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Tom Percival

1. Der Junge in den falschen Schuhen

Der Junge in den falschen Schuhen Kinderhörbuch über Armut für Kinder ab 8 Jahren

Gesprochen von
6

Fr. 32.90

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Gesprochen von

Benito Bause

Altersempfehlung

ab 8 Jahr(e)

Spieldauer

5 Stunden und 5 Minuten

Erscheinungsdatum

28.05.2025

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

Audio

Anzahl

1

Verlag

Argon

Originaltitel

The Wrong Shoes

Übersetzt von

Martina Tichy

Sprache

Deutsch

EAN

9783839844373

Beschreibung

Rezension

»Eine berührende Geschichte über Armut, ehrliche Anteilnahme und die Kraft der Freundschaft.« ("Family")
»Schauspieler Benito Bause kreiert in seiner Interpretation die passende Atmosphäre, findet einen glaubwürdigen Ausdruck für Wills Unsicherheit, für seine Sorgen, Wünsche und Träume. Gleichzeitig hat er aber den fiesen Ton von Chris Tucker und seinen Kumpels drauf, die sich über Will lustig machen […]. Tom Percival […] gelingt eine Geschichte mit überraschenden Wendungen, ein kleines bisschen Magie inklusive. […] Ein einnehmendes Hörbuch zum Thema Kinderarmut, das durch die Lesung von Benito Bause das Gefühl großer, persönlicher Nähe schafft.« ("SWR Kultur")
»Ein spannender und wirklich glaubwürdiger Jugendroman, der sehr eindrucksvoll von Benito Bause interpretiert wird.« ("hr2 kultur")

Produktdetails

Gesprochen von

Benito Bause

Altersempfehlung

ab 8 Jahr(e)

Spieldauer

5 Stunden und 5 Minuten

Erscheinungsdatum

28.05.2025

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

Audio

Anzahl

1

Verlag

Argon

Originaltitel

The Wrong Shoes

Übersetzt von

Martina Tichy

Sprache

Deutsch

EAN

9783839844373

Herstelleradresse

Argon Verlag AVE GmbH
Waldemarstraße 33A
10999 Berlin
DE

Email: produktsicherheit@argon.de

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  • papilionna

    5/5

    10.06.2025

    Hörbuch (Audio)

    Will und seine Schuhe

    Ein leicht erzähltes, dennoch bewegendes Buch über Kinderarmut, Mobbing und den Mut, zu sich selbst und seinen Werten zu stehen. Dabei ist es in keinster Weise bevormundend oder von oben herab, sondern nimmt seinen Protagonisten ernst und lässt seine Handlungen glaubhaft erscheinen. Das Hörbuch ist fabelhaft vorgelesen von Benito Bause.

  • SternchenBlau

    4/5

    03.06.2025

    Hörbuch (Audio)

