Produktbild: A wie Ada

A wie Ada Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

24.01.2024

Verlag

Verbrecher

Seitenzahl

112

Maße (L/B/H)

20.2/14/1.5 cm

Gewicht

234 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-95732-579-2

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

24.01.2024

Verlag

Verbrecher

Seitenzahl

112

Maße (L/B/H)

20.2/14/1.5 cm

Gewicht

234 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-95732-579-2

Herstelleradresse

Verbrecher Verlag
Gneisenaustraße 2a
10961 Berlin
DE

Email: verbrecher.buha@kolibri360.de

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  • hamburg.lesequeen

    aus Bargfeld-Stegen

    4/5

    28.10.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Poetisch und fein

    A WIE ADA Dilek Güngör In kurzen, knappen, prägnanten und ungeordneten Kapiteln lernen wir Ada kennen, unsere Protagonistin, die nach Akzeptanz und Anerkennung strebt und dabei versucht, den komplizierten Balanceakt zwischen Angepasstheit und ihrer eigenen Identität zu bewältigen. Immer wieder fühlt sie sich fremd und unwohl in ihrer Haut, stets setzt sie sich unter Druck, um nicht aufzufallen. Wir erfahren in minutiösen Sequenzen aus dem Leben Adas: aus der Schulzeit, im Studium, lernen sie als Mutter kennen und erleben sie liebevoll, traurig, zärtlich und verletzt. „Wer nicht fremd ist, weiß, wie etwas gemacht wird. Es wird so gemacht, wie es gemacht wird, darum weiß ja jeder, was zu tun ist. Wer nicht fremd ist, weiß schon und kennt schon. Wie der Igel ist er immer schon da, wenn Ada kommt, und sie hat sich so beeilt. Der Igel ist schon da und hat schon und kennt schon und weiß, da gibt es nichts mehr aufzuholen.“ (S. 62) Dilek Güngör hat hier ein poetisches Porträt geschaffen, das einem literarischen Kaleidoskop gleicht. Es ist ein komplexes biografisches Gewebe einer stolzen Frau. Wer einen stringenten Handlungsstrang sucht, ist hier falsch, aber ich kann euch das kleine Büchlein mit dem facettenreichen Leben Adas sehr empfehlen. 4/ 5

  • Bewertung

    4/5

    28.02.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Sensible Miniaturen

    A wie Anfangen A wie Alle A wie Andere A wie Ach A wie Aber A wie Atem A wie aus versehen A wie auf und ab A wie Ameisen A wie am Rande stehen A wie Anne A wie Angst A wie Augen A wie einfach nur Ada. Wie Ada, was in der Sprache ihrer Eltern Insel heißt. In Miniaturen und Szenen setzt Ada immer wieder an. Ada sucht und findet nicht. Sie ist auf ihrer Insel, bei ihren Eltern, bei anderen Mädchen, die ihre Mama Freundinnen nennt, in der Schule, mit den eigenen Kindern, mit ihrem Mann, mit Besuch und in Schlaglichtern von Begegnungen mit Anderen in sich selbst. Heiter ist der Ada-Text dabei, suchend, zweifelnd, versteckt grübelnd auch vielleicht, spielerisch, nahbar und auf Distanz bedacht. Frei komponiert wirkt die Auswahl und Reihenfolge der kurzen Texte, die wie ausgebreitet oder gewürfelt ihrer assoziativen Ordnung folgen. Es scheint mir ratsam, »A wie Ada« nicht zu lesen, wie ich es tat, von vorn nach hinten, schnell dazu. Zu »A wie Ada« passt es mehr zu blättern, sich in ein Wort oder einen Satz einzufinden, sich mit den Miniaturen treiben zu lassen in ihre und in die eigene Welt. »Ada hat es sich gut eingerichtet auf ihrer Insel. Gut behütet und beschirmt schläft sie unter ihrer Palme, merkt nicht, dass die Gefahr vorüber ist. Die Kinder, die sie hauen könnten, sind weg. Und auch alle anderen, die gefährlich sind. Die Sonne scheint mild, es gibt nichts, wovor sie sich fürchten muss, nur das, wovor sich alle fürchten müssen.« |105

  • Tausendléxi

    3/5

    04.03.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ada, ist ein Kind türkischer…

    Ada, ist ein Kind türkischer Immigranten in Deutschland. Ada bedeutet in der Sprache ihrer Eltern Insel. Und Ada fühlt sich als eine einsame Insel. Nie dazugehörig, ständig lastet der Druck auf ihr Dazuzugehören müssen. Doch dies widerstrebt ihr und so eckt sie immer wieder mit ihrer störrischen Art an. Eine Suchende die nicht findet, als Kind nicht, nicht als Teenager und selbst als Erwachsene, Ehefrau und Mutter. Ada will sie selbst sein, aber nicht so bleiben, wie sie ist. Sie muss werden und wachsen und erwachsen werden. Seite 32 Ada fühlt sich fremd. Fremd in Deutschland und fremd, wenn sie die Ferien in der Türkei verbringt. Ich habe mich in meiner Familie fremd gefühlt, sagt die Freundin. Ada versteht nicht, wie sich ein Mädchen aus dem Ort mit einer deutschen Mutter und einem deutschen Vater fremd fühlen kann. Ada dachte, die Fremdheit gehört den Fremden. Seite 47 In kurzen, nicht chronologisch angeordneten Texten, die teilweise poetisch und humorvoll gehalten sind, lernen wir eine sensible wie auch selbstbewusste Ada kennen. Dilek Güngör zeigt hier in ihrem Buch sehr deutlich die Zerrissenheit der Menschen mit Migrationshintergrund, mit ihrer Protagonistin Ada, auf. Dieses nicht irgendwo fest hinzugehören, nicht dazu zugehören. Wie eine Insel, wie Ada.

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