Wie vollzog sich die Anpassung der schleswig-holsteinischen Justiz nach 1945?
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
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Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
02.10.2024
Verlag
GRINSeitenzahl
20 (Printausgabe)
Dateigröße
406 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783389074350
Die Briten orientierten sich in Schleswig-Holstein grundlegend an der Vorgehensweise der Amerikaner, jedoch gingen sie in der Umsetzung deutlich pragmatischer vor als ihre Verbündeten. Zum einen wollte man, spätestens nach dem Einsetzen des Kalten Krieges 1947, mit dem westdeutschen Staat ein Schutzschild gegen die Sowjetunion schaffen, zum anderen stand das britische Empire selbst kurz vor einem wirtschaftlichen Totalschaden. Daher konnten diese kaum Mittel für den Wiederaufbau der am stärksten vom Krieg in Mitleidenschaft gezogene Besatzungszone bereitstellen. Sie mussten mit dem arbeiten, was verfügbar war. So wurden die deutschen Institutionen zu einem verlängerten Arm der Besatzungsbehörden.
Kurz gesagt, man habe Expertise gegen Belastung abwägen müssen und dabei wohl vergessen, klar zu definieren, was genau in diesem Zusammenhang unter der Expertise, welche gegen eine konturlos und heterogen beschriebene politische Belastung abgewogen werden sollte, zu verstehen war. Fest stand nur, dass sich die Funktionseliten wieder einmal an ein neues, demokratisches System anpassen mussten, nachdem sie zuvor die nationalsozialistische Diktatur mitgetragen hatten. Wie ging diese Anpassung vonstatten?
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