Produktbild: Schattenschicksale

Schattenschicksale Lebenswege der Kriegskinder aus verbotenen Beziehungen - Geschichten des Überlebens

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Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

25.06.2025

Verlag

Penguin Random House

Seitenzahl

224 (Printausgabe)

Dateigröße

2719 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783641331832

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

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  • alle Texte können angepasst werden
  • logische Lesereihenfolge eingehalten
  • kurze Alternativtexte (z.B. für Abbildungen) vorhanden
  • hoher Kontrast zwischen Text und Hintergrund
  • entspricht der Vorgabe Epub Barrierefreiheit 1.1
  • keine Vorlesefunktionen des Lesesystems deaktiviert
  • Seitennummerierung folgt dem gedruckten Werk
  • Navigation über vorher / nachher Elemente
  • ARIA-Rollen vorhanden
  • Landmark-Navigation vorhanden
  • entspricht der Vorgabe WCAG v2.1
  • entspricht der Vorgabe WCAG Level AA

Erscheinungsdatum

25.06.2025

Verlag

Penguin Random House

Seitenzahl

224 (Printausgabe)

Dateigröße

2719 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783641331832

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Auf der Suche nach dem Vater

Bewertung aus Attenhofen am 15.12.2025

Bewertungsnummer: 2678284

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

„Ein Weg zum Lernen und zum Verständnis führt über die erzählten Geschichten. Reine Fakten und Opferzahlen schockieren, doch berühren sie uns auch? Es sind die individuellen Geschichten, die das Herz treffen. Persönliche Schicksale, in denen sich die Weltgeschichte spiegelt.“ Im Zweiten Weltkrieg gibt es viele Liebesbeziehungen zwischen deutschen Frauen und ausländischen Kriegsgefangenen oder Zwangsarbeitern. Dazu werden manche Frauen auch infolge einer Vergewaltigung durch den Feind schwanger. Dieses Buch beschreibt sechs Lebensgeschichten von Menschen, die aus solchen verbotenen Beziehungen stammen. Die zentrale Frage für die vier Männer und zwei Frauen lautet: „Wer ist mein Vater?“ Geboren in schwierigen Umständen und oft von Geheimnissen umgeben, sehnen sie sich nach ihren leiblichen Vätern und deren Familien. Dieses Nichtwissen prägt ihr Leben und verstärkt das Gefühl, dass etwas mit ihnen nicht stimmt. Zwischen den persönlichen Schicksalen liefert Monika Dittombée Hintergrundwissen zur Geschichte, Psychologie und zu transgenerationalen Traumata. Das hilft, die Erlebnisse zu verstehen und einzuordnen. Sie gibt außerdem praktische Hinweise für die Spurensuche nach den eigenen Wurzeln und teilt ihre persönliche Betroffenheit, was den Text besonders einfühlsam macht. Die Lebensberichte sind berührend und erschütternd. Sie beginnen jeweils mit einigen Familienfotos. Danach folgen die Geschichten der Besatzungskinder, teilweise von ihnen selbst erzählt. Die spannende Suche nach dem Vater und die ersten Begegnungen mit einem Mann, der oft noch nicht einmal von seinem Sohn oder seiner Tochter wusste, werden ausführlich geschildert. Es ist ermutigend zu lesen, wie diese Menschen trotz der schweren Startbedingungen ein glückliches, erfolgreiches und produktives Leben gefunden haben. „Diese einstmals diskriminierten Kinder haben es geschafft. Sie wurden erwachsen, gründeten ihre eigenen Familien, sie freuen sich an ihren Kindern und Enkeln. Sie blicken mit Langmut auf ihre eigenen, schweigsamen Eltern.“ Ein noch größerer Umfang an Lebensgeschichten, insbesondere von Kindern aus Vergewaltigungen, hätte das Buch zusätzlich bereichert. Fazit: Ein berührendes, informatives Buch über einzelne Schicksale infolge des Zweiten Weltkriegs. Eine eindrucksvolle Mischung aus Lebensgeschichten, Hintergrundwissen und persönlicher Reflexion. Empfehlenswert für alle, die sich für Lebensgeschichten, Psychologie und Geschichte interessieren.

Auf der Suche nach dem Vater

Bewertung aus Attenhofen am 15.12.2025
Bewertungsnummer: 2678284
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

„Ein Weg zum Lernen und zum Verständnis führt über die erzählten Geschichten. Reine Fakten und Opferzahlen schockieren, doch berühren sie uns auch? Es sind die individuellen Geschichten, die das Herz treffen. Persönliche Schicksale, in denen sich die Weltgeschichte spiegelt.“ Im Zweiten Weltkrieg gibt es viele Liebesbeziehungen zwischen deutschen Frauen und ausländischen Kriegsgefangenen oder Zwangsarbeitern. Dazu werden manche Frauen auch infolge einer Vergewaltigung durch den Feind schwanger. Dieses Buch beschreibt sechs Lebensgeschichten von Menschen, die aus solchen verbotenen Beziehungen stammen. Die zentrale Frage für die vier Männer und zwei Frauen lautet: „Wer ist mein Vater?“ Geboren in schwierigen Umständen und oft von Geheimnissen umgeben, sehnen sie sich nach ihren leiblichen Vätern und deren Familien. Dieses Nichtwissen prägt ihr Leben und verstärkt das Gefühl, dass etwas mit ihnen nicht stimmt. Zwischen den persönlichen Schicksalen liefert Monika Dittombée Hintergrundwissen zur Geschichte, Psychologie und zu transgenerationalen Traumata. Das hilft, die Erlebnisse zu verstehen und einzuordnen. Sie gibt außerdem praktische Hinweise für die Spurensuche nach den eigenen Wurzeln und teilt ihre persönliche Betroffenheit, was den Text besonders einfühlsam macht. Die Lebensberichte sind berührend und erschütternd. Sie beginnen jeweils mit einigen Familienfotos. Danach folgen die Geschichten der Besatzungskinder, teilweise von ihnen selbst erzählt. Die spannende Suche nach dem Vater und die ersten Begegnungen mit einem Mann, der oft noch nicht einmal von seinem Sohn oder seiner Tochter wusste, werden ausführlich geschildert. Es ist ermutigend zu lesen, wie diese Menschen trotz der schweren Startbedingungen ein glückliches, erfolgreiches und produktives Leben gefunden haben. „Diese einstmals diskriminierten Kinder haben es geschafft. Sie wurden erwachsen, gründeten ihre eigenen Familien, sie freuen sich an ihren Kindern und Enkeln. Sie blicken mit Langmut auf ihre eigenen, schweigsamen Eltern.“ Ein noch größerer Umfang an Lebensgeschichten, insbesondere von Kindern aus Vergewaltigungen, hätte das Buch zusätzlich bereichert. Fazit: Ein berührendes, informatives Buch über einzelne Schicksale infolge des Zweiten Weltkriegs. Eine eindrucksvolle Mischung aus Lebensgeschichten, Hintergrundwissen und persönlicher Reflexion. Empfehlenswert für alle, die sich für Lebensgeschichten, Psychologie und Geschichte interessieren.

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Schattenschicksale

von Monika Dittombée

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