»Von nichts kommt nichts.« »Ohne Fleiss kein Preis.« »Erst die Arbeit, dann das Vergnügen.« »Müssiggang ist aller Laster Anfang.« Redensarten wie diese zeugen von der tief verankerten Arbeitsmoral, die unser Denken und Handeln auf der individuellen und kollektiven Ebene prägt. Für Arbeit und Tempo, Leistung und Fleiss gibt es Lob und Belohnung, Anerkennung und Liebe. Fürs vermeintliche Trödeln und Faulenzen werden wir schief angeschaut oder getadelt. Aber der Wert des Lebens lässt sich nicht an der Produktivität bemessen. Dieses Buch sensibilisiert dafür, wie uns Leistungsdenken unter Druck setzt. Es stellt vermeintliche Laster wie Lust und Genuss, Langsamkeit und Langeweile, Musse und Müssiggang sowie Faulheit und Nichttun in ein neues Licht. Und es ermutigt zu einem selbstbestimmten und kreativen Leben.
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