Von den Grundkenntnissen eines jeden Freimaurers, oder: Was jeder Freimaurer wissen sollte.
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Sprache:Deutsch
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inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Ja
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
15.12.2023
Herausgeber
Cornelius RosenbergVerlag
BoD - Books on DemandSeitenzahl
208 (Printausgabe)
Dateigröße
6072 KB
Auflage
3. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783758398698
Das habe ich so noch nie gehört, oder: Darüber wird in meiner Loge gar nicht gesprochen.
Solche oder ähnliche Äusserungen vernimmt man nicht selten, wenn unter Brüdern das Gespräch auf tiefergehende Aspekte der Freimaurerei gelenkt wird. Oftmals offenbaren sich dabei erstaunliche Wissenslücken, nicht aus Gleichgültigkeit, sondern weil grundlegende Inhalte in der Logenarbeit entweder nicht vermittelt oder in ihrer Bedeutung nicht hinreichend erschlossen werden. Die Folge ist, dass vielen Brüdern das Verständnis für Wesen, Ziel und Tiefe der Freimaurerei fehlt. Was bleibt, ist eine rituelle Praxis ohne Erkenntnis, eine Symbolsprache ohne Deutung, ein Bund ohne inneren Bezug.
Dieses Buch will hier Abhilfe schaffen. Es will keine Enzyklopädie sein, kein trockener Leitfaden, sondern eine lebendige Einladung: zur Auseinandersetzung mit den Grundpfeilern freimaurerischen Denkens, zum Wiederentdecken überlieferter Symbole und Rituale, zur Arbeit am eigenen rauhen Stein. Es richtet sich an Brüder, die bereit sind, nicht nur äusserlich an der Loge teilzuhaben, sondern sich auch innerlich mit deren Sinn, Struktur und Aufgabe auseinanderzusetzen.
Denn Freimaurerei ist weit mehr als eine Ansammlung von Riten, Titeln und Bräuchen. Sie ist eine geistige Schule, eine ethische Übungsgemeinschaft, ein Ort symbolischer Verwandlung. Ihr Ziel ist nicht Belehrung, sondern Bildung, nicht im Sinne äusserer Wissensanhäufung, sondern als sittlich-geistige Formung des Menschen. Wer diesen Weg beschreitet, muss sich selbst als unbehauenen Stein verstehen, der durch eigenes Bemühen, durch Reflexion, Dialog und rituelle Erfahrung in Form gebracht wird. Dies ist die Arbeit am rauhen Stein, jene innere Bauarbeit, die nicht bloss ein Bild, sondern das Herzstück freimaurerischer Existenz ist.
Die vorliegenden Inhalte eignen sich daher gleichermassen für die individuelle Vertiefung wie für die gemeinsame Tempelarbeit, für den Bruderabend, den Vortrag im engeren Kreis oder das aufrichtige Zwiegespräch unter Suchenden. Denn der Fortschritt des Einzelnen ist untrennbar mit dem brüderlichen Gespräch verbunden. Wo Brüder einander spiegeln, mahnen, bestärken und fordern, da wächst das Licht. In einer Zeit, in der äussere Reizüberflutung die innere Sammlung überlagert, braucht es Räume des stillen Lernens, der ethischen Selbstprüfung und des geistigen Austauschs. Die Loge ist ein solcher Raum.
Solche oder ähnliche Äusserungen vernimmt man nicht selten, wenn unter Brüdern das Gespräch auf tiefergehende Aspekte der Freimaurerei gelenkt wird. Oftmals offenbaren sich dabei erstaunliche Wissenslücken, nicht aus Gleichgültigkeit, sondern weil grundlegende Inhalte in der Logenarbeit entweder nicht vermittelt oder in ihrer Bedeutung nicht hinreichend erschlossen werden. Die Folge ist, dass vielen Brüdern das Verständnis für Wesen, Ziel und Tiefe der Freimaurerei fehlt. Was bleibt, ist eine rituelle Praxis ohne Erkenntnis, eine Symbolsprache ohne Deutung, ein Bund ohne inneren Bezug.
Dieses Buch will hier Abhilfe schaffen. Es will keine Enzyklopädie sein, kein trockener Leitfaden, sondern eine lebendige Einladung: zur Auseinandersetzung mit den Grundpfeilern freimaurerischen Denkens, zum Wiederentdecken überlieferter Symbole und Rituale, zur Arbeit am eigenen rauhen Stein. Es richtet sich an Brüder, die bereit sind, nicht nur äusserlich an der Loge teilzuhaben, sondern sich auch innerlich mit deren Sinn, Struktur und Aufgabe auseinanderzusetzen.
Denn Freimaurerei ist weit mehr als eine Ansammlung von Riten, Titeln und Bräuchen. Sie ist eine geistige Schule, eine ethische Übungsgemeinschaft, ein Ort symbolischer Verwandlung. Ihr Ziel ist nicht Belehrung, sondern Bildung, nicht im Sinne äusserer Wissensanhäufung, sondern als sittlich-geistige Formung des Menschen. Wer diesen Weg beschreitet, muss sich selbst als unbehauenen Stein verstehen, der durch eigenes Bemühen, durch Reflexion, Dialog und rituelle Erfahrung in Form gebracht wird. Dies ist die Arbeit am rauhen Stein, jene innere Bauarbeit, die nicht bloss ein Bild, sondern das Herzstück freimaurerischer Existenz ist.
Die vorliegenden Inhalte eignen sich daher gleichermassen für die individuelle Vertiefung wie für die gemeinsame Tempelarbeit, für den Bruderabend, den Vortrag im engeren Kreis oder das aufrichtige Zwiegespräch unter Suchenden. Denn der Fortschritt des Einzelnen ist untrennbar mit dem brüderlichen Gespräch verbunden. Wo Brüder einander spiegeln, mahnen, bestärken und fordern, da wächst das Licht. In einer Zeit, in der äussere Reizüberflutung die innere Sammlung überlagert, braucht es Räume des stillen Lernens, der ethischen Selbstprüfung und des geistigen Austauschs. Die Loge ist ein solcher Raum.
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