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Produktbild: Freak Sisters

Freak Sisters

8

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inkl. gesetzl. MwSt.

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Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

10.06.2024

Verlag

Kulturmaschinen Verlag

Seitenzahl

438 (Printausgabe)

Dateigröße

1425 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783967633092

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

Dieses eBook können Sie uneingeschränkt auf allen Geräten der tolino Familie, allen sonstigen eReadern und am PC lesen. Das eBook ist nicht kopiergeschützt und kann ein personalisiertes Wasserzeichen enthalten. Weitere Hinweise zum Lesen von eBooks mit einem personalisierten Wasserzeichen finden Sie unter Hilfe/Downloads.

Family Sharing

Ja

Mit Family Sharing können Sie eBooks innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Buch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Lesen durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um eBooks zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei Thalia oder einem anderen tolino-Buchhändler haben. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Family-Sharing.

Text-to-Speech

Ja

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Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Erscheinungsdatum

10.06.2024

Verlag

Kulturmaschinen Verlag

Seitenzahl

438 (Printausgabe)

Dateigröße

1425 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783967633092

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  • Ben @Buchkomet

    5/5

    16.01.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Sehr gelungen

    Manchmal liest man ein Buch, das sich anfühlt wie eine Reise – nicht durch Länder, sondern durch die Köpfe und Herzen der Figuren. Freak Sisters von Christine Sterly-Paulsen ist so ein Buch. Es erzählt die Geschichte der Zwillingsschwestern Judith und Rebecca, die in einem strengen, religiösen Elternhaus aufwachsen und schließlich beschließen, ihrem einengenden Leben zu entfliehen. Was wie ein naiver Plan beginnt – nach Rom zu reisen, weil man dort Latein spricht – wird schnell zu einer turbulenten und manchmal verstörenden Reise in die große, unbekannte Welt. Was dieses Buch besonders macht, ist der Blick auf die beiden Schwestern, die unterschiedlicher nicht sein könnten und doch untrennbar miteinander verbunden sind. Die Autorin nimmt sich Zeit, um uns ihre inneren Kämpfe zu zeigen: ihre Unsicherheiten, die Sehnsucht nach Zugehörigkeit und die Suche nach dem eigenen Platz in einer Welt, die oft hart und ungerecht ist. Dabei werden auch schwere Themen nicht ausgespart – Isolation, Gewalt und das Fehlen von (Selbst)-Akzeptanz sind allgegenwärtig, aber sie werden auf eine behutsame und nachvollziehbare Weise erzählt. Die Reise der Schwestern führt sie zwar nicht wie geplant nach Rom, sondern in ein skurriles Dorf in Portugal, doch genau dort entfaltet die Geschichte ihren Zauber. Die Begegnungen, die die beiden erleben, sind manchmal schmerzhaft, manchmal kurios, und immer lehrreich. Sie lernen nicht nur die Welt kennen, sondern auch sich selbst – und genau das ist der Kern dieser Geschichte. Es ist schön zu sehen, wie die beiden Stück für Stück wachsen, wie sie an ihren Erlebnissen reifen und langsam entdecken, was sie wirklich wollen und brauchen. Was mich besonders beeindruckt hat, ist der Schreibstil. Sterly-Paulsen schreibt mit einer Ruhe, die man in unserer hektischen Welt nur selten findet. Zwischen den Zeilen steckt so viel Lehrreiches, so viel Leben, dass man das Buch nicht einfach nur liest, sondern regelrecht darin versinkt. Man fiebert mit den Schwestern mit, wünscht ihnen nichts sehnlicher, als dass sie endlich ankommen – bei sich selbst und im Leben. Freak Sisters ist kein klassischer Wohlfühlroman. Dafür sind die Themen zu ernst, die Erlebnisse zu rau. Aber es ist ein Buch, das Hoffnung macht. Hoffnung darauf, dass man nach allem Schmerz, nach aller Unsicherheit, seinen Weg finden kann. Es zeigt, dass es okay ist, Fehler zu machen, dass es okay ist, Zeit zu brauchen, um herauszufinden, wer man wirklich ist. Ein Roman über das Suchen und Finden, über Schwesternschaft, Selbstakzeptanz und die kleinen Wunder des Lebens. Für alle, die Geschichten lieben, die das Herz berühren und den Blick auf die Welt ein kleines bisschen verändern. Sehr lesenswert. 10/10

