Imperialistische Motive bei der Entscheidung zur sizilischen Expedition
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Produktdetails
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Nein
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Nein
Erscheinungsdatum
08.11.2023
Verlag
GRINSeitenzahl
17 (Printausgabe)
Dateigröße
6945 KB
Sprache
Deutsch
EAN
9783346965738
Das Vorhandensein einer kohärenten athenischen Imperialpolitik ist dabei nicht unumstritten. So spricht Baring den Athener die Fähigkeit zur Umsetzung einer imperialen Politik gleich völlig ab. Für diese Unfähigkeit macht er das Fehlen einer politischen Einheit aus. Diese Sichtweise bildet jedoch eher die Ausnahme im wissenschaftlichen Diskurs. Im Gegensatz zu Barings Ansatz identifiziert Meiggs die Abgaben- und Tributstrukturen der Athener im attischen Seebund als klare Bestandteile einer imperialistischen Strategie. Auch für Galpin sind Abgaben Teil von wirtschaftlichen und militärischen Massnahmen, welche den Kurs einer imperialen Politik widerspiegeln.
Diese Arbeit wird die Bedeutung imperialistischer Vorstellungen Athens im Kontext der sizilischen Expedition genauer beleuchten. Der Fokus liegt dabei auf den wichtigsten Motiven bei der Entscheidung zum Feldzug und deren tatsächlichen imperialistischen Gehalt. Berücksichtigt werden sowohl die Überlegungen der politischen Führung als auch die Beweggründe der Volksversammlung, die letztlich der Expedition zustimmte.
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