Band 17
Schmalhansküchenmeisterstudien versus Petitionsschriftstellerei Theodor Fontane und der Berliner Zweigverein der Deutschen Schillerstiftung
Aus der Reihe
Fontaneana
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
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Ja
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
14.11.2023
Verlag
Königshausen u. NeumannSeitenzahl
706 (Printausgabe)
Sprache
Deutsch
EAN
9783826085772
Der Berliner Zweigverein der Deutschen Schillerstiftung existierte von 1855 bis 1955. Er wurde von Theodor Fontane und seinem Freundeskreis "Rütli" gegründet und aufgebaut. Der Verein hatte bis zu 178 Mitglieder und gehörte auch hinsichtlich seines Vermögens und seiner Leistungen zu den grössten Filialen der Deutschen Schillerstiftung von 1859. In den Jahren bis 1898 hat er etwa 400 Schriftsteller aus Berlin und Brandenburg und deren Angehörige mit einer Summe von insgesamt 60.000 Mark unterstützt. Darüber hinaus wurde im gleichen Zeitraum ein Vermögen von nochmals fast 60.000 Mark aufgebaut und ein Betrag von 34.000 Mark an die Zentralkasse abgeführt. Theodor Fontane hat sich 43 Jahre lang massgeblich für diesen Verein engagiert, ab 1873 war er als Vorstandsmitglied an sämtlichen Entscheidungen beteiligt. Obwohl Fontane gut erforscht ist, war bisher über diese Tätigkeit kaum etwas bekannt. Die komplizierte Quellenlage und die Überlieferungssituation haben bisher eine eingehende Beschäftigung verhindert. Hier wird nun erstmals das Material gesichtet und umfassend dargestellt. Das Buch erhellt einen bisher unbeachteten Teil der Tätigkeit Fontanes und ist zugleich aufgrund seiner zahlreichen Fallstudien ein massgeblicher Beitrag zur Sozialgeschichte der deutschen Literatur.
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