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Produktbild: Prima Facie
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Suzie Miller

1. Prima Facie

Prima Facie

Gesprochen von
29

Fr. 37.90

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Gesprochen von

Pegah Ferydoni

Spieldauer

10 Stunden und 17 Minuten

Erscheinungsdatum

29.01.2024

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

CD

Verlag

Speak Low

Übersetzt von

Katharina Martl

Sprache

Deutsch

EAN

9783948674274

Beschreibung

Produktdetails

Gesprochen von

Pegah Ferydoni

Spieldauer

10 Stunden und 17 Minuten

Erscheinungsdatum

29.01.2024

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

CD

Verlag

Speak Low

Übersetzt von

Katharina Martl

Sprache

Deutsch

EAN

9783948674274

Herstelleradresse

Krewer, Harald, u. Vera Teichmann
Hasenheide 54
10967 Berlin
Deutschland
Email: info@speaklow.de
Url: www.speaklow.de
Telephone: +49 30 69807031
Fax: +49 30 69807033

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  • Bewertung

    5/5

    08.10.2026

    Buch (Taschenbuch)

    WOW

    Wow wow wow ein so hartes aber so ehrliches und wichtiges Buch. Ich hätte nicht gedacht dass es mich am Ende so packen würde. Regt auf jeden Fall zum nachdenken an und man wollte es gar nicht aus der Hand legen

  • Lana

    aus Wien

    5/5

    13.02.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Wenn Recht nicht gerecht ist

    Prima Facie hat mich auf eine sehr unangenehm ehrliche Art getroffen. Die Prämisse ist außergewöhnlich und gleichzeitig erschreckend realistisch: Eine Strafverteidigerin, die jahrelang Täter in Sexualstrafverfahren verteidigt und Aussagen von Opfern hinterfragt hat, wird selbst Opfer einer Vergewaltigung – durch einen Arbeitskollegen. Genau das macht dieses Buch so stark. Es zeigt, dass sexualisierte Gewalt meist nicht durch Fremde passiert, sondern im eigenen Umfeld: durch Kollegen, Partner, Freunde oder Dates. Besonders eindrücklich fand ich nicht nur die Tat selbst, sondern das Danach. Diese Szenen, in denen Tessa nach Hause kommt und sich nicht einmal mehr in den eigenen vier Wänden sicher fühlt, haben mich wirklich getroffen. Wütend gemacht hat mich vor allem die Konfrontation mit dem Täter, in der plötzlich sie zur Gefahr gemacht wird – weil sie seine Karriere ruinieren könnte. Diese Täter:-Opfer-Umkehr ist so bitter und leider so real. Tessa ist als Figur sehr ambivalent. Am Anfang wirkte sie auf mich kalt und fast unsympathisch, aber je mehr man über ihre Vergangenheit erfährt – Arbeiterfamilie, Gewalt in der Kindheit, der Wunsch nach Kontrolle – desto nachvollziehbarer wird ihr Verhalten. Umso spannender ist ihr Wandel. Nach der Tat verändert sie sich, wird offener, verletzlicher, menschlicher. Besonders berührend fand ich, wie sehr sie durch die Geburt ihrer Nichte motiviert wird, ein anderes Vorbild zu sein. Der Schreibstil ist eher nüchtern und fast dokumentarisch, manchmal wie ein Gesetzestext. Aber genau das passt, weil es die Distanz und Kälte des Rechtssystems widerspiegelt. Dieses Buch ist weniger Thriller als Gesellschaftskritik. Es zeigt sehr deutlich, wie sehr das Rechtssystem bei sexualisierter Gewalt oft versagt und wie schwer es ist, als Opfer überhaupt ernst genommen zu werden. Besonders frustrierend ist auch, wie sehr Geld und Privilegien eine Rolle spielen können. Ich würde Prima Facie allen empfehlen, die sich mit diesen Themen auseinandersetzen wollen oder ungewöhnliche Perspektiven mögen – auch besonders Menschen, die Jura studieren. Gleichzeitig ist es nichts für Leser:innen, die selbst traumatische Erfahrungen noch nicht aufgearbeitet haben, weil es sehr triggernd sein kann und auch ein Gefühl von Ohnmacht auslösen kann. Für mich ist Prima Facie ein wichtiges, einzigartiges und leider zeitloses Buch.

  • Bewertung

    Thalia Book Circle Community

    5/5

    10.12.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Kraftvolle, feministische Streitschrift

    Endlich habe ich es auch gelesen! Ich bin eigentlich oft skeptisch, wenn um ein Buch ein Hype entsteht, aber hier ist es berechtigt! Mir hat der Schreibstil sehr gut gefallen, die Geschichte baut sich gut auf und auch die zeitlichen Rückblenden sind gut gemacht. Besonders zum Ende hin entwickelt sich eine regelrechte Sogwirkung und ich konnte das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen. Meiner Meinung nach ist das Buch ein absoultes Must-read, ein (leider immer noch!) sehr aktuelles und wichtiges Thema - UNBEDINGT LESEN!!   "Jede Dritte - das sind eine ganze Menge  Frauen, die etwas zu sagen haben. Zu viele, um sie zu ignorieren."

