Während die Protagonisten des auf verschiedenen Feldern geführten Kirchenkampfes sowie dessen „Hauptfronten“ als gut erforscht gelten können, fehlen weitgehend Untersuchungen zu den Medien, die in diesen Auseinandersetzungen eine zentrale Rolle spielten. Dieser Band präsentiert Ergebnisse einer Tagung, die der Bedeutung der Bereiche Presseorgane, Architektur, Kunst, Lieder, Glocken und vor allem des sogenannte Kleinschrifttums gewidmet war. Neben einer allgemeinen Einordnung des „Medienkampfes“ werden zudem rechtliche und ethische Überlegungen zur Nutzung einschlägiger Texte aus der nationalsozialistischen Zeit geboten. Die Beiträge bieten neue Perspektiven auf die innerprotestantischen Auseinandersetzungen während der NS-Diktatur und zeigen, wie das „braune Erbe“ bis heute eine Herausforderung für Kirche und Gesellschaft bleibt.
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