Dieses Forschungspapier befasst sich mit der Verwendung der mittleren Varianz als angewandtes Modell zur Prüfung der Schiefepräferenz von Anlegern. Schiefe bedeutet, dass die Beobachtungen nicht symmetrisch um den Mittelwert verteilt sind. Langfristig scheint es keine positive Korrelation zwischen Risiko und Ertrag zu geben, da die Anleger das nutzen, was wir Diversifizierung nennen. Das heisst, je mehr Geld in eine diversifizierte Anzahl von Portfolios investiert wird, desto mehr muss die Schiefe das Risiko verringern. Es hat sich daher gezeigt, dass Anleger langfristig Investitionen in Vermögenswerte bevorzugen, die einen geringeren Grad an Schiefe aufweisen. Es wurde festgestellt, dass Risiko und Rendite nicht direkt miteinander korrelieren, d. h. Anleger werden langfristig keine Investitionen in hoch riskante Vermögenswerte bevorzugen. Dies ist auf die Risikoaversion zurückzuführen. Da immer mehr Vermögen geschaffen wird, bevorzugen die Anleger den Kauf von Vermögenswerten mit geringerem Risiko, aber stabilem Wachstum; dies wird als Diversifizierung bezeichnet.
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