Schwarzwald, 1815: Anneliese ist erst sechzehn, als ihr Vater tödlich verunglückt und sie in seine Fussstapfen als Holzfällerin treten muss. Doch ihre Familie ist hoch verschuldet, und auf dem Freiburger Markt kann sie mit ihrem Holz kaum etwas verdienen. Da erinnert sich Anneliese an den heidnischen Brauch, Bäume in der Winterzeit festlich zu schmücken. Kurzerhand bietet sie ganze Tannen zum Verkauf an, die sie mit Äpfeln, Nüssen und kleinen Schnitzfiguren dekoriert – eine Sensation! Mit ihren Weihnachtsbäumen zieht Anneliese jedoch nicht nur die Aufmerksamkeit der Marktbesucher auf sich, sondern auch die des jungen Friedrich von Bergen …
Voller Licht und Wärme – die Geschichte einer der beliebtesten Weihnachtstraditionen: des geschmückten Tannenbaums
Kundinnen und Kunden meinen
4.6/5.0
Sandra Hennig
aus Frankfurt
5/5
10.12.2025
Buch (Taschenbuch)
Dieses Buch hat mich sehr berührt
Schon das Cover und der Klappentext haben mich sehr neugierig gemacht und so bin ich direkt mit dem Buch gestartet :
Claudia Romes hat einen sehr flüssigen, leichten Schreibstil, so dass man direkt in die Geschichte rein kommt und die Figuren sofort greifbar macht. Die Charaktere sind so toll ausgearbeitet, dass man direkt einen Bezug bekommt und so habe ich mich der Geschichte sehr nahe gefühlt.
Das Buch, rund um die Hauptperson Anneliese und deren Familie, erzählt eine bewegende Geschichte, die mich sehr berührt hat : vor 200 Jahren war das Leben oft hart und die Spannung hat mich die komplette Geschichte fast durchgängig lesen lassen. Ab und an sind auch mal ein paar Tränchen gerollt, aber das zeigt nur, wie real und authentisch die Autorin das Buch erzählt.
Die Kulisse und Örtlichkeiten sind ebenfalls toll von Claudia Romes dargestellt; beim Lesen hatte ich immer ein ganz klares Bild vor Augen, wo die jeweilige Situation gerade spielt.
Für mich eine absolut tolle Weihnachts- und Wintergeschichte, die sehr emotional und real geschrieben ist und eine ganz klare Leseempfehlung !
Michaela Weber
aus Weimar
5/5
21.01.2025
Buch (Taschenbuch)
Wunderschöne Geschichte die ans Herz geht
Schwarzwald März 1815: Anneliese Holl ist 16, ihr Bruder Kasper 9 und Vater Johannn sind dabei Holz aus dem Wald zu holen.Sie wollen um es auf dem Markt in Freiburg als Brennholz zu verkaufen,.Dann passiert ein tragischer Unfall und Annelieses Vater verunglückt tödlich. Doch viel Zeit zu trauern bleibt der Familie nicht. Das Haus ,ihre Existenz und einzige Einnahmequelle ist mit Schulden überzogen. Die nächste Rate wird fällig, wenn sie nicht alles verlieren wollen. Anneliese tritt daher in den Fußstapfen ihres Vaters und übernimmt seine Tätigkeit als Holzfällerin. Der Verkauf auf dem Freiburger Markt ist alles andere als einfach,den kaum einer will Anneliese das Holz abnehmen. Annelieses und Kaspers Mutter Marva wird schwer krank und stirbt .Ihr Bruder Kasper kann auf eine Schule weit fort.Es droht der Verlust des armseligen Hofes. Als sich in Anneliese große Verzweiflung ausbreitet, entdeckt sie ein kleines entwurzeltes Tannenbäumchen, welches sie mit nach Hause nimmt.Anneliese erinnert sich an denGeschichtenerzähler der eines Abends bei ihrer Familie Rast machte-und die Anneliese auf eine Idee bringt. Sie schmückt das Tannenbäumchen mit Nüssen, Äpfeln und Strohsternen und stellt diesen auf dem Markt auf .Und plötzlich verändert dieser Tannenbaum ihr Leben.Frau von Anweil, die Frau des Bürgermeisters ist von dem Tannenbäumchen entzückt. Sie gibt gleich meherere dieser geschmückten Tannenbäume in Auftrag. Und Anneliese soll auch den großen Baum für den Freiburger Marktplatz liefern und schmücken…..
Die Autorin Claudia Romes hat einen fließenden und bildhaften Schreibstil.Mit dieser wundervollen Geschichte bringt sie dem Leser die Entstehungsgeschichte und die Tradition der geschmückte Weihnachtsbäume nah.Eine wunderschöne Geschichte-sehr gerne 5 Sterne.
