranschaulichen die verschiedenen Aspekte ihrer Recherchen. Eingestreut sind immer wieder ihre Gedanken zu ihrer eigenen Fehlgeburt, man erkennt dabei ihre eigene Betroffenheit. Und als Frau fühle ich nicht nur ihre Betroffenheit, ich merke, dass mich dieses Thema nicht kalt lassen kann. Dieses gut recherchierte, sachlich fundierte Buch empfehle ich unbedingt weiter an alle Sterneneltern sowie alle indirekt Betroffenen. Sehr gerne vergebe ich alle 5 möglichen Sterne.

  • Bewertung

    5/5

    05.05.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Außerordentliche Aufbereitung des Tabuthemas Fehlgeburt

    Sauer, traurig, zornig, niedergeschmettert, erzürnt, ängstlich - man weiß während des Lesens nicht wohin mit seinen eigenen Gefühlen. Lindner schafft es auf eine intelligente Weise, das Thema Fehlgeburt auf einer sachlichen Ebenen mit den persönlichen Geschichten betroffener Personen zu verweben. Der Leser erlebt den Wechsel zwischen zutiefst emotionalen Erzählungen und dann sehr gut recherchierten fachlich aufbereiteten Fakten. Zugegebenermaßen musste ich mich als Leserin erstmal durch ein paar Startseiten gespickt mit Zahlen und Fakten 'durcharbeiten' bis mich dieses Sachbuch gepackt hat. Der Leser wird zu den Unterschieden zwischen Schwangerschaftsabbruch und Fehlgeburten, zu der politischen Rechtsprechung, zu der zurückgebliebenen medizinischen Forschung wenn es um Frauen geht, zu der Rolle der Väter/Partner, Benachteiligung gleichgeschlechtlicher Paare, etc aufgeklärt. Liest man das Buch, ist man erschrocken über die derzeitige Situation. Lindner schafft es aber noch einen drauf zu setzen indem sie einen Ländervergleich (USA etc) zieht. Der Leser wird für Themen wie Schwangerschaften, Fehlgeburten, Thema Schwangerschaft an der Arbeit und die Übergriffigkeit von Fragen in die Privatsphäre sensibilisiert. Zudem ein klares Appell an Frauen und Männern für die Selbstbestimmung der Frau und deren Freiheit weiter zu kämpfen um sie zu wahren, weiter auszubauen, wiederzugewinnen. Das Buch ist eine sehr starke Leseempfehlung. Nicht nur für Sterneneltern, auch für Freundinnen, Partner, werdende Mütter, Mütter, Väter, Eltern, usw.

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