  • DeviJi

    aus Hamburg

    5/5

    08.10.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Jeder hat doch irgendetwas…

    Jeder hat doch irgendetwas Hilfreiches aus seinem Elternhaus mitgenommen, so meint man. Jeder? Bei den Freak Sisters reduziert sich dies auf die Information, dass ein Mix aus klaren Schnäpsen abtreibend wirkt, und auf fließende Lateinkenntnisse. Dieser Roman verwandelt ein modernes doppeltes Wolfskind-Experiment, in dem überhaupt nichts zum anderen passen mag, in eine Reise des tiefen Vertrauens, vom Leben irgendwie getragen zu sein. Den Freak Sisters bleibt es vollständig erspart, von dem Wahnsinn gestutzt und gemästet zu werden, den wir gemeinhin Gesellschaft nennen. Sie haben die Chance, das Leben und ihre genialen Talente frei fliegend zu entdecken, nicht zwischen Eltern, von denen irgendetwas anzunehmen nicht einmal sie verrückt genug sind. Aber in einer anarchischen Gesellschaft von Aussteigern, die ihnen schenken, was jedes Kind bräuchte: Anregungen, ein Durcheinander ungebundener Lebenswelten und einen, dem sie vertrauen können. Und siehe da: Es braucht gar keine Kontrolettis, pädagogischen Konzepte, nicht einmal einen Ponyhof: Die kleinen Wildgänse lernen, das zu entfalten, was in ihnen steckt. Für den Leser ist es dabei gut, dass das Buch aus Seiten und Druckerfarbe besteht, denn besonders gut waschen tun sich die Schwestern dabei nicht. Passend zu den von ihr erschaffenen Antiheldinnen beglückt Christine Sterly-Paulsen den Leser damit, keinerlei literarischen Kaugummiblasen aus Creative-Writing-Kursen auf ihn loszulassen. Die Erzählung entfaltet sich von innen heraus, und Wendepunkte entstehen aus dem, was eben in diesen Leben geschieht. Die Freak Sisters, das ist deutlich, führen ein höchst eigenwilliges Eigenleben, das Sterly-Paulsen versucht, in den Rahmen von Sprache und Buchstaben zu fügen. Ein Buch für alle, die als Kinder an der Bushaltestelle darauf gewartet haben, von ihren wirklichen Eltern, vielleicht Außerirdischen, abgeholt zu werden. Für alle, die denken: Keine Macht für niemand. Und für alle, die außergewöhnliche Geschichten lieben. Danke, genial!

  • Bewertung

    aus Claußnitz

    5/5

    19.07.2024

    Buch (Taschenbuch)

    außergewöhnlich

    Eine sehr außergewöhnliche Geschichte über zwei 15 jährige Schwestern, die darauf bestehen, dass sie keine Zwillinge sind. Sie sind total unterschiedlich, aber zusammen in einem streng religiösen Elternhaus aufwachsen und lebten abgeschottet von der Welt. Unterricht gab es nur zu Hause. Als sich die Gelegenheit bietet verlassen sie das Elternhaus und reisen mit dem Zug und per Anhalter. Eigentlich wollen sie nach Rom, aber dann landen sie in einem kleinen portugiesischem Dorf. Es ist ein Aussiedlerdorf mit verschiedenen und skurrilen Menschen. Was erleben sie dort alles und kommen sie mit den eigenartigen Menschen klar? Werden sie von den Eltern gesucht? Schaffen sie es noch nach Rom? Das Buch regt zum Nachdenken an. Die Charaktere sind sehr vielschichtig und wunderbar authentisch. Die Autorin beschreibt sehr emotional eine fremde und unwirkliche Welt und lässt den Leser voll darin mitfühlen.

