Pax-Rassismus Eine Sozioanalyse zur integrativen Abwertung des migrantischen Subjekts
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Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
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Ja
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
17.07.2024
Verlag
Campus Verlag DigitalSeitenzahl
336 (Printausgabe)
Dateigröße
3141 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783593459417
»Rassismus ohne Rasse« ist in der heutigen Rassismuskritik eine verbreitete These. Dementgegen formuliert Emre Arslan die These »Rasse ohne Rassismus« und fächert mithilfe einer sozioanalytischen Perspektive die Mehrdimensionalität des Rassismus auf. Hierzu entwickelt er eine relationale Subjektivierungstheorie und identifiziert die integrative Abwertung des migrantischen Subjekts als roten Faden des Rassismus: Während das migrantische Subjekt durch Schulden, Wunden und Lasten charakterisiert ist, erlebt das weisse Subjekt im gleichen Subjektivierungsprozess Kapital, Selbstbewusstsein und Leichtigkeit. Die Abwertung des migrantischen Subjekts bzw. die Aufwertung des weissen Subjekts gewinnt ihre vollständige Bedeutung langfristig jedoch nur in globalen Herrschafts- und Ausbeutungsverhältnissen. Diese hegemoniale Form des heutigen Rassismus bezeichnet Emre Arslan als Pax-Rassismus - ein wohltemperierter Rassismus der sogenannten politischen und gesellschaftlichen demokratischen Mitte, die sich in einem Pendelraum zwischen Egalitarismus und hitzigem Rassismus bewegt.
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