NiniSte
aus Kiel
5/5
12.01.2025
Buch (Taschenbuch)
Bezaubernde Geschichte, die das Herz berührt
Mit ,, Das Wunder der Tannenbäume " erzählt Claudia Romes auf bezaubernde und berührende Weise, wie es zu unsrem Brauch der geschmückten Weihnachtsbäume gekommen sein könnte.
Anneliese lebt 1815 mit ihren Eltern und ihrem jüngeren Bruder Kasper im Schwarzwald. Da ihre Mutter Marva als Fremde von der dörflichen Gemeinschaft abgelehnt wird, fühlen sie sich in ihrer abgelegen Hütte am wohlsten. Die Natur um sie herum erfüllt sue mit Glück und Zufriedenheit Als Holzfäller verdient ihr Vater das Auskommen der Familie. Es ist nicht viel, dennoch sind sie zufrieden. Als ihr Vater bei einem Unglück ums Leben kommt und Marva schwer krank wird , versucht Anneliese auf dem Markt in Freiburg mit dem Verkauf von Feuerholz das Nötigste zu verdienen. Es ist schwer , sich als so junge Frau dort zu behaupten und genug zu verkaufen, um die aufgenommenen Schulden abzuzahlen. Es droht der Verlust des armseligen Hofes. Als sich in Anneliese große Verzweiflung ausbreitet, entdeckt sie ein kleines entwurzeltes Tannenbäumchen, welches sie mit nach Hause nimmt. Sein Anblick weckt ein wohliges Gefühl und Hoffnung in ihr, erinnert sie an die Geschichte eines Märchenerzählers. Sie schmückt das Bäumchen mit Nüssen und den kleinen Holzfiguren, die Kasper geschnitzt hat und nimmt es mit zum Markt. Dort erregt sie damit Aufsehen und es scheint, als würde sie endlich zuversichtlich in eine glücklichere Zukunft blicken können. Wird ihr Glück anhalten und kann sie so für Kasper und sich ein gemeinsames Leben ohne Not und Armut erlangen?
Claudia Romes hat mich mit dieser bezaubernden Geschichte von der ersten Seite an in den Bann gezogen. Die detailreichen und unglaublich bildhaften Beschreibungen haben mich mitten in Annelieses Leben und in den schönen, wenn auch manchmal düsteren Schwarzwald entführt. Das Leben von Anneliese und ihrer Familie, ausgegrenzt von der Dorfgemeinschaft, ist trotz der ärmlichen und widrigen Umstände, eindrucksvoll als zufrieden und glücklich dargestellt. Anneliese , ihre Eltern und Kasper sind mir auf Anhieb sympathisch und ich bewundere sie für ihre Lebensweise. Auch als es immer schwieriger wird, den Lebensunterhalt zu bestreiten, lässt Anneliese sich nicht zu Taten drängen, die sie entehren würden. Selbst als ihr Feindseligkeit und Missgunst begegnen, Intrigen ihr den Boden unter den Füßen weg reißen, bleibt sie ihren Prinzipien treu . Claudia Romes schafft es , mich durch die großartigen bildhaften Beschreibungen mich an Annelieses Seite zu sehen und ihre Nöte und Ängste,aber auch ihr Glück und ihre Liebe hautnah mitzuerleben. Diese Hoffnung, diesen Auftrieb, den ihr Baum und ihre Arbeit ihr gibt , ist so wunderbar zu spüren. Der flüssige Schreibstil ließ mich durch die Seiten fliegen und die Spannung sorgte dafür, daß ich das Buch nicht aus der Hand legen konnte.
Im Nachwort geht die Autorin sehr schön auf belegte historische Fakten ein. Doch die genaue Zeit und der Entstehungsort , wo die geschmückten Weihnachtsbäume als erstes entstanden und in der dunklen Zeit den Menschen Hoffnung und Freude brachten, kann niemand mit Gewissheit sagen. Ich kann mir jedenfalls sehr gut vorstellen, daß es genauso wie in dieser Erzählung passiert ist.
Diese wunderschöne , emotionsgeladene Geschichte hat mein Herz erwärmt und erobert. Da ich sie erst nach Weihnachten gelesen habe, hielt der Zauber der Feiertage noch bis ins Neue Jahr.
Von ganzem Herzen eine uneingeschränkte Leseempfehlung und mindestens 5 funkelnde Glitzersterne.
