Produktbild: Die Kriminalistinnen. Acht Schüsse im Schnee
Band 2

Die Kriminalistinnen. Acht Schüsse im Schnee Kriminalroman

Aus der Reihe Die Kriminalistinnen
52

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Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

21.03.2024

Verlag

Emons Verlag

Seitenzahl

320 (Printausgabe)

Dateigröße

3424 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783987071379

Beschreibung

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Format

ePUB

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  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Erscheinungsdatum

21.03.2024

Verlag

Emons Verlag

Seitenzahl

320 (Printausgabe)

Dateigröße

3424 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783987071379

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  • leseleucht

    aus Alfter

    5/5

    15.06.2025

    eBook (ePUB)

    Packend auch ohne brutales…

    Packend auch ohne brutales Blutvergießen, Psychopathen und Thrill Die Beweislage ist klar: Mathias Berg zeigt auch im 2. Band der „Kriminalistinnen“, dass man für einen spannenden Krimi nicht unbedingt viel Blutvergießen oder perfide Täterprofile braucht. Auch der zweite Fall, bei dem es um die Frage geht, wer den Millionär Theo Ellerbeck mit sechs Schüssen vor seiner Haustür ermordet hat, zieht den Leser gleich in seinen Bann. Liegt das Motiv im Privaten, in der fragwürdigen Beziehungen zu seiner Ehefrau? Hat seine Stieftochter etwas damit zu tun? Oder ist Ellerbeck politisches Opfer des Kampfes gegen das kapitalistische Establishment geworden? Was bei den „Kriminalistinnen“ im Vordergrund steht, sind die Figuren und ihr Beziehungsgeflecht sowie die zeitgeschichtlichen Hintergründe. Im Mittelpunkt steht wieder Lucia Specht, die neben ihrer Ausbildung bei der Polizei – diesmal im Sittendezernat – auch privat im Mordfall ihrer Mutter ermittelt. Mit ihren Mitstreiterinnen, die alle eins gemeinsam haben, den Wunsch Polizistin zu werden und sich in einer Männerwelt zu behaupten, und doch alle sehr unterschiedlich sind, schmiedet sie eine feste Allianz gegen die Vorurteile, die Ablehnung und die teilweise demütigende Behandlung durch Ehemänner, Kollegen und auch Vorgesetzte. Sehr gut spürbar ist der Zeitgeist der 70er Jahre: die angestaubte bigotte Moral der Männer, die ihre Frauen gerne als Heimchen am Herd sehen, aber sich zugleich nach der „Hure im Bett“ sehen, die zur Schau gestellte Gesellschaftsfähigkeit der besseren Gesellschaft, hinter deren schönem Schein sich Abgründe auftun. Und auf der anderen Seite die lockere Moral der Student:innen, die mit allem experimentieren, der Liebe, den Drogen, den Rollenvorstellungen, und zugleich gegen alles sind, sowie die Welt der Prostitution und des einfachen Malochers, wie Lucias Vater und Bruder, deren Leben außerhalb der Arbeit sich in der Kneipe nebenan abspielt. Dabei gerät der Fall aber nie aus den Augen: in diesem Fall müssen alle Dezernate zusammenarbeiten, um den Tätern auf die Spur zukommen. Und von Spuren gibt es einige, vor allem falsche. Da ist neben Spurensicherung und kluger Verhörtaktik bisweilen auch weibliche Intuition gefragt. Wer an Krimis mehr als die Faszination des Grauens schätzt und gerne in andere Zeiten und Lebensweisen abtaucht sowie spannende Figurenkonstellationen mag, kommt hier voll auf seine Kosten, von der Freunde am Miträtseln und Hypothesen Bilden einmal ganz abgesehen.

