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Die Rosenschlacht Roman | Das Buch zum Film mit Olivia Colman und Benedict Cumberbatch

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

07.08.2025

Verlag

Lübbe

Seitenzahl

272

Maße (L/B/H)

21.2/13.4/2.6 cm

Gewicht

334 g

Farbe

Weiß / Kaffee

Auflage

1. Auflage 2025

Originaltitel

The War of the Roses

Übersetzt von

Babette Schröder

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7577-0167-3

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

07.08.2025

Verlag

Lübbe

Seitenzahl

272

Maße (L/B/H)

21.2/13.4/2.6 cm

Gewicht

334 g

Farbe

Weiß / Kaffee

Auflage

1. Auflage 2025

Originaltitel

The War of the Roses

Übersetzt von

Babette Schröder

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7577-0167-3

Herstelleradresse

Lübbe
Schanzenstraße 6-20
51063 Köln
DE

Email: vertrieb@luebbe.de

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  • Bewertung

    aus Bremen

    5/5

    10.12.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Authentisch gut

    Rezension zu "Die Rosenschlacht" Wirkt sehr authentisch und echt Die Rosenschlacht ist eine Geschichte, die sofort durch ihre starke, atmosphärische Dichte überzeugt. Beim Lesen spürt man immer wieder Momente, die fast atemberaubend wirken. Weil Spannung,Emotion und Realität so eng miteinander verwoben sind. Die Figuren haben auf mich und auf dich einen sehr authentischen Eindruck gemacht. Sie wirken genauso lebendig, wie bei einer guten Verfilmung. Sehr glaubwürdig, greifbar und dabei auch mit echten Gefühlen ausgestattet. Ganz genau das macht einen besonderen Reiz aus. Auch das Rosenthema trägt viel zur Wirkung des ebuchs bei. Es fühlt sich durchaus aktuell an, beinahe alltäglich. Etwas, das in ähnlicher Form tatsächlich im Leben passieren könnte. Vielleicht berührt es deshalb so stark. Weil die Konflikte, Entscheidungen und Spannungen der Figuren nicht ganz so weit weg wirken. Sondern auch wirklich nah und menschlich sind . Der Schreibstil wirkt angenehm und schafft es dabei auch, alles klar einzufangen. Beim Lesen entstand ein etwas gemischtes Gefühl. Zwischen Mitfiebern, Nachdenken und dabei auch gedanklich mittendrin. Auf jeden Fall ist es dabei auch ein wahres Lesehighlight. Mein persönliches Fazit: Es ist ein Roman, der mit seiner authentischen Atmosphäre , echten Figuren und lebensnahem Thema wirklich sehr überzeugen kann. Dabei ist es auch für jeden geeignet, der mutig ist und der Realität immer ins Auge sieht. Es wartet schon sehr sehnsüchtig auf euch.

  • Rain

    5/5

    16.09.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Bis dass der Tode uns scheidet

    Hier wird die Geschichte von Barbara und Jonathan Rose erzählt. Die beiden lernen sich bei einer Auktion kennen und lieben. Beide sind um die 20, heiraten und bekommen zwei Kinder. Sie kaufen ein Haus, restaurieren es, stecken viel Geld in ihr Vorhaben und schaffen sich eine Menge wertvoller Gegenstände an, die sie liebevoll aufbereiten. Was wie ein Märchen klingt, verwandelt sich nach 18 Jahren in einen Alptraum. Denn plötzlich will Barbara die Scheidung und das Haus. Jonathan versteht die Welt nicht mehr, dachte er doch, dass sie glücklich sei. Doch kampflos will auch er sein Zuhause nicht aufgeben und fängt an, ihr die Stirn zu bieten. Da ich den Film aus dem Jahr 1989 kenne, war ich natürlich gespannt auf das Buch. Es wird ja Ende August diesen Jahres eine Neuverfilmung geben, auf die ich gespannt bin. Das Buch hat mir gut gefallen. Es ist unterhaltsam geschrieben, so dass man öfter mal schmunzeln kann, oder einfach nur denkt: Ihr beiden habt eine richtige Macke, die schon als gefährlich einzustufen ist. Dann gibt es noch Ann, das Au pair-Mädchen, das Gefühle für Jonathan hat und zwischen den Fronten steht. Dabei spielt das Objekt der Begierde und die Einrichtung eine große Rolle. Und umso verrückter die Einfälle der Roses werden, um den jeweils anderen aus dem Haus zu vertreiben. Je mehr die Handlung fortschreitet, umso dunkler und monströser erscheint das Anwesen, als dritte beteiligte Partei. Die Handlung steigert sich in ein Crescendo des Wahnsinns, angereichert mit ungewöhnlich fiesen Aktionen, die dem Lesenden das Lachen sprichwörtlich vergehen lassen. Man kommt aus dem Kopfschütteln nicht heraus und man fragt sich, wie es so weit kommen konnte, dass die beiden sich so hassen. Sie mutieren zu regelrechten Psychopathen und manche Einfälle sind einfach nur geisteskrank. Trotzdem hat es Spaß gemacht, das Buch zu lesen, weil es voll von schwarzem Humor ist. Die Dialoge sind geschliffen, die Gedanken der beiden an Sarkasmus und Bösartigkeit nicht zu überbieten. Manches war Too Much, denn das haben die Roses schon lange nicht mehr im Blick gehabt. Das Buch kann mit dem Originalfilm locker mithalten, deswegen ist das die beste Werbung für den Autor, der damals schon die Vorlage für den Film schrieb. Nun hat er das Buch überarbeitet, da die Neuverfilmung mit Olivia Colman und Benedict Cumberbatch ansteht. Boshaft, gemein, absurd, einfallsreich. Da wünscht man sich, nie zu heiraten oder zusammen ein Haus zu kaufen.