    Grandios gelesen

    Will trägt nicht nur die falschen Schuhe, auch sonst läuft es nicht sonderlich gut. Sein Vater kann nach einem Unfall bei einem unangemeldeten Job nicht mehr arbeiten, die Sozialhilfe reicht hinten und vorne nicht. Um Hilfe bitten will Will niemanden, aber wegen seiner Schuhe und seiner Kleidung wird er in der Schule gemobbt. Grandios liest das Hörbuch Benito Bause (Theo aus der ZDF Neo-Serie "Doppelhaushälfte") voller Nuancen und bringt Wills Verzweiflung, aber auch seinen Glücksmomente so richtig gut rüber. Ich hätte ihm noch viel länger zuhören können. Die Geschichte spielt in England, hier gibt es einige Unterschiede für die jugendlichen Lesenden zu entdecken, aber egal, ob im britischen oder deutschen System: Armut grenzt aus und belastet ganz besonders Kinder und Jugendliche, das zeigt Tom Percival mit seinem Buch sehr eindringlich. Will ist etwa 13, 14, das wird im Buch nie so richtig benannt, aber aus seiner Ich-Perspektive heißt es einmal, dass ältere Jungs mit ca. 16. etwas machen würden. Aber von seinem ganzen Duktus her ist Will ein Teenager. Das passt auch sehr gut zur Geschichte und den Dynamiken mit den anderen Charakteren, die Bitterkeit, die die Geschichte ausmacht, der Kredithai, der Will und seinen Vater bedroht, generell das Verhältnis zum Vater. Allerdings ist mir dann die Hörempfehlung des Verlags mit 8 Jahren deutlich zu jung. Der Roman wird vom Buchverlag ab 10 empfohlen, das würde ich so als Minimum ansehen. Ich habe eine Empfehlung von Stiftung Lesen von 12 bis 15 gefunden und das passt meiner Meinung nach am Besten. Besonders gut am Buch gefiel mir, dass hier auch die Unsicherheiten der Umwelt mit Armut gezeigt werden. Wills Freund bietet ihm sehr unbeholfen seine neuen Schuhe an. Es ist total nachvollziehbar, dass Will dadurch verletzt wird, genauso, wie wir spüren, dass seine Reaktion darauf überzogen ist und auch aus seiner Unfähigkeit rührt, dass er keine Hilfe annehmen kann. Dennoch schult es auch das Verständnis. Das hält noch eine ganze Zeitlang an und es muss erstmal schlechter werden, bevor Will etwas lernen kann. Manchmal passte dann der Plot einfach zu gut, es lief zu sehr in Richtung der logischen Konsequenz der Geschichte. Darauf, dass Will auf die schiefe Bahn gerät, hätte ich irgendwie verzichten können. Aber nach hinten raus löst sich das alles wieder sehr gut. Durch Benito Bause hat mir das Hörbuch gut gefallen, bei der Geschichte gab es kleinere Abstriche. Aber vor 10 Jahren würde ich das Hörbuch nicht empfehlen. 4 von 5 Sternen.

  • Bewertung

    Thalia Book Circle Community

    5/5

    22.03.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Sehr einfühlsame Geschichte

    „…Chris hält für sein Leben gern ein Schwätzchen mit mir. Er findet mich besonders toll, weil er sich über meine Schuhe, meine Jacke, meine Schultasche oder was auch immer lustig machen kann…“ Will beschreibt auf ironische Art eine Situation, die man mit drei Worten zusammenfassen könnte. Chris mobbt ihn. Der Autor hat ein bewegendes Kinderbuch geschrieben. Er zeigt darin, was es bedeutet, wenn man arm ist. Der Schriftstil ist kindgerecht. Er wirkt besonders eindringlich, weil Will seine Geschichte selbst erzählt. Wills Eltern sind geschieden. Er lebt bei seinem Vater, der nach einem Unfall Probleme hat, eine neue Arbeitsstelle zu bekommen. Will ist ein sympathischer Junge, der das Leben realistisch sieht. Will ist mit Cameron befreundet. Der stammt aus reichem Haus. Oft lädt er Will zu sein ein. Die beiden entwickeln in ihrer Freizeit ein Online – Spiel. In der Schule hat es Cameron nicht leicht. Will drückt das so aus: „…Chris und seine Meute machen mich blöd an, weil ich arm bin, aber mit Cameron gehen sie genauso um, weil er intelligent ist…“ Außerdem ist er freundlich und gutmütig. Es ist Kalia, die sich Chris entgegenstellt. Später lernt Will deren Vater kennen. Seine Einstellung gefällt mir. Sie beruht auf seiner eigenen Lebenserfahrung. „…Weißt du, Will, das Leben ist immer im Fluss, und du weißt nie, was dich hinter der nächsten Biegung erwartet…“ Doch dann trifft Cameron eine falsche Entscheidung. Eigentlich wollte er ihm nur einen Gefallen tun. Er hat nicht mit Wills Stolz und seiner heftigen Reaktion gerechnet. Plötzlich gehen sich die beiden aus dem Weg. Dafür geht Chris nun auf Will zu. Noch ahnt der nicht, welche Aufgaben er für Chris übernehmen soll. Wird es ihm rechtzeitig gelingen, ihn zu durchschauen? Ob es hilft, das er sich mit Cameron ausgesprochen hat? Grafisch ist das Buch sehr intensiv gestaltet. Die Bilder mit Comiccharakter veranschaulichen gekonnt die Situationen. Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Hier geht es zum einen um Freundschaft und Vertrauen, zum anderen um die Gefahren, die Armut und schlechte Gesellschaft mit sich bringen können.