  • Bewertung

    5/5

    08.05.2024

    eBook (ePUB)

    große Spannung in den 70'ern

    Als im Februar 1970 der Millionär Theo Ellerbeck getötet wird, steht die Polizei vor einem Rätsel. Er war sehr beliebt und auf den ersten Blick ist unklar, wer sein Feind sein könnte und warum. Lucia Specht und ihr Team stehen vor einem Rätsel. Doch nach und nach decken sie ganz furchtbare Dinge auf. Dies ist der zweite Band der Reihe um die Kriminalistinnen. Ich kenne den ersten Teil nicht und bin dennoch sehr gut mit gekommen. Der gute Aufbau des Buches und die flüssige Schreibweise haben mich begeistert. Man fühlt sich in die 70er Jahre zurück versetzt. Eine sehr gute Recherche lässt den Leser die frühere Zeit richtig miterleben. Ab der ersten Seite herrscht große Spannung und es gibt einige Wendungen. Lucia Specht war mir sehr sympathisch und ich konnte sie mir gut vorstellen. Ich bin nun gespannt auf den nächsten Band und werde Band eins sicherlich auch noch lesen.

  • How to kill my heart

    4/5

    06.04.2024

    eBook (ePUB)

    Bitte mehr davon!

    4 / 5 Sterne Ich durfte den zweiten Band der Kriminalistinnen-Reihe von Mathias Berg vorablesen und bin hin und weg. Dieser Band war noch ein Stück spannender als der erste. Man steigt nahtlos wieder in das Leben der ersten Frauen bei der Kripo in Deutschland ein und es fühlt sich so an, als wäre man nie weg gewesen. Mathias Berg ist ein Spezialist darin, möglichst viele Handlungsstränge gekonnt in ein Buch einzubauen, ohne dass dabei etwas zu kurz käme. Man hat den Mordfall um den Millionär Theo Ellerbeck, Lucia auf der Suche nach dem Mörder ihrer Mutter, Lucia und ihre vielen Verehrer und die Schicksale der anderen Kriminalistinnen. Der Schreibstil ist sehr flüssig und versetzt einen sofort nach Deutschland in den 70ern. Ich finde vor allem die Perspektive der Lucia, aus der die Geschichte erzählt wird, gibt dem ganzen etwas besonderes. Neben spannenden Mordfällen thematisiert Berg, schon wie im ersten Teil, gesellschaftliche Probleme/Themen der 70er, die einem in der heutigen Zeit in Deutschland total fremd vorkommen. Man bekommt ein Gefühl, wie sich Deutschland in den letzten 50 Jahren doch verändert hat, vor allem für die Frauen aber auch für die LGBTQ+ Szene. Ich brauche unbedingt mehr von der Reihe, besonders nach diesem gemeinen Cliffhanger.

  • liesmal

    aus Wilhelmshaven

    5/5

    09.07.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Im Düsseldorfer Präsidium…

    Im Düsseldorfer Präsidium werden Lucia Specht und ihre Kolleginnen zu den ersten weiblichen Kriminalistinnen ausgebildet. „Acht Schüsse im Schnee“ ist der zweite Band aus der Reihe „Die Kriminalistinnen“ von Mathias Berg. Ich habe gar nicht gemerkt, dass es einen ersten Band gibt, so dass ich dieses Buch unabhängig von dem vorhergehenden gut lesen konnte. Ich kenne bereits andere Bücher von Mathias Berg und bin auch hier wieder begeistert von seinem lebhaften Schreibstil. Als Kind der Fünfzigerjahre konnte ich mich sehr gut und auch gern auf die Siebzigerjahre einlassen und mich in vielen realistisch wiedergegebenen Situationen an die zurückliegende Zeit erinnern. Zum Beispiel, wie es damals den berufstätigen Frauen in vermeintlichen Männerberufen ging, hat der Autor passgenau geschildert. Auch Lucia und ihren Kolleginnen wird es in der beruflichen Männerwelt nicht immer leicht gemacht. Sehr gut gefällt mir, die Gedanken lesen zu können, die der Hauptprotagonistin Lucia durch den Kopf gehen. Das ist durch die Kursivschrift gut erkennbar. Lucia wird konfrontiert mit der Aufklärung zweier Fälle, einem amtlichen und einem aus ihrer eigenen Vergangenheit. Ich bin beeindruckt davon, wie die zwei doch unterschiedlichen Fälle so miteinander verflochten werden, als wäre es eine einzige Geschichte. Nun habe ich wieder viel über Bergs Beschreibungen der Zeit geschrieben. Ebenso begeistert bin ich allerdings auch davon, wie die Kriminalistinnen an die Aufklärung des Mordes an dem Millionär Theo Ellerbeck herangehen, der vor seiner Villa mit acht Schüssen getötet worden ist. Spannend von A – Z. Gern empfehle ich diesen Krimi nicht nur den Fans der Siebzigerjahre.