  • Bewertung

    5/5

    17.08.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Bitterböser schwarzer Humor

    "Die Rosenschlacht" ist ein bitterböser Roman über einen Scheidungskrieg. Wir begleiten das Ehepaar Barbara und Jonathan Rose dabei, wie sie sich in ihrem eigenen Haus von einander entfremden und das Leben zur Hölle machen. Alles, was ihnen bisher heilig und kostbar war, gerät dabei zwischen ihre Klauen und es fallen nicht nur Grenzen, sondern auch sämtliche Hemmungen. Warren Adler hat diesen Roman bereits 1981 geschrieben und natürlich fallen, gerade in Bezug auf die Rolle der Frau, entsprechend zeitgemäße Bemerkungen - auch wenn es erschreckend ist, wie aktuell sie trotz allem noch sind. Aber abgesehen davon merkt man dem Roman sein Alter überhaupt nicht an. Die Geschichte liest sich wahnsinnig modern und der Kampf um Antiquitäten, Kinder und Selbstbestimmung hätte auch im Jahr 2025 spielen können. Besonders hervorzuheben ist für mich die Sprache. Mit einer auffallenden Detailverliebtheit werden uns die Streitwerte des Ehekrieges vor Augen geführt, aber das ist keineswegs langweilig, sondern trägt einfach sehr zur Atmosphäre bei und um zu verstehen, worum es hier geht. Spannend ist auch, dass der Roman aus verschiedenen Blickwinkeln erzählt wird - Jonathan, Barabar und ihr Au-Pair-Mädchen - dadurch kennt man immer die nächsten Schritte der Gegenseite und erlebt hautnah mit, was diese beim betroffenen Partner auslösen. Ich war überrascht, wie böse dieser Text wirklich ist. Geschont wird hier niemand, sympathisch ist hier niemand und gerade das macht es ungemein fesselnd. Umso weiter sich der Zwist zwischen Eheleuten hochschaukelt, umso unberechenbarer wird die Handlung und umso schwerer wurde es, das Buch aus der Hand zu legen. Das ganze liest sich wie ein Unfall, bei dem man einfach nicht wegschauen kann. Ingesamt ist "Die Rosenschlacht" für mich eine sehr empfehlenswerte Wiederentdeckung, die ich mit großem Vergnügen und grausamer Faszination gelesen habe.

  • SimoneF

    5/5

    07.08.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Wenn aus Liebe Hass wird

