Aus Verbündeten werden Verräter - Freunde zu gnadenlosen Feinden, in einer Welt, in der das Wirken von Magie ein unsagbares Verbrechen darstellt. Ein einfacher Auftrag gerät für eine Söldnerin aus Courant zu einem Desaster. Ein fanatischer Ritterorden macht Jagd auf eine Gemeinschaft von Verstossenen. Und die letzte Elfenzivilisation Aedon-Vohrns steht kurz vor ihrem endgültigen Zerfall. Sie alle sind verbunden durch den Konflikt alter Mächte. Einer Fehde der Gefallenen.
Kundinnen und Kunden meinen
4.8/5.0
Bianca
5/5
16.10.2026
eBook (ePUB)
Trugbild der Schatten
Ein wirklich guter Roman – das Buch hat mich schlichtweg umgehauen! Es ist spannend und flüssig geschrieben, ohne dabei flach zu wirken. Die Story und die Figuren sind hervorragend ausgearbeitet. Etaila ist eine starke Protagonistin: zynisch, aber stets logisch in ihrem Handeln. Ein absolutes Muss für High-Fantasy-Fans! Besonders das Zusammenspiel der Truppe hat mich durchweg bestens unterhalten
Ursel B.
aus weit weit weg
5/5
10.10.2026
eBook (ePUB)
Großartiger Lesestoff
Dieses Buch macht süchtig nach mehr!
Die Geschichte entwickelt sich schrittweise: Zu Beginn wird gezeigt, wie es denjenigen ergeht, die sich gezwungenermaßen auf die Magie einlassen müssen. Dann rückt Etaila, eine der Hauptfiguren, in den Fokus, der ein ähnliches Schicksal widerfährt.
Auf Aedon-Vohrn ist die Magie eine hochgradig zerstörerische Kraft, die jeden befallen kann – so auch die Söldnerin aus Courant. Auf der Flucht schließt sie sich Schicksalsgenossen an. Doch das ist erst die Spitze des Eisbergs: Es entfaltet sich ein Konflikt um uralte Flüche, unsterbliche Antagonisten und nicht zuletzt um das Schicksal der Magie selbst – weit über die Grenzen dieser Welt hinaus.
Bewertung
5/5
07.10.2026
eBook (ePUB)
Eine düstere Fantasygeschichte, die sich Zeit für ihre Welt nimmt
„Trugbild der Schatten“ von Helmut Aigner ist kein Fantasyroman, der seine Welt innerhalb weniger Seiten vollständig erklärt und den Leser anschließend einfach von einem großen Ereignis zum nächsten schickt. Gerade am Anfang muss man sich erst einmal orientieren. Es gibt verschiedene Figuren, Orte, Konflikte und Hintergründe, deren Bedeutung sich teilweise erst nach und nach erschließt. Das kann zunächst etwas gewöhnungsbedürftig sein, hat für mich aber gut zur Geschichte gepasst, weil sich mit der Zeit immer mehr Zusammenhänge ergeben.
Im Mittelpunkt steht Etaila, eine Söldnerin aus Courant, die durch einen Auftrag in Ereignisse hineingezogen wird, mit denen sie eigentlich nichts zu tun haben möchte. Besonders interessant fand ich dabei den Umgang mit Magie. In dieser Welt ist Magie nicht einfach eine besondere Fähigkeit, mit der sich die Figuren einen Vorteil verschaffen können. Sie ist verboten und wird als Gefahr betrachtet. Wer von diesem Fluch betroffen ist, muss mit den Konsequenzen leben und wird von der Silbernen Garde verfolgt. Dadurch bekommt Magie eine ganz andere Bedeutung als in vielen klassischen Fantasygeschichten.
Etailas Reise führt sie immer weiter in eine Welt, in der man nicht ohne Weiteres weiß, wem man eigentlich vertrauen kann. Genau dieses Thema zieht sich für mich ziemlich gut durch den Roman. Beziehungen zwischen den Figuren verändern sich, Informationen werden nicht sofort vollständig preisgegeben und einige Charaktere haben deutlich mehr zu verbergen, als man zunächst vermutet. Besonders bei Coldwyn funktioniert dieses Spiel mit den Geheimnissen gut. Auch Karandir und Tregardis sorgen dafür, dass die Geschichte nicht nur aus Etailas Perspektive funktioniert.
Was mir ebenfalls gefallen hat, ist die Welt selbst. Aigner beschränkt sich nicht darauf, eine klassische Fantasywelt mit Elfen, Menschen, Rittern und Magie aufzubauen, sondern versucht, den verschiedenen Gruppen eigene Hintergründe und Konflikte zu geben. Die letzte Elfenzivilisation Aedon-Vohrns steht vor dem Zerfall, während gleichzeitig alte Konflikte wieder an die Oberfläche kommen. Dadurch entsteht der Eindruck, dass die Handlung von „Trugbild der Schatten“ nur ein Teil eines wesentlich größeren Geschehens ist.
Das merkt man allerdings auch an der Erzählweise. Der Roman möchte relativ viel erzählen und erklären. An einigen Stellen hatte ich deshalb das Gefühl, dass etwas mehr Zurückhaltung der Geschichte gutgetan hätte. Gerade die Rückblenden und manche ausführlicheren Erklärungen unterbrechen gelegentlich den eigentlichen Handlungsfluss. Das ist für mich aber eher eine Frage des Tempos als ein grundlegendes Problem des Romans.
