Produktbild: Einunddreißig Tage in einer einzigen Nacht

Einunddreißig Tage in einer einzigen Nacht

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

15.12.2023

Verlag

BoD – Books on Demand

Seitenzahl

152

Maße (L/B/H)

21.5/13.5/1.1 cm

Gewicht

215 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7583-1675-3

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

15.12.2023

Verlag

BoD – Books on Demand

Seitenzahl

152

Maße (L/B/H)

21.5/13.5/1.1 cm

Gewicht

215 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7583-1675-3

Herstelleradresse

Libri GmbH
Europaallee 1
36244 Bad Hersfeld
DE

Email: gpsr@libri.de

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  • SoBeJe

    5/5

    14.08.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Spannendes Experiment, das die vierte Wand durchbricht und sich der Frage stellt: Langweilen sich Figuren während einer Schreibblockade?

    Ich habe von Sabine Nagel bereits die Geschichte von Fredi und Sascha gelesen: Weil du es bist. Es folgten drei Kurzgeschichten und schließlich die Fortsetzung Weil wir zusammen leuchten. Die beiden Romane sind aus der Sicht von Fredi geschrieben, die die Liebesbeziehung zwischen Fredi und Sascha thematisieren, die drei Kurzgeschichte aus der Sicht von Sascha, wobei sein bester Freund Markus die zweite Hauptrolle übernimmt und Fredi Nebenfigur bleibt. Die Freundschaft der beiden Männer wird in den Fokus gestellt. Nun folgt eine weitere Kurzgeschichte (bzw. bei 163 Seiten von der Definition her eher eine Novelle), die zunächst schwer einzuordnen ist. Es ist ein Experiment und gehört genau genommen nicht zum Canon der großen zwei Romane und drei Kurzgeschichten umspannende Geschichte um Fredi und Sascha, und doch ist es eine Ergänzung, die neben Sascha, Fredi und Markus noch zwei weitere Nebenfiguren umfasst (und eine dritte weitere Figur). Sascha und Fredi sind mit Freund:innen verabredet, zunächst fühlt es sich wie ein normaler Abend mit alten Bekannten an, aber schon bald fällt auf, dass die Zeit nicht zu vergehen scheint, die Lieder genau auf die Gesprächsthemen passen und Männer in Sonnenbrillen und eine merkwürdige Frau auf der Party herumschleichen. Die Fragen, die sich die Clique im Laufe der Party stellt, hat die Autorin während einer Instagram-Challenge gestellt bekommen und hat diese in dieses spannende Experiment übernommen. Einige Fragen sind philosophisch und bringen den Lesenden die Figuren näher, andere sind etwas seltsam und bringen nicht viel Mehrgewinn, doch ich muss den Hut ziehen, wie geschickt die Autorin es schafft, die Fragen - sowohl die tiefgründige als auch die abstrusen - in die Handlung mit einzubauen. Von den Antworten hatte ich gegen Ende etwas mehr erwartet. Sascha bezieht nahezu alle Fragen auf seine Behinderung oder auf seine Liebe zu Fredi, sein Kumpel erwähnt bei allen Fragen seine Legasthenie oder ebenfalls seine Beziehung. Es sind im Prinzip die Antworten, die aufmerksame Lesende auch in den Romanen zwischen den Zeilen bekommen kann. Spannend dabei sind Fredis Gedanken und die Antworten von Markus. Ungefähr in der Mitte ist eine Szene, wo Fredi beginnt zu bemerken, dass etwas seltsam ist. Unmittelbar danach geht sie mit Sascha schwimmen und schwebt gefühlt mit ihm in der Schwerelosigkeit. Eine wunderschöne Szene, die im Roman sicherlich auch richtig schön dazu gepasst hätte. Intensiv, gefühlvoll, warm und tiefgreifend - wunderschön! Eine weitere Szene, die mir außerordentlich gut gefallen hat, war die Tanzszene zwischen Markus und Sascha und bedeutet für die beiden Männer so viel. Sie ist außerdem grundsätzlich einfach sehr, sehr gut geschrieben. Schade, dass sie nicht zum Kanon gehört. Einerseits war es schön, Fredi und Sascha wieder mal begegnen zu dürfen und die Frage, ob sich Figuren während einer Schreibblockade langweilen, fand ich auch spannend, andererseits glaube ich, dass es von allen bisher erschienen Geschichten mir am Wenigsten gegeben hat. Vielleicht hätte ich zwischen dem Lesen der beiden Romanen und dieser Novelle Zeit lassen sollen, sodass ich mit verblasster Erinnerung an das Werk gegangen wäre. Ich bin neugierig, wie es für Lesende war, zuerst die Novelle zu lesen und dann den Roman Weil wir zusammen leuchten, in dessen Handlung die Novelle integriert ist. Natürlich empfehle ich das Lesen dieser Novelle allen Fans von Fredi und Sascha. Allen anderen, die die beiden noch nicht kenne, würde ich zunächst eine der Kurzgeschichten empfehlen oder die beiden Romane, beginnend bei Weil du es bist. Ich vergebe trotzdem ruhigen Gewissens 4,5 Sterne. Es ist ein spannendes Experiment, aber doch auch sehr besonders. Ich würde mich wahnsinnig freuen, wenn die Geschichte um Fredi und Sascha weitergehen würde, oder wir vielleicht eine Parallelgeschichte über die anderen der Freundesgruppe erhalten würden. Ich bin noch nicht durch mit dem Sabine Nagel Universum und freue mich auf weitere Geschichten daraus.

