Clemens Wenzel von Metternich oder Das Gleichgewicht der Mächte Biografie
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Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
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Ja
Text-to-Speech
Nein
Altersempfehlung
ab 12 Jahr(e)
Erscheinungsdatum
23.04.2024
Verlag
Osburg VerlagSeitenzahl
456 (Printausgabe)
Dateigröße
51506 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783955103484
»Es gibt nur zwei Mächte in der Welt, den Säbel und den Geist. Auf die Dauer wird der Säbel immer vom Geist besiegt«, verneigte sich Napoleon verbal ein letztes Mal vor seinem grössten Gegenspieler, der ihn besiegt hatte, und fügte hinzu: »Metternich ist der einzige Staatsmann, den es in Europa seit der Revolution gegeben hat«. Fünf Koalitionen hatten sich gegen Napoleon erhoben, und Napoleon hatte sie alle zerschlagen, aber die letzte, von Metternich geschmiedet, zusammengehalten und ins Feld geführt, besiegte den Korsen schliesslich. Weil Metternich nicht nur geschickter war als alle anderen, sondern Prinzipien folgte, die grösser waren als er selbst: dem Monarchieprinzip und dem Gleichgewicht der Mächte. Es war das zerrüttete Österreich, das 1814 unter seiner Führung auf dem Wiener Kongress Europa eine territoriale und moralische Ordnung gab, auf die sich alle fünf Grossmächte einigen konnten.
Von 1814 bis 1848 verbrachte Metternich über dreissig Jahre damit, diese beiden Ordnungen gegen jede Revolution und gegen expansionistische Grossmächte zu verteidigen. Wann immer Paris, Berlin, St. Petersburg nach 1814 expandieren wollten, war es Metternich, der erfolgreich und ohne Krieg Widerstand leistete und den Frieden wahrte. Die Monarchie, die Metternich mit allen Mitteln verteidigte, scheiterte erst mit dem Ersten Weltkrieg an sich selbst und damit auch der Frieden. Ihm und seinen Taten aber ist es zu verdanken, dass es eine der wenigen Epochen Europas war, in der jahrzehntelang kein Krieg zwischen den Grossmächten ausbrach. Dieses Buch will zeigen, wie Metternich das Unmögliche erreicht hat. Das geht nur, indem man ihn als Menschen versteht.
Von 1814 bis 1848 verbrachte Metternich über dreissig Jahre damit, diese beiden Ordnungen gegen jede Revolution und gegen expansionistische Grossmächte zu verteidigen. Wann immer Paris, Berlin, St. Petersburg nach 1814 expandieren wollten, war es Metternich, der erfolgreich und ohne Krieg Widerstand leistete und den Frieden wahrte. Die Monarchie, die Metternich mit allen Mitteln verteidigte, scheiterte erst mit dem Ersten Weltkrieg an sich selbst und damit auch der Frieden. Ihm und seinen Taten aber ist es zu verdanken, dass es eine der wenigen Epochen Europas war, in der jahrzehntelang kein Krieg zwischen den Grossmächten ausbrach. Dieses Buch will zeigen, wie Metternich das Unmögliche erreicht hat. Das geht nur, indem man ihn als Menschen versteht.
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