Die nicht-tyrannische Darstellung Heinrichs des Löwen in der Chronik Ottos von Freising Ein Indiz dafür, dass eine negative Kontrastierung zu Friedrich I. "Barbarossa" als idealem Herrscher für dessen Machtanspruch nicht nötig war?
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Produktdetails
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Nein
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Nein
Erscheinungsdatum
29.02.2024
Verlag
GRINSeitenzahl
25 (Printausgabe)
Dateigröße
661 KB
Sprache
Deutsch
EAN
9783963562228
Die Fragestellung greift die eigens festgestellte Beobachtung auf, dass in der Chronik des Bischofs Otto von Freising, die seinem Neffen Friedrich I. gewidmet war, wider Erwarten keine negative Darstellung von Barbarossas verfeindetem Vetter Heinrich aufzufinden war. Aus dieser überraschenden Erkenntnis hat sich nach einem Sprechstundenbesuch bei der Dozentin die Idee ergeben, als zusätzliche Quelle die Gelnhäuser Urkunde aus dem Jahr 1180 heranzuziehen, deren Narratio gemäss einem Lexikonartikel kompakt über Heinrichs Verlust seiner Herzogtümer informiere. Daraus folgend könne man laut Dozentin die Darstellung beider Männer in den jeweiligen Quellen unter den Gesichtspunkten von Tyrannei und Idealherrschaft vergleichen. Eine von mir für möglich gehaltene Erkenntnis war, dass Heinrich tyrannische Züge aufweisen könnte, da er sich "lange Zeit so [verhalten habe], als sei er der oberste Herrscher in Sachsen". Darüber hinaus stützt die Historikerin Werthschulte meine These: "Heinrich der Löwe überschätzte seine eigene Macht, umging die Regeln der Gesellschaft so lange es ging".
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