Überhaupt würde ich „Trugbild der Schatten“ nicht unbedingt als klassische, kompromisslose Dark Fantasy bezeichnen. Die Welt ist düster, es gibt Gewalt, Verfolgung, Verrat und eine durchaus bedrohliche Ausgangslage, aber der Roman geht bei Brutalität nicht ständig bis an die Grenzen. Wer eine Fantasygeschichte erwartet, die permanent möglichst grausam und blutig sein möchte, könnte deshalb etwas anderes erwarten. Mir persönlich hat gefallen, dass die Geschichte nicht ausschließlich über Härte versucht, düster zu wirken.
Auch romantische Elemente stehen nicht im Mittelpunkt. Das Buch konzentriert sich wesentlich stärker auf Abenteuer, Geheimnisse, Macht, Loyalität und die Frage, welchen Figuren man eigentlich trauen kann. Gerade dadurch hebt es sich für mich angenehm von vielen aktuellen Fantasyromanen ab, die ihre Handlung sehr stark über romantische Beziehungen definieren.
Besonders gelungen fand ich die Mischung aus Fantasy und einer gewissen Thriller-Komponente. Immer wieder gibt es Situationen, in denen man als Leser mehr über die Hintergründe erfahren möchte und sich fragt, was hinter bestimmten Ereignissen steckt. Gleichzeitig ist nicht jede Frage sofort beantwortet. Dadurch entsteht ein recht gutes Gefühl dafür, dass hinter der eigentlichen Reise der Figuren noch größere Zusammenhänge liegen.
Die Charaktere haben ebenfalls ihre Stärken. Etaila ist keine klassische unbesiegbare Heldin, die von Anfang an genau weiß, was sie will und jede Situation beherrscht. Sie wird vielmehr in Ereignisse hineingezogen, die sie zunächst gar nicht kontrollieren kann. Gerade das macht ihre Entwicklung interessant. Auch die übrigen Figuren wirken nicht einfach wie reine Begleiter der Hauptfigur, sondern haben ihre eigenen Interessen und Geheimnisse.
Was ich an dem Roman besonders interessant finde, ist deshalb weniger eine einzelne spektakuläre Idee als das Gesamtbild. „Trugbild der Schatten“ versucht, eine größere Fantasywelt aufzubauen, in der die Geschichte über den ersten Band hinausreicht. Manche Dinge bleiben bewusst offen und nicht jeder Charakter wird vollständig erklärt. Das kann manchmal etwas Geduld verlangen, macht aber gleichzeitig neugierig auf die weiteren Bände.
Insgesamt hatte ich beim Lesen den Eindruck, dass hier nicht einfach nur eine einzelne Fantasygeschichte erzählt werden soll, sondern der Grundstein für eine größere Reihe gelegt wird. Dadurch wirkt manches im ersten Band vielleicht noch nicht vollständig abgeschlossen, gleichzeitig entsteht aber die Erwartung, dass bestimmte Figuren, Konflikte und Geheimnisse später noch eine größere Bedeutung bekommen könnten.
Mein Fazit:
„Trugbild der Schatten“ ist ein umfangreicher Fantasyroman mit einer interessanten Welt, einem ungewöhnlichen Umgang mit Magie und einer Geschichte, die zunehmend größer wird, je weiter man liest. Besonders gefallen haben mir Etaila als Hauptfigur, die verschiedenen Charaktere und die Frage, was hinter den Konflikten und Geheimnissen der Welt steckt.
Nicht alles ist perfekt: Manche Erklärungen hätten für meinen Geschmack kürzer ausfallen können und einige Rückblenden bremsen den Lesefluss. Trotzdem überwiegt für mich deutlich der positive Eindruck. Wer Fantasy ohne den typischen Romantikfokus sucht und stattdessen Wert auf Weltaufbau, Geheimnisse, Verrat und eine größere Geschichte legt, sollte sich „Trugbild der Schatten“ einmal ansehen.
Für mich ein gelungener und vielversprechender Auftakt der Aedon-Vohrn-Reihe, bei dem vor allem die aufgebauten Figuren und offenen Konflikte Lust darauf machen, zu erfahren, wie es weitergeht.
Bewertung
5/5
18.09.2026
eBook (ePUB)
!Nur meine Meinung!
Das Buch hat mir großartig gefallen. Das Magiesystem ist echt mal was Neues. Die Story nimmt direkt von der ersten Seite an Fahrt auf und man wünscht sich, dass das Buch gar nicht zu Ende geht. Dark, aber nicht dystopisch.
Hier die Stärken:
Starke Charaktere
Handlung nicht vorhersehbar
Badass-Heldin, starker Bösewicht
Alles, was ich an gut geschriebener Fantasy liebe.
Bewertung
5/5
09.09.2026
eBook (ePUB)
5 von 5 Sterne
Ich war mir zu Beginn gar nicht sicher, ob die Story meinen Geschmack trifft – aber mein Zögern war völlig unbegründet. Einmal angefangen, gab es kein Zurück mehr: Bildgewaltig erzählt, flüssig zu lesen und absolut mitreißend. Wer nach einer Geschichte sucht, die einen nicht mehr loslässt, ist hier genau richtig. Das Ende macht auf jeden Fall extrem neugierig darauf, wie es weitergeht!