  • papa.hirsch.liest

    5/5

    15.09.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    zu Tränen gerührt

    Worum geht es? 
Im Buch geht es um Will, der mit seinem Vater, nach der Trennung von Wills Mutter, den Verlust seiner Arbeit und einem späteren Arbeitsunfall, in Armut lebt.
Hungrig zur Schule zu gehen oder nicht zu wissen was der nächste Tag bringt ist für Will Realität. Auch, dass Chris Tucker, ein Möchtegernrowdie Will das Leben zunächst sehr schwer macht. Gott sei Dank hat Will seinen besten Freund Cameron, der immer für ihn da ist. Bis zu diesem einen blöden Moment. Mein Eindruck: Wenn ich könnte würde ich hier zum ersten Mal einen Fuchs mehr geben. Ich habe das Buch innerhalb von 20h gelesen, da es mich von Seite 1 an gefesselt hat. Ich hatte, das darf ich so sagen, oft Tränen in den Augen, da mich die Geschichte komplett mitgenommen hat und ich mir bewusst wurde, in welchen Privilegien ich aufwachsen durfte und meine Kinder nun aufwachsen können. Das versuchen wir unseren Kindern auch immer wieder vor Augen zu halten.
In der Geschichte werden Probleme dargestellt, die ich durchaus auch aus meiner Kindheit kenne und ihr sicher auch. Denn Armut ist weit verbreitet. Aber warum dann Kinder, die nichts für ihre Situation können, verurteilen oder gar mobben? Sowas macht es nur schwerer. Selbst hier beim Schreiben der Rezension, liegt mir die Geschichte schwer im Magen. Und ich bin so dankbar dafür, werde sie für meinen Sohn aufheben, da man dadurch vielleicht immer mal wieder auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt wird, falls man in die Gefahr kommt, ein wenig abzuheben. Ein großer Dank auch an Martina Tichy für die tolle und sehr emphatische Übersetzung! Bewertung:

  • CorniHolmes

    5/5

    05.07.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein bewegendes und einfühlsames Kinderbuch über ein sehr wichtiges Thema!

    Will und Cameron sind beste Freunde. Doch ihr Leben könnte unterschiedlicher kaum sein. Cameron lebt mit seinen Eltern in einem großen schicken Haus, hat immer einen vollen Kühlschrank und besitzt seit kurzem die angesagtesten Sportschuhe. Wills Schuhe hingegen sind reif für die Tonne und fühlen sich völlig falsch an. Zusammen mit seinem arbeitslosen Vater wohnt er in einer kleinen schäbigen Wohnung im schlimmsten Viertel der Stadt und von einem gut gefüllten Kühlschrank kann er nur träumen. In der Schule wird Will für seine uncoole Klamotten gehänselt und „Ramschladen“ genannt. Will versucht es zu ignorieren und ist trotz seiner Verzweiflung zu stolz, um Hilfe zu bitten. Doch dann ist auf einmal ausgerechnet der fiese Chris Tucker, der ihn sonst immer schikaniert, auf einmal total freundlich zu ihm. Will kann es zunächst gar nicht glauben. Viel zu spät erkennt er, was hinter Chris’ Wandel steckt und gerät auf die schiefe Bann. Wird er noch rechtzeitig merken, dass er Freunde und Familie hat, auf die er sich immer verlassen kann? Nachdem es nahezu sämtliche Bilderbücher von Tom Percival in mein Regal geschafft haben, konnte ich an seinem ersten Werk für etwas ältere Leser*innen natürlich nicht vorbeigehen. Ich war wahnsinnig gespannt, was mich erwarten würde und so viel sei schon mal gesagt: Meine Kinderbuchsammlung ist um ein Herzensbuch reicher geworden. Dass es sich hierbei um keine Gute-Laune-Lektüre handelt, macht bereits der Klappentext mehr als deutlich. Tom Percival widmet sich in hier einem sehr schwierigen Thema, mit welchem er – wie man dem Nachwort entnehmen kann – in seiner Kindheit eigene Erfahrungen machen musste. Ungefähr jedes fünfte Kind in Deutschland ist von Armut betroffen. Der britische Autor lässt uns Leser*innen in die Schuhe eines solchen Kindes schlüpfen und hautnah miterleben, wie es sich anfühlt, täglich mit Geldsorgen, Ausgrenzung, Diskriminierung und Mobbing konfrontiert zu werden. Da die Geschichte durchgehend aus der Ich-Perspektive von Will geschildert wird, kann man seine Sorgen, Nöte und Verzweiflung nur zu gut nachempfinden. Die Handlung ist dabei aber zu keiner Zeit bedrückend. Der Autor erzählt das Ganze authentisch und bewegend, aber auch voller Empathie, Witz und Leichtigkeit. Will ist ein bemerkenswert starker Junge, der versucht, sein hartes Leben mit Humor zu nehmen. Sogar über seine alten ramponierten Schuhe kann er ein bisschen witzeln – schließlich muss er sich keine Gedanken darum machen, dass sie jemand klauen würde. Bisweilen wirkt er recht erwachsen für sein junges Alter, verhält sich aber auch immer wieder so, wie man es von einem Kind erwartet. Er lässt sich leicht beeinflussen, trifft schlechte Entscheidungen und macht Fehler, aus denen er lernt. „Der Junge in den falschen Schuhen“ ist viel mehr als nur ein Kinderbuch – es ist eine kraftvolle Erinnerung daran, was im Leben wirklich zählt – dass es nicht teure angesagte Sneakers sind, die uns Menschen definieren, sondern unsere inneren Werte, Taten und Beziehungen. Auch Will wird dies noch erkennen. Mit seiner Geschichte macht er allen Betroffenen Mut, niemals aufzugeben und zeigt ihnen, dass sie nicht alleine sind und es vollkommen okay ist, Hilfe anzunehmen. All das kindgerecht und locker zu verpacken, ist gar nicht so einfach, aber Tom Percival hat es mit Bravour geschafft! Auch optisch ist dieses Werk mehr als gelungen. Tom Percivals grobe, stimmungsvolle schwarz-weiß Illustrationen mit Graphic-Novel-Touch fangen die Atmosphäre der Erzählung perfekt ein und machen das Leseerlebnis nur noch intensiver. Fazit: Tom Percival präsentiert mit „Der Junge in den falschen Schuhen“ eine herzergreifende, ehrliche und einfühlsame Geschichte über die Kraft der Hoffnung und den Wert von wahrer Freundschaft. Ein wichtiger Kinderroman ab 10 Jahren, der daran erinnert, was uns als Menschen wirklich ausmacht. Ich bin absolut begeistert von diesem Buch, ich kann es jedem nur ans Herz legen! Es ist ein echter Mutmacher und Augenöffner für Leser*innen jeden Alters und hervorragend als Schullektüre geeignet. Von mir gibt es 5 von 5 Sternen.