    Jonathan und Barbara Rose sind eine echte Vorzeigefamilie: Sie leben in einem großen Haus, das mit sorgfältig ausgewählten Antiquitäten eingerichteten ist, haben zwei liebenswerte Kinder und führen eine Bilderbuchehe. Geld ist im Überfluss vorhanden, Jonathan ist ein erfolgreicher Anwalt und Barbara gerade dabei, sich einen exklusiven Catering-Service aufzubauen. Beide zelebrieren ihr Glück auch nach außen. Als Jonathan eines Tages mit Verdacht auf Herzinfarkt in die Klinik kommt, eilt Barbara jedoch nicht zu ihm, sondern eröffnet ihm nach seiner Entlassung, dass sie die Scheidung will. Und das Haus. Doch Jonathan ist nicht bereit, das Haus aufzugeben, koste es, was es wolle. Und so beginnt ein nervenaufreibender Krieg, in dem mit immer härteren Bandagen gekämpft wird… Das Buch „The War of the Roses“ von Warren Adler ist erstmals 1981 erschienen und wurde als „Der Rosenkrieg“ mit Michael Douglas, Kathleen Turner und Danny de Vito verfilmt. Der Film besitzt inzwischen Kultstatus. Anlässlich der Neuverfilmung mit Olivia Colman und Benedict Cumberbatch erscheint mit „Die Rosenschlacht“ eine Neuauflage des Romans. Von Anfang hat mich die Handlung in ihren Bann gezogen und einen regelrechten Sog entwickelt, so dass ich das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen wollte. Jonathan und Barbara überbieten sich mit bösartigen Einfällen gegenüber dem jeweils anderen. Es zählt nicht mehr, selbst eine bestimmte Sache zu bekommen, sondern nur noch, dass der andere sie nicht erhält. Die Anwälte der beiden beobachten das Treiben aus der Distanz, untätig-amüsiert. Solange die Rechnungen bezahlt werden, ist ihnen das alles ziemlich gleichgültig. Warren Adler schreibt herrlich überspitzt – sowohl, was den immer aberwitzigeren Krieg der Eheleute angeht, als auch in Bezug auf die beiden Anwälte. Während des Lesens ertappte ich mich dabei, dass ich eher auf Jonathans Seite war. Hier spürt man ein bisschen, dass das Buch von einem männlichen Autor verfasst wurde und ein Kind seiner Zeit ist. Heute würde die Schuldfrage wohl etwas differenzierter betrachtet werden, während bei Adler anklingt, dass Barbara aufgrund einer fixen Idee alles aufgibt, um sich selbst zu verwirklichen. Sie wirkt egoistisch, undankbar und streckenweise auch etwas naiv, was ihr Geschäft anbelangt. Abgesehen davon hat mir der Roman sehr gut gefallen, und gerade die Zuspitzungen machen den besonderen Reiz aus. Auch wenn diese auf den ersten Blick überzogen wirken, treffen sie doch den Kern vieler oft jahrzehntelanger Streitigkeiten, ob unter Geschwistern, Eheleuten oder Nachbarn. Man kämpft verbittert gegeneinander, weiß oft schon gar mehr, was der ursprüngliche Grund war, und sinnt nur noch darüber nach, dem anderen das Leben schwer zu machen. Und die einzigen, die davon profitieren, sind höchstens die Anwälte. Insofern hält „Die Rosenschlacht“ auch der Gesellschaft den Spiegel vor und regt zu Nachdenken darüber an, wie wir miteinander umgehen und welchen Preis wir letztendlich dafür bezahlen. Eine ganz klare Leseempfehlung und volle 5 Sterne!

  • Bewertung

    aus Küstriner Vorland

    5/5

    07.08.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Temporeich, ideenreich, manipulieren, spitzfindig

    INHALT: Barabara und Jonathan Rose sind das perfekte Paar. Sie leben in einem wunderschönen Haus, haben wertvolle Antiquitäten, ihre zwei Kinder sind wohlgeraten und in der Garage steht ein teurer Ferrari. Was kann man sich da mehr wünschen? Als Jonathan plötzlich einen Herzinfarkt erleidet (das glaubt er zumindest) wird Barabara schnell klar, dass sie noch viel mehr vom Leben will. Aber nur nicht mehr mit Jonathan. Da fangen die Probleme an. Beide wollen das Haus und der Krieg beginnt. Im Verlauf dieses Krieges wird alles zerstört werden, was ihnen kurz zuvor noch so wichtig war. MEINE MEINUNG: Wir steigen in das Leben von Barbara und Jonathan und in die Storie ein, da mögen, ja lieben die sich noch. Aber dieses falsche Gesicht können sie nicht lange aufrechterhalten. Schon bald fängt die grosse Schlacht, die erst klein beginnt, an. Und einmal losgelassen können sich auch beide nicht mehr bremsen und handeln teilweise ohne Überlegung. Es wird sich gestritten, es wird sich gefetzt, Schimpfworter fliegen umher, es wird manipuliert. Und mittendrin bin ich als Leser und kann alles geniessen, denn ich bin ja aussen vor. Und doch werde ich tief ins Geschehen geworfen und erlebe alles hautnah mit. Es ist temporeich, es ist interessant und es ist auch bedrückend und traurig. Ich habe das Gefühl, es gehr nicht mehr um das Eigentliche. Barbara und Jonathan handeln unüberlegt und ohne sich Gedanken zu machen. Es ist wie ein Kammerspiel und ich der Zuschauer. Es wirkt fast unwirklich, was sie einander antun und doch gefällt es mir, hier Mäuschen zu spielen und der Zuschauer zu sein. Das Buch ist geprägt von Schwarzem Humor, die Dialoge sind spitzfindig und wirken oft unüberlegt und sind doch so treffsicher genau ins Ziel, genau ins Herz. Da wo es weh tut. Wenn man dahinterschaut, kann man dich köstlich amüsieren. Ich bin sehr begeistert von dieser Tragödie oder Drama oder diesem Schauspiel. Für mich ganz grosses Kino mit überraschendem Ausgang. FAZIT: Temporeich, ideenreich, manipulieren, spitzfindig. Ein Hochgenuss für den Leser.

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