Produktbild: PRISM

PRISM

3

Fr. 3.90

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

21.04.2025

Verlag

Verlag Ohneohren

Seitenzahl

150 (Printausgabe)

Dateigröße

1216 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783903296879

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

Dieses eBook können Sie uneingeschränkt auf allen Geräten der tolino Familie, allen sonstigen eReadern und am PC lesen. Das eBook ist nicht kopiergeschützt und kann ein personalisiertes Wasserzeichen enthalten. Weitere Hinweise zum Lesen von eBooks mit einem personalisierten Wasserzeichen finden Sie unter Hilfe/Downloads.

Family Sharing

Ja

Mit Family Sharing können Sie eBooks innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Buch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Lesen durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um eBooks zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei Thalia oder einem anderen tolino-Buchhändler haben. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Family-Sharing.

Text-to-Speech

Ja

Bedeutet Ihnen Stimme mehr als Text? Mit der Funktion Text-to-Speech können Sie sich im tolino webReader und in der aktuellen Thalia – Lesen & Hören App das eBook vorlesen lassen. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Text-to-Speech.

Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Erscheinungsdatum

21.04.2025

Verlag

Verlag Ohneohren

Seitenzahl

150 (Printausgabe)

Dateigröße

1216 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783903296879

Kundinnen und Kunden meinen

Informationen zu Bewertungen