niniste
aus Kiel
5/5
12.01.2025
Buch (Taschenbuch)
Bezaubernde Geschichte, die…
Bezaubernde Geschichte, die das Herz berührt Mit ,, Das Wunder der Tannenbäume " erzählt Claudia Romes auf bezaubernde und berührende Weise, wie es zu unsrem Brauch der geschmückten Weihnachtsbäume gekommen sein könnte. Anneliese lebt 1815 mit ihren Eltern und ihrem jüngeren Bruder Kasper im Schwarzwald. Da ihre Mutter Marva als Fremde von der dörflichen Gemeinschaft abgelehnt wird, fühlen sie sich in ihrer abgelegen Hütte am wohlsten. Die Natur um sie herum erfüllt sue mit Glück und Zufriedenheit Als Holzfäller verdient ihr Vater das Auskommen der Familie. Es ist nicht viel, dennoch sind sie zufrieden. Als ihr Vater bei einem Unglück ums Leben kommt und Marva schwer krank wird , versucht Anneliese auf dem Markt in Freiburg mit dem Verkauf von Feuerholz das Nötigste zu verdienen. Es ist schwer , sich als so junge Frau dort zu behaupten und genug zu verkaufen, um die aufgenommenen Schulden abzuzahlen. Es droht der Verlust des armseligen Hofes. Als sich in Anneliese große Verzweiflung ausbreitet, entdeckt sie ein kleines entwurzeltes Tannenbäumchen, welches sie mit nach Hause nimmt. Sein Anblick weckt ein wohliges Gefühl und Hoffnung in ihr, erinnert sie an die Geschichte eines Märchenerzählers. Sie schmückt das Bäumchen mit Nüssen und den kleinen Holzfiguren, die Kasper geschnitzt hat und nimmt es mit zum Markt. Dort erregt sie damit Aufsehen und es scheint, als würde sie endlich zuversichtlich in eine glücklichere Zukunft blicken können. Wird ihr Glück anhalten und kann sie so für Kasper und sich ein gemeinsames Leben ohne Not und Armut erlangen? Claudia Romes hat mich mit dieser bezaubernden Geschichte von der ersten Seite an in den Bann gezogen. Die detailreichen und unglaublich bildhaften Beschreibungen haben mich mitten in Annelieses Leben und in den schönen, wenn auch manchmal düsteren Schwarzwald entführt. Das Leben von Anneliese und ihrer Familie, ausgegrenzt von der Dorfgemeinschaft, ist trotz der ärmlichen und widrigen Umstände, eindrucksvoll als zufrieden und glücklich dargestellt. Anneliese , ihre Eltern und Kasper sind mir auf Anhieb sympathisch und ich bewundere sie für ihre Lebensweise. Auch als es immer schwieriger wird, den Lebensunterhalt zu bestreiten, lässt Anneliese sich nicht zu Taten drängen, die sie entehren würden. Selbst als ihr Feindseligkeit und Missgunst begegnen, Intrigen ihr den Boden unter den Füßen weg reißen, bleibt sie ihren Prinzipien treu . Claudia Romes schafft es , mich durch die großartigen bildhaften Beschreibungen mich an Annelieses Seite zu sehen und ihre Nöte und Ängste,aber auch ihr Glück und ihre Liebe hautnah mitzuerleben. Diese Hoffnung, diesen Auftrieb, den ihr Baum und ihre Arbeit ihr gibt , ist so wunderbar zu spüren. Der flüssige Schreibstil ließ mich durch die Seiten fliegen und die Spannung sorgte dafür, daß ich das Buch nicht aus der Hand legen konnte. Im Nachwort geht die Autorin sehr schön auf belegte historische Fakten ein. Doch die genaue Zeit und der Entstehungsort , wo die geschmückten Weihnachtsbäume als erstes entstanden und in der dunklen Zeit den Menschen Hoffnung und Freude brachten, kann niemand mit Gewissheit sagen. Ich kann mir jedenfalls sehr gut vorstellen, daß es genauso wie in dieser Erzählung passiert ist. Diese wunderschöne , emotionsgeladene Geschichte hat mein Herz erwärmt und erobert. Da ich sie erst nach Weihnachten gelesen habe, hielt der Zauber der Feiertage noch bis ins Neue Jahr. Von ganzem Herzen eine uneingeschränkte Leseempfehlung und mindestens 5 funkelnde Glitzersterne.
Lunastella
5/5
04.01.2025
Buch (Taschenbuch)
Berührender weihnachtlicher Roman
'Das Wunder der Tannenbäume ' ist kein typisch kitschiger Weihnachtsroman.
Es ist die berührende historische Geschichte einer jungen Frau namens Anneliese, die vom Leben und Schicksal auf eine harte Probe gestellt wird. Der immer wieder unmenschliche Kraft und Kampfgeist abverlangt wird. Und gerade weil es eine doch sehr realistische Geschichte ist, hat sie mich tief berührt und hallt noch lange nach.
Man begleitet als Leser das Leben dieser jungen Frau und fühlt durch die einfühlsame Schreibweise der Autorin, mit ihr Trauer und Schmerz, aber auch Hoffnung und erlebt die stimmungsvollen Weihnachtsmomente abseits von Konsum. Man erlebt eine zarte Liebesgeschichte die in diesem Buch für mich aber nur eine untergeordnete Rolle hat. Die Geschwisterliebe zwischen Anneliese und ihrem Bruder Kasper empfand ich bedeutsamer und hätte auch nichts dagegen gehabt wenn diesem Teil der Geschichte noch mehr Raum gegeben worden wäre.
Eine wirklich berührende Geschichte die ich aus Überzeugung weiter empfehle.