  • Bewertung

    5/5

    07.12.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Brutal und erschütternd

    INHALT Tessa ist eine junge, erfolgreiche Strafverteidigerin. Sie ist verdammt gut in dem was sie tut! Sie widmet sich verschiedenen Straftaten - unter anderem Sexualstraftaten. Ihr Leben schein perfekt, sie hat sich alles hart erkämpft. Dann passiert es. Sie wird selbst Opfer. Der Täter: ein Kollege und enger Freund. Was tun? Den Mund halten? Die Karriere gefährden? Den Vorfall zur Anzeige bringen? Tessa entscheidet sich für letzteres. Der zweite Teil des Buches beschäftigt sich mit der erniedrigenden Situation der Beweissicherung, Aussage bei der Polizei und anschließender Verhandlung. EINDRUCK UND FAZIT Ich finde eigentlich kaum Worte für dieses Buch! Es las sich wie ein schlechter Fiebertraum; aber es ist die brutale Gewalt JEDER DRITTEN FRAU! Und dass muss sich ändern!! „Warum gehen wir eigentlich automatisch von einer Zustimmung einer Frau aus, die sich nicht ausdrücklich verweigert?(...) Können wir anfangen den Beschuldigten zu fragen, was er getan hat, um sicherzugehen, dass es wirklich ein Einvernehmen gab?“ S. 338 Dieses Buch ist brutal und ehrlich. An vielen Stellen kaum aushaltbar. Meine Emotionen durchlebten eine wilde Achterbahnfahrt! Ich habe mitgezittert und den Atem angehalten, so gut schildet die Autorin das Geschehende! Unbedingt lesen! An dieser Stelle: danke an den @kjonaverlag für die Arbeit! Für das Sichtbar machen! „ich weiß jetzt, wenn eine Frau NEIN sagt, wenn ihre Handlungen NEIN sagen, dann ist daran nichts subtil oder missverständlich.“ S. 337

  • Bella Noëlle

    5/5

    30.07.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Ernüchternde Realität

    Das Buch zeigt einmal mehr die traurige, belastende Realität bei Sexualdelikten sowohl im Strafrecht als auch in der gesellschaftlichen Denkweise auf. Mir hat das Buch insgesamt gut gefallen, wobei es dabei mehr um die Wichtigkeit des Themas und die Sichtbarkeit geht. Ich habe ein bisschen gebraucht, um mich in das Buch reinzulesen und mich mit den Charakteren zurechtzufinden, war nach etwa der Hälfte dann aber voll dabei und gefesselt. Am Ende ließ es mich jedoch ziemlich bedrückt zurück. Auf jeden Fall eine Leseempfehlung!

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Bewertungen (29)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Annina Seiler

    Annina Seiler

    Buchhandlung Stauffacher

    Buchhändler*in

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    5/5

    10.03.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Das war heftig! Und gerade deshalb so wichtig!

    Das war heftig! Ich kann kaum in Worte fassen, was dieses Buch mit mir gemacht hat. Es regt nicht nur zum Denken an, es hinterfragt das System, die Leute, die dieses System geschaffen haben, die, die sich tagtäglich darauf stützen und verlassen. Prima Facie ist ein Aufruf an die Justiz, die Gesellschaft, an alle Menschen da draussen, sich nicht in alteingesessenen Regeln und Angewohnheiten zu verlieren, Täter zu verurteilen statt Opfer weiter zu demütigen. Es ist ein Appell an alle Frauen, für sich und ihre Wahrheit einzustehen, auch wenn die Chance, gehört zu werden, noch so klein zu sein scheint. „Jede Dritte - das sind eine ganze Menge Frauen, die etwas zu sagen haben. Zu viele, um sie zu ignorieren.“ Ein Buch, das wütend macht, ein Roman der nachhallt. Ein absolutes Must-Read und eine grosse Leseempfehlung!
  • Zum Bewerterprofil von Patricia

    Patricia

    Buchhandlung Stauffacher

    Buchhändler*in

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    5/5

    24.01.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Keine leichte Lektüre, aber eine wichtige

    Ohalätz. Das hat mich mitgenommen und wieder mal sehr hässig gemacht (auf die beste Art und Weise). LESEN!! UNBEDINGT LESEN!! Vorallem die Männer unter euch, merci. “Warum gehen wir überhaupt automatisch von der Zustimmung einer Frau aus, die sich nicht ausdrücklich verweigert? Halten wir Frauen wirklich für reine Objekte? Und wenn eine Frau ihre Zustimmung dann verweigert, glauben wir ihr einfach nicht? Was sie auch tut und sagt? Könnten wir nicht anfangen, den Beschuldigten zu fragen, was er getan hat, um sicherzugehen, dass es wirklich ein Einvernehmen gab?” CW: Sexualisierte Gewalt, Vergewaltigung. Passt beim Lesen auf euch auf! <3

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