Produktbild: Die Stadt der Anderen

Die Stadt der Anderen Roman

8

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inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

12.02.2024

Verlag

Unionsverlag

Seitenzahl

400 (Printausgabe)

Dateigröße

2334 KB

Übersetzt von

Barbara Mesquita

Sprache

Deutsch

EAN

9783293311770

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

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Dieses eBook können Sie uneingeschränkt auf allen Geräten der tolino Familie, allen sonstigen eReadern und am PC lesen. Das eBook ist nicht kopiergeschützt und kann ein personalisiertes Wasserzeichen enthalten. Weitere Hinweise zum Lesen von eBooks mit einem personalisierten Wasserzeichen finden Sie unter Hilfe/Downloads.

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Text-to-Speech

Ja

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Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Erscheinungsdatum

12.02.2024

Verlag

Unionsverlag

Seitenzahl

400 (Printausgabe)

Dateigröße

2334 KB

Übersetzt von

Barbara Mesquita

Sprache

Deutsch

EAN

9783293311770

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Beeindruckende Erzählung

Bewertung am 23.12.2025

Bewertungsnummer: 2683552

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Der Roman hat mich von Anfang an in seinen Bann genommen. Es ist eine Geschichte über Armut, Würde, Menschlichkeit, Freundschaft und Zusammenhalt. Aber auch über Korruption und Ausgeliefertsein. Die Autorin scheint zu verstehen, wie der tägliche Kampf ums Überleben die Leute auf der Strasse fordert. Und es kann jeden Treffen - Arbeitslosigkeit, Krankheit, Wohnungsnot. Ein spannendes Buch, das mich nachhaltig berührt hat.

Beeindruckende Erzählung

Bewertung am 23.12.2025
Bewertungsnummer: 2683552
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Der Roman hat mich von Anfang an in seinen Bann genommen. Es ist eine Geschichte über Armut, Würde, Menschlichkeit, Freundschaft und Zusammenhalt. Aber auch über Korruption und Ausgeliefertsein. Die Autorin scheint zu verstehen, wie der tägliche Kampf ums Überleben die Leute auf der Strasse fordert. Und es kann jeden Treffen - Arbeitslosigkeit, Krankheit, Wohnungsnot. Ein spannendes Buch, das mich nachhaltig berührt hat.

Jedermann/Jederfrau ist seines Glückes Schmied

Almut Scheller-Mahmoud aus 21109 Hamburg am 22.10.2025

Bewertungsnummer: 2633003

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Dieser Satz soll schon bei den alten Römern im Umlauf gewesen sein. Heute in neoliberalen Zeiten ist er aktueller denn je, teilt er doch die Menschen in zwei Klassen. Die, die es schaffen, sich in der Gesellschaft erfolgreich zu behaupten und die Anderen, die den „Bodensatz“ einer Gesellschaft bilden. Patricia Melo gelingt es meisterhaft dass wir uns den Menschen des Großstadtdschungels Sao Paulos lesend nähern, sie kennenlernen: wer sie sind, woher sie kommen, warum sie auf der Straße leben, ihre Ängste und vor allem auch ihre Träume. Es sind Individuen wie du und ich. In klaren Schilderungen ohne Betroffenheitsduselei werden die einzelnen Charaktere ausgeleuchtet und lebendig: Seno Chacoy, der Venezolaner Douglas, der Totengräber, verheiratet mit Regiana, der eine gedankliche Pyramide entwirft: Am Fuße die Menschen und die Primaten, die auch grausam sein und Kriege führen können. Mittig die Tiere, die nur töten, um zu überleben. Und an der Spitze die Pflanzen mit den Bäumen als höchster Ausdruck des Guten. Zélia Firmino, ihr Sohn João Henrique und ihre Tochter Jessica Chilves, Jessicas Partner und Vater ihrer neugeborenen Tochter Glenda, die Transfrau, Dido und sein Hund Afonsinho ZJ, der Rapper Farol Baixo, der Lügner Iraquitan Soares, der Schriftsteller, der funkensprühende Worte sammelt Die wenigen von der „anderen Seite“: Rita, die Journalistin Ciro Andrade Filho, der Verleger Padre Augusto Und als Beispiel für die Ausführenden der staatlichen Executive: Marreco und Cleber, zwei Polizisten, die Einsatzberichte fälschen, Tatorte manipulieren und Hinrichtungen arrangieren. Da wird ein Mikrokosmos im Makrokosmos sichtbar mit seinen vielfältigen Regeln und Repressionen: Die staatlichen Herbergen, ein Platz für Ansteckungen und Diebstähle, öffnen um 17 Uhr und schließen um 5 Uhr. Die christlichen Heime, auch dort verwanzte Betten, missionarische Gehirnwäsche. Ganze Gemeinden, die sich mit Milizen, der Polizei und den Drogenkartellen zusammenschließen. Psychosoziale Zentren, die mit Elektroschocks arbeiten. Die morgendliche Überlebensroute: immer in Bewegung bleiben, sonst ist man eine Zielschreibe für die Militärpolizei, die braven Bürger und die Evangelikalen. Der Zusammenhalt unter den „Erniedrigiten“, aber auch dort sind manche Schafe schwarz. Alle sind miteinander verbunden. Niemand glänzt im Scheinwerferlicht der Autorin. Patricia Melo nutzt die Einzelschicksale als Gesamtschicksal, um die Politik und die Gleichgültigkeit der braven Bürger anzuprangern, die vergessen, dass der Absturz in die Namenlosigkeit und Unsichtbarkeit jeden treffen kann. Sie präsentiert uns staatliche Gewalt, durchsetzt von Korruption und Kriminalität und lässt wenig Hoffnung auf einen funktionierenden Rechtsstaat. Ein beeindruckendes Porträt einer Gesellschaft und ihrer Menschen. Unbedingt lesenswert, um vielleicht im Hier und Jetzt die Augen offen zu halten für „die Anderen“- „Denn die einen sind im Dunkeln Und die andern sind im Licht“. (Brecht

