Band 166
,Maniera' Eine andere Geschichte der Literatur in Rom
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Produktdetails
Format
Kopierschutz
Ja
Family Sharing
Ja
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
13.03.2025
Verlag
Universitätsverlag WinterSeitenzahl
291 (Printausgabe)
Dateigröße
8823 KB
Sprache
Deutsch
EAN
9783825386467
Im Zentrum dieser Studie stehen diejenigen Texte der römischen Literatur, die die ältere Literaturgeschichte - im Hinblick auf die Klassik oder "Goldene Latinität" - etwas müde als "Nachklassik" oder "Silberne Latinität" bezeichnet hat. Die wuchernde Rhetorik dieser Texte, ihre schiere Lust am Effekt und am mitunter grausamen Bild kategorisiert Ernst Robert Curtius in seinem epochemachenden Werk ,Europäische Literatur und lateinisches Mittelalter' (1948) mit dem der Kunstgeschichte entlehnten, überhistorisch verstandenen Begriff des "Manierismus" und profiliert ihn als Konstante der europäischen Literatur.
Die römische Literatur von der augusteischen Zeit bis an die Schwelle zur christlichen Literatur soll in dieser Studie in ihrer manieristischen Prägung perspektiviert werden. Die Streifzüge in die moderne Literatur zeigen, dass die in der manieristischen Literatur Roms ausgebildeten Denkfiguren auch in der Moderne nichts von ihrer Prägekraft verloren haben. Dass die an den Texten aufgezeigten Strukturen auch in den Werken der antiken wie der modernen manieristischen Kunst zu finden sind, bezeugt ihre Relevanz als Kriterien für eine manieristische Literatur.
Die römische Literatur von der augusteischen Zeit bis an die Schwelle zur christlichen Literatur soll in dieser Studie in ihrer manieristischen Prägung perspektiviert werden. Die Streifzüge in die moderne Literatur zeigen, dass die in der manieristischen Literatur Roms ausgebildeten Denkfiguren auch in der Moderne nichts von ihrer Prägekraft verloren haben. Dass die an den Texten aufgezeigten Strukturen auch in den Werken der antiken wie der modernen manieristischen Kunst zu finden sind, bezeugt ihre Relevanz als Kriterien für eine manieristische Literatur.
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