• Produktbild: Wesentliche Bedürfnisse
  • Produktbild: Wesentliche Bedürfnisse
  • Produktbild: Wesentliche Bedürfnisse
  • Produktbild: Wesentliche Bedürfnisse
  • Produktbild: Wesentliche Bedürfnisse
  • Produktbild: Wesentliche Bedürfnisse
  • Produktbild: Wesentliche Bedürfnisse

Wesentliche Bedürfnisse Roman

3

Fr. 34.90

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

44563

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

01.08.2024

Verlag

Berlin Verlag

Seitenzahl

272

Maße (L/B/H)

20.3/12.9/3.5 cm

Gewicht

398 g

Farbe

Grau

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8270-1504-4

Beschreibung

Rezension

»Ein atmosphärisch dichter Künstler-, Identitäts-, Wende- und Gesellschaftsroman mit einem Tupfer Kulturkritik und starken Verschwindens- und Auflösungsbildern, melancholisch und voller Sehnsucht. Auf mehr von Res Sigusch darf man gespannt sein.« Dagmar Kaindl (A) Buchkultur - Das internationale Buchmagazin 20240823

Produktdetails

Verkaufsrang

44563

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

01.08.2024

Verlag

Berlin Verlag

Seitenzahl

272

Maße (L/B/H)

20.3/12.9/3.5 cm

Gewicht

398 g

Farbe

Grau

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8270-1504-4

Herstelleradresse

Berlin Verlag
Damaschkestraße 4
10711 Berlin
DE

Email: info@piper.de

Kundinnen und Kunden meinen

Informationen zu Bewertungen

Zur Abgabe einer Bewertung ist eine Anmeldung im Konto notwendig. Die Authentizität der Bewertungen wird von uns nicht überprüft. Wir behalten uns vor, Bewertungstexte, die unseren Richtlinien widersprechen, entsprechend zu kürzen oder zu löschen.

Die Bewertungen sind nach Format, Anzahl Sterne und Datum sortiert.

  • Bewertung

    aus Drochtersen

    5/5

    01.10.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Lebendiger, melancholischer Roman mit filigranem Biss

    Lebendiger, melancholischer Roman mit einem feinen Witz und einer Sprache, die es schafft, etwas zu haben, was ich nur als filigranen Biss bezeichnen kann. In der Hauptrolle Kunstprofessor Benjamin, der sich irgendwie bis zur Hüfte in ... nun, seinem eigenen Leben festgefahren hat. Obwohl er auf Papier doch "alles erreicht hat", hängt er in seinem Alltag, seinem Kopf, seinem Umfeld und seiner eigenen Vergangenheit fest, bis eine Begegnung mit dem Studenten Konstantin eine seelische Plattenverschiebung in Gang bringt, die den Roman von Anfang bis Ende perfekt trägt. Erzählt und umkreist wird das Ganze von mehreren Perspektiven und Res Sigusch schafft es, mit drei Sätzen einen neuen Menschen so vielschichtig auf Papier zu bringen, ich hab mehrmals Sätze erneut gelesen, einfach weil ich sie so prägnant fand. Und das alles trotzdem mit einem angenehm down to earth Grundton. Wirklich ein geiles Buch und ich bin sau neugierig, was Res Sigusch als nächstes schreibt. Kann nur gut werden.

  • Literatursprechstunde

    aus Göttingen

    5/5

    04.08.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Nicht nur für Kunstinteressierte ein Highlight!