  • Bewertung

    5/5

    07.07.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Ein packender Krimi mit starkem Zeitkolorit von 1969

    Nachdem ich zunächst Band 1 der Trilogie regelrecht verschlungen hatte, griff ich aus Versehen, aber voller Vorfreude, direkt zu Band 3, dem fulminanten Finale, das erst vor drei Wochen erschienen ist. Erst danach folgte der Mittelteil, Band 2. Nun habe ich die Reihe abgeschlossen und es fällt mir wirklich schwer, mich von ihr zu verabschieden. Ich bin begeistert und auch ein wenig traurig, dass es keinen vierten Band geben wird. Diese Trilogie über die ersten gleichberechtigt ausgebildeten Polizistinnen in Westdeutschland ist mit so viel Feingefühl, Respekt und Tiefe erzählt, dass selbst ich mich als Mann in ihre Lebenswelt hineinfühlen konnte. Besonders die Protagonistin Lucia Specht ist mir ans Herz gewachsen. Ihre inneren Konflikte, ihr persönliches Trauma und der starke Wunsch, ihren eigenen Weg zu gehen, machen sie zu einer berührenden und vielschichtigen Figur. Als Kind musste sie mitansehen, wie ihre Mutter zu Tode kommt. Dieses Ereignis dürfte sie aus dem Ruhrgebiet ins modische Düsseldorf geführt haben, zur Polizei und mitten hinein in eine Männerwelt, die sie sich mutig erkämpft. Was diese Bücher über die eigentliche Krimihandlung hinaus so eindrucksvoll macht, ist das starke Zeitkolorit. Der Autor lässt uns in die gesellschaftliche Umbruchphase des Jahres 1969 eintauchen, eine Ära des Aufbruchs, aber auch voller Widerstände. Themen wie Frauenfeindlichkeit, Homophobie und patriarchale Machtstrukturen durchziehen die Geschichte und machen deutlich, dass Gleichberechtigung nie selbstverständlich war und es bis heute nicht ist. Der Mordfall um einen kunstaffinen Düsseldorfer Millionär ist klug konstruiert, voller überraschender Wendungen und spielt in den schillernden Kreisen der High Society der Modemetropole. Auch in seinem Umfeld begegnen uns starke Frauen, allen voran seine Frau, eine elegante Brüsselerin, die ein für die damalige Zeit bemerkenswert modernes Leben führt, zwischen Luxus, Unabhängigkeit und gesellschaftlicher Eleganz. Ich ziehe den Hut vor dem Autor. Diese Trilogie ist nicht nur spannende Unterhaltung, sondern auch ein feinfühliges literarisches Zeitzeugnis. Die Verbindung aus historischer Genauigkeit, gesellschaftlichem Bewusstsein, vielschichtiger Figurenzeichnung und kriminalistischer Raffinesse ist außergewöhnlich gelungen. Ich hoffe sehr, dass der Autor noch einmal in diese Welt zurückkehrt oder mit einer neuen Reihe überrascht, die ebenso viel Haltung, Herz und Tiefgang mitbringt.

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