  • karinliest

    5/5

    14.01.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Nicht nur eine endlose Party

    Kurzmeinung: Ein Treffen von Freunden mit interessanten Fragestellungen und verschiedenen Ansichten. Traurig, berührend, witzig und fantasievoll erzählt. — Nein, hier geht es nicht nur um eine Party! Es geht um Fragen - genauer gesagt um ein Fragespiel, teils philosophisch, teils witzig - und einer Autorin die tiefe Einblicke in ihre Figuren gibt. Sascha, seit einem Unfall im Rollstuhl, seine Freundin Fredi, Markus, Noah und Caro - sie alle treffen sich auf einer Party im Schwimmbad und in einer unendlichen Nacht erleben sie traurige, berührende, witzige und tiefgründige Gespräche und Gefühle. Auf dieser Party spielt der DJ verschiedene Songs, welche sich perfekt mit der Geschichte verbinden. Die Playlist ( auf Spotify ) lässt sich parallel zu der Geschichte abspielen und es ist, als ob man selbst mit auf der Party dabei wäre. Die laue Sommernacht, der Sternenhimmel und die Stimmung haben sich auf mich übertragen. Die Geschichte ist abseits des Mainstreams, vor allem deshalb, da die Romanfiguren um ihr Dasein als Buchfiguren wissen und auch, weil die Autorin in der Geschichte auftaucht. Es ist ein interessantes Lesevergnügen! Beantworte dir selbst die Fragen und du bist mit dabei auf der unendlichen Party-Nacht !

  • P.B.

    5/5

    17.12.2023

    Buch (Taschenbuch)

    Berührend, fesselnd und unglaublich kreativ

    Kreativität ist, aus 31 teilweise wirklich abwegigen Fragen ohne jeden Zusammenhang eine Fortsetzungsgeschichte zu schreiben. Aber nicht nur irgendeine Fortsetzungsgeschichte, sondern eine, die unglaublich berührend, fesselnd, magisch und vor allem anders ist. Die an einen vorhandenen Roman anknüpft und eine Brücke schlägt zu einem zweiten, noch unveröffentlichten Teil. Die unabhängig davon lesbar ist und gleichzeitig unfassbar neugierig macht auf das, was war, und das, was kommen wird, im Leben der Protagonisten Sascha und Fredi. Doch nicht nur das. In diesem Spin-Off zu ihrem wunderschönen Roman "Weil du es bist" sprengt Sabine Nagel sämtliche Grenzen von Zeit und Raum, Fiktion und Realität oder Genrezuordnungen. Dabei spielt auch Musik eine große Rolle und untermalt diese emotionale Achterbahnfahrt perfekt mit den passenden Texten und Melodien. Hut ab vor dieser kreativen Leistung, die quasi so nebenbei im Rahmen einer Instagram-Challenge entstanden ist. Und natürlich eine absolute Leseempfehlung!

  • Sarah

    aus Chemnitz

    4/5

    09.04.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Interessantes Gedankenspiel

    Fünf Freunde gehen auf eine Party, die nicht zu enden scheint. Es ergibt sich ein Gefühl in einer Zeitschleife gefangen zu sein, was jedoch nicht nur negative Effekte mit sich bringt. Durch die unfreiwillige Gefangenschaft entspinnt sich ein Gespräch, welches es in sich hat. - „Einunddreißig Tage in einer einzigen Nacht“ ist im Rahmen der #charaktersofoctober Challenge entstanden. Hier wurde jeden Tag im vergangenen Oktober eine neue Frage gestellt, die aus Sicht der Protagonsit*innen beantwortet werden sollte und Sabine Nagel hat kurzerhand ein Buch draus gemacht. Die Fragen werden eins zu eins weitergegeben und lassen tiefe Einblicke in die Persönlichkeit der Protagonist*innen zu. Es sind spannende Fragen, wie bspw. „Worüber lässt du mit dir nicht verhandeln?“, „Was tust du, um deine Gedanken zu klären?“ oder auch „Was würdest du niemals verzeihen?“. Es sind Fragen, die einen auch selbst dazu bringen, sich und sein Umfeld zu reflektieren, zu hinterfragen und abzuschweifen. Neben den äußerst aufschlussreichen Antworten, fand ich das Format sehr gelungen. Im Laufe des Buches wird den Protagonist*innen klar, dass sie Buchfiguren sind, etwas dass sie zunächst verstört, womit sie sich aber schließlich abfinden. Auch das Aufeinandertreffen mit ihrer „Schöpferin“ ist einfallsreich. Ein bisschen hat es mich an „Sofies Welt“ (eines meiner absoluten Lieblingsbücher) erinnert. Sprachlich bewegen wir uns im Jugendbuchsektor, woran ich mich anfangs wieder etwas gewöhnen musste (hab lange nichts in die Richtung gelesen), was sich aber dann schön flüssig lesen lies. Im Fazit kann ich sagen, dass es eine neuartige Herangehensweise ist, die eine ganz besondere Auseiandersetzung mit den von Sabine Nagel erschaffenen Handelnden ermöglicht und auch Lust auf die Fortsetzung von „Weil du es bist“ macht.

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