Der Moses-Komplex bei Freud und Lacan Eine zeitgenössische Reflexion
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Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
28.10.2025
Herausgeber
Peter EngelmannVerlag
PassagenSeitenzahl
88
Maße (L/B/H)
16.3/11/1 cm
Gewicht
82 g
Auflage
1
Übersetzt von
Eran Horowitz + weitere
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-7092-0635-5
Ausgehend von Lacans siebten Seminar,
Die Ethik der Psychoanalyse
, rekonstruiert der israelische Philosoph Itzhak Benyamini, wie Lacan aus Freuds Konzept des Monotheismus (wie Freud es in seinem Werk
Der Mann Moses und die monotheistische Religion
beschrieb) eine neue psychoanalytische Ethik entwickelt, in deren Zentrum der Begriff des Realen steht. Dass Moses zwei verschiedenen Göttern begegnet, dem Gott der universellen Vernunft und dem Gott des Zorns, schreibt sich in das Judentum ein. Diese unheimliche Spannung existierte auch in Freuds eigener Psyche. So verwundert es nicht, dass sich Freud vor dem Hintergrund der Krise des europäischen Judentums in den 1930er Jahren erneut der Moses-Figur widmet. Lacan folgend rollt Benyamini den Doppelkomplex „Moses gegen Moses“ und „Freud gegen Freud“ neu auf.
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