  • Bewertung

    5/5

    19.07.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein Roman über das Glück

    Die Gestaltung des Cover finde ich sehr gelungen. Das Bild der beiden Frauen passt perfekt zur Geschichte und der Titel ist herrlich. Auch die Hintergrundfarben harmonieren toll miteinander. Die Zwillinge Judith und Rebecca hatten es nicht einfach, ihre Eltern waren eigentlich nie wirklich für sie da. Der Vater Pfarrer und die Mutter dem Alkohol zugetan. Eine Schule haben die jungen Frauen nie besucht. Durch den Tod der unbekannten Großmutter reisen die beiden alleine nach München. Eine sehr ungewöhnliche Reise beginnt, sie treffen auf Uli, der sie mit nach Portugal nimmt, in ein Dorf mit sehr unterschiedlichen und interessanten Charakteren. Doch dann findet Uli die Schwestern nur noch nervig und er schickt sie weg, da beide Latein beherrschen möchten sie nach Rom, doch was wollen sie vom Leben? Der Roman hat mich tief berührt. Die Eltern von Judith und Rebecca kamen sehr herzlos und egoistisch rüber, einige Szenen waren sehr schmerzlich. Ich fand, man hat gemerkt, wie sehr sich Judith und Rebecca das Glück im Leben wünschen. Ihre Reise fand ich spannend und ich empfehle das Buch auf jeden Fall weiter.

  • Bewertung

    aus Wertingen

    5/5

    15.07.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Freak Sisters

    Ein Buch, das ich zuerst nicht ganz ernst nahm, aber je weiter ich las, desto emotioneller war es. Man macht sich über den Inhalt so manche Gedanken. Judith und Rebecca sind Zwillinge, wobei die eine sieben Tage früher zur Welt kam. Der Vater ist Pfarrer, die Mutter eine ziemlich introvertierte Frau. Beide kümmern sich nicht viel um die Mädchen. Sie wuchsen ohne jeglichen Kontakt heran, bereicherten sich heimlich am Alkohol der Mutter, der reihenweise im Keller versteckt war, da die Mutter der irrigen Ansicht war, dass Alkohol eine weitere Schwangerschaft verhindern kann. Die Mädchen besuchten keine Schule, sie wurden von der Mutter in Latein unterrichtet. Als dann der junge Vikar ins Pfarrhaus kam, übernahm er den Unterricht und besuchte des nachts die etwas füllige Judith. Als die unbekannte Großmutter der Kinder starb, wurden sie alleine nach München zur Beerdigung geschickt. Dies nahmen sie zum Anlaß, um zu türmen. Ziemlich weltfremd wurden sie von einem eigenartigen LKW Fahrer mitgenommen. Dann trafen sie Uli, einen Mann, der sie nach Portugal mitnahm. Er führte sie in ein mehr als eigenartiges Dorf, die Menschen dort schienen alle etwas verstört zu sein. Aussteiger, Hippies, Sekten und führten ein sehr ungewöhnliches Leben. Ohne Geld waren sie auf die Barmherzigkeit der Dorfbewohner angewiesen. Rebecca malte für einen Künstler und Judith versuchte, aus den Karten zu lesen. Doch dann wurden die Mädchen Uli zu viel und er ließ sie aus der Stadt bringen und die Beiden wollten nach Rom, da man dort ja Latein spricht und versteht. Leider hört dann hier das Buch auf und man weiß nicht, wie es weitergegangen ist. Der letzte Absatz hat mich tief berührt, die Eltern machten in aller Ruhe Frühstück und benahmen sich so, als hätten sie niemals Kinder gehabt. Das Buch liest sich ein wenig wie Huckelberry Finn oder wie Gullivers Reisen. Besonders die Menschen in dem Künstlerort kamen mir alle sehr unwirklich vor, fast meinte man, Geister vor sich zu haben. Unreelle Personen, aber die Mädchen konnten sich behaupten. Sie taten mir oft leid, wenig zu essen, oft ungewaschen und fast keine Kleidung. Nicht einmal 15 Jahre alt, tranken sie schon Unmengen an Alkohol. Ein Buch, das sehr in die Tiefe geht und mich sehr nachdenklich gemacht hat. Der Schreibstil der Autorin ist sehr gewählt und paßt zu dieser Geschichte, die zwischen Traum und Wirklichkeit, Märchen und Okkultismus angesiedelt ist.

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Bewertungen (8)

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