    „Wesentliche Bedürfnisse“ ist ein Künstlerroman - aber noch so vieles mehr. Res Sigusch erzählt von Freundschaft, Liebe, bildender Kunst und von Selbstverwirklichung und der Wichtigkeit, seine Träume zu leben - vor der Kulisse eines geteilten Deutschland im Herbst 1989. Eine genauso fröhliche, wie melancholische Geschichte, die über die Meilensteine der Adoleszenz bis zu denen des Erwachsenenalters erzählt, mit einem Kunstprofessor als Hauptfigur, der uns genauso zum Nachdenken über unser Selbstwertgefühl anregt, wie über Identität. Der Kunstprofessor Benjamin Leiser ist mit der Gabe gesegnet, seine Studierenden in eine Art Bann zu ziehen, sie vollumfänglich zu begeistern für eine Themtatik und mitzureißen in die Schönheit der Künste. Frei, rebellisch, man könnte sogar sagen trotzig, hat Res Sigusch diesen Charakter gezeichnet, der nicht nur das Herz von Kunstinteressierten für sich gewinnt. Ein für mich ganz neuer Aspekt war die Identifikation mit einem männlich gelesenen Charakter. Geschlechterrollen rücken in den Hintergrund, geschlechtsneutrale Wertvorstellungen in den Vordergrund. Res Sigusch durchbricht mit Kunstprofessor Benjamin literarisch Grenzen, von denen man sich wünscht, sie wären nie gezogen worden. Es wird deutlich, wir alle konferieren mit den gleichen Sorgen, Zweifeln an uns selbst oder anderen und uns allen ist gemein die Suche und das Streben nach einem besseren Leben, nach Glück. Mit einem Augenzwinkern und auch dem einen oder anderen Moment der Ärgernis, vermittelt uns Kunstprofessor Benjamin, dass wir alle an einem Strang ziehen sollten, in feministischer Allianz hin zu kollektiver Wahrhaftigkeit. Für mich ist „Wesentliche Bedürfnisse“ eine ganz besondere Geschichte, die sich einen Platz in meinem Herzen nicht ergaunert, sondern redlich verdient hat. Ich habe mich in ihr wiedergefunden, sie hat mich teils traurig, teils wütend, oft fröhlich gestimmt - auf jeden Fall habe ich mitgefühlt, denn ich war voll im Sog der Geschichte und wollte gar nicht wieder raus. Res Sigusch regt mit diesem Buch zum Umdenken an und ist nicht nur ein Highlight für Kunstinteressierte. Also ist die wichtigste Frage: Res Sigusch - wann geht’s endlich weiter?! Ich für meinen Teil, kann’s kaum erwarten und freue mich auf alles was kommt, - denn eins ist sicher: es wird in intellektueller Weise frech, neu, grandios!

  • Marielle_liest

    5/5

    02.08.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Große Benjamin-Liebe

    „Wesentliche Bedürfnisse“ handelt von Benjamin Leiser, einem Kunsprofessor, der Vorlesungen hält und damit die Studierenden mitreißt und in seinen Bann zieht. Dieser Roman handelt aber auch von der Zeit des Mauerfalls, vom Erwachsenwerden und vom Erwachsensein, von Wünschen und Plänen, die wieder verworfen werden (müssen), vom Selbstwertgefühl und vom Zweifeln, davon neu anzufangen und von der ewigen Suche nach der eigenen Definition von Glück. In so vielen Aspekten des Romans habe ich mich gut aufgehoben gefühlt, ich habe eigene Gedanken wiedererkannt, konnte so vieles nachempfinden und habe mich auch manchmal über Benjamins Verhalten geärgert - so als würde ich mich über meine eigenen kleinen Eigenarten ärgern. Auf wunderbare Weise zeigt Res Sigusch mit Benjamin als Hauptfigur, dass Geschlechter überhaupt keine Rolle spielen. Wir alle haben dieselben Sorgen, fühlen uns manchmal als Versager*innen, streben nach der ganz persönlichen Erfüllung und sind hin und wieder einsam, egal ob wir in Gesellschaft von Mitmenschen sind oder nicht. Übrigens ist eine gewisse Melancholie Benjamins stetige Begleiterin, was der Geschichte eine wundervolle Schwere verleiht. Ich hätte nie und nimmer für möglich gehalten, dass ich mich mit einem männlichen Protagonisten einmal so verbunden fühlen und mich so sehr mit ihm identifizieren könnte. Und gerade dieses Sprengen von Grenzen, dieses Durchbrechen von Altgedachtem habe ich an diesem Roman so geliebt. Ein spannender anderer Aspekt des Romans ist die Definition von Kunst. Schließlich ist Benjamin Kunstprofessor und die Thematik spielt durchweg eine Rolle, wenn für mich auch nicht die Hauptrolle. Doch als Kunstinteressierte war dieser Punkt ein Mitgrund für die Entscheidung, das Buch zu lesen. Dass die Thematik auf diese rebellische, trotzige und unvoreingenommene Art durch Benjamin verkörpert wurde, hat mein Herz für die Kunst mehr als erfüllt. Große Leseempfehlung für eine frische und gefühlvolle Geschichte, für die ich mir eine Fortsetzung wünsche.

Kundinnen und Kunden meinen

5

3

4

0

3

0

2

0

1

0

Bewertungen (3)

Die Leseprobe wird geladen.
  • Produktbild: Wesentliche Bedürfnisse
  • Produktbild: Wesentliche Bedürfnisse
  • Produktbild: Wesentliche Bedürfnisse
  • Produktbild: Wesentliche Bedürfnisse
  • Produktbild: Wesentliche Bedürfnisse
  • Produktbild: Wesentliche Bedürfnisse
  • Produktbild: Wesentliche Bedürfnisse