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Bewertungen (6)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Kerstin Degen

    Kerstin Degen

    Orell Füssli Zürich Kramhof

    Buchhändler*in

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    5/5

    16.06.2025

    Hörbuch (Audio)

    Ein bewegendes Thema, das uns alle angeht

    Will wünscht sich die Zeit zurück, in der er einfach übersehen wurde. Denn jetzt, da er ausgelatschte Schuhe trägt, seine Haare mit dem Bartschneider seines Stiefvaters verunstaltet hat und sein Magen ständig knurrt, kann jeder sehen, wie es um seine Familie steht. Aber Will möchte keine Almosen. Er hasst es, entweder mit fiesen Sprüchen oder mitleidigen Blicken bedacht zu werden. Schon gar nicht von seinem Freund! Nur noch sein Zeichenlehrer erkennt, dass mehr in ihm steckt als ein bemitleidenswerter Loser. Er schenkt ihm zum ersten Mal das Gefühl, etwas wert zu sein. Doch wer einmal am Boden liegt, steht so schnell nicht wieder auf. Tom Percivals "Der Junge in den falschen Schuhen" erzählt eindringlich und einfühlsam von Armut, Ausgrenzung und der Sehnsucht, dazuzugehören. Es ist eine Geschichte voller Selbstzweifel, Stigmatisierung und der ständigen Gratwanderung zwischen Wut und Hoffnung, wie sie sich auf jedem Pausenhof und an jeder Schule abspielen könnte. Aber Will ist auch mutig. Er erkennt, wie wichtig es ist, sich selbst treu zu bleiben und nie aufzugeben. Ein inspirierendes Hörbuch für Kinder ab 10 Jahren gelesen von Benito Bause. Der deutsche Schauspieler verleiht der Geschichte mit seiner warmen, authentischen Stimme Tiefe und Herz und macht Wills Höhen und Tiefen auf berührende Weise hörbar.

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Bewertungen (1)

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