In Morgengrauengewässer führen der afghanische Exilautor Azizullah Ima und der Schweizer Schriftsteller Andreas Neeser einen intensiven, thematisch vielschichtigen literarischen Dialog. In Imas Miniaturen scheint immer wieder der Protest gegen Krieg und religiösen Fanatismus auf, während Neeser die Vorläufigkeit von Welt- und Identitätserfahrung reflektiert. In ihrem Zusammenspiel ergeben die Miniaturen ein faszinierendes west-östliches Gewebe.
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