Zolidarität Eine historisch-wissenssoziologische Untersuchung zum Funktions- und Deutungswandel des Solidaritätsbegriffs
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
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Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
27.02.2025
Verlag
Springer Fachmedien WiesbadenSeitenzahl
550 (Printausgabe)
Dateigröße
7350 KB
Sprache
Deutsch
EAN
9783658472153
>Solidarität< im Kontext des gesellschaftlichen Wandels seit dem frühen 19. Jahrhundert. Ausgangspunkt ist die Frage, warum der Begriff zu dieser Zeit aufkam und welche gesellschaftlichen Veränderungen seine Entstehung bedingten. Von hier aus wird die zentrale These entfaltet, dass mit dem Begriff >Solidarität< historisch flexibel auf die spezifischen Probleme und Bedürfnisse moderner, sich funktional differenzierender Gesellschaften reagiert werden konnte, dass der Begriff jedoch auch selbst diesen Differenzierungsprozessen unterlag. Vor diesem Hintergrund beleuchtet die Untersuchung detailliert die begrifflichen, theoretischen und historisch-sozialen Bedingungen der Herausbildung des Solidaritätsbegriffs als Schnittstelle politischer, sozialer und ökonomischer Diskurse im 19. Jahrhundert und setzt diese mit zeitgenössischen Deutungsweisen des Begriffs in Beziehung. Durch die historisch-soziologische Analyse wird so eine Geschichte des Solidaritätsbegriffs jenseits politischer Deutungen freigelegt, die abseits normativer Erwartungen den Begriff als wandelbaren, aber produktiven Diskursknoten im gesellschaftlichen Kommunikationsgefüge herausstellt.
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