Jedermann/Jederfrau ist seines Glückes Schmied

Almut Scheller-Mahmoud aus 21109 Hamburg am 22.10.2025
Bewertungsnummer: 2633003
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Dieser Satz soll schon bei den alten Römern im Umlauf gewesen sein. Heute in neoliberalen Zeiten ist er aktueller denn je, teilt er doch die Menschen in zwei Klassen. Die, die es schaffen, sich in der Gesellschaft erfolgreich zu behaupten und die Anderen, die den „Bodensatz“ einer Gesellschaft bilden. Patricia Melo gelingt es meisterhaft dass wir uns den Menschen des Großstadtdschungels Sao Paulos lesend nähern, sie kennenlernen: wer sie sind, woher sie kommen, warum sie auf der Straße leben, ihre Ängste und vor allem auch ihre Träume. Es sind Individuen wie du und ich. In klaren Schilderungen ohne Betroffenheitsduselei werden die einzelnen Charaktere ausgeleuchtet und lebendig: Seno Chacoy, der Venezolaner Douglas, der Totengräber, verheiratet mit Regiana, der eine gedankliche Pyramide entwirft: Am Fuße die Menschen und die Primaten, die auch grausam sein und Kriege führen können. Mittig die Tiere, die nur töten, um zu überleben. Und an der Spitze die Pflanzen mit den Bäumen als höchster Ausdruck des Guten. Zélia Firmino, ihr Sohn João Henrique und ihre Tochter Jessica Chilves, Jessicas Partner und Vater ihrer neugeborenen Tochter Glenda, die Transfrau, Dido und sein Hund Afonsinho ZJ, der Rapper Farol Baixo, der Lügner Iraquitan Soares, der Schriftsteller, der funkensprühende Worte sammelt Die wenigen von der „anderen Seite“: Rita, die Journalistin Ciro Andrade Filho, der Verleger Padre Augusto Und als Beispiel für die Ausführenden der staatlichen Executive: Marreco und Cleber, zwei Polizisten, die Einsatzberichte fälschen, Tatorte manipulieren und Hinrichtungen arrangieren. Da wird ein Mikrokosmos im Makrokosmos sichtbar mit seinen vielfältigen Regeln und Repressionen: Die staatlichen Herbergen, ein Platz für Ansteckungen und Diebstähle, öffnen um 17 Uhr und schließen um 5 Uhr. Die christlichen Heime, auch dort verwanzte Betten, missionarische Gehirnwäsche. Ganze Gemeinden, die sich mit Milizen, der Polizei und den Drogenkartellen zusammenschließen. Psychosoziale Zentren, die mit Elektroschocks arbeiten. Die morgendliche Überlebensroute: immer in Bewegung bleiben, sonst ist man eine Zielschreibe für die Militärpolizei, die braven Bürger und die Evangelikalen. Der Zusammenhalt unter den „Erniedrigiten“, aber auch dort sind manche Schafe schwarz. Alle sind miteinander verbunden. Niemand glänzt im Scheinwerferlicht der Autorin. Patricia Melo nutzt die Einzelschicksale als Gesamtschicksal, um die Politik und die Gleichgültigkeit der braven Bürger anzuprangern, die vergessen, dass der Absturz in die Namenlosigkeit und Unsichtbarkeit jeden treffen kann. Sie präsentiert uns staatliche Gewalt, durchsetzt von Korruption und Kriminalität und lässt wenig Hoffnung auf einen funktionierenden Rechtsstaat. Ein beeindruckendes Porträt einer Gesellschaft und ihrer Menschen. Unbedingt lesenswert, um vielleicht im Hier und Jetzt die Augen offen zu halten für „die Anderen“- „Denn die einen sind im Dunkeln Und die andern sind im Licht“. (Brecht

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Die Stadt der Anderen

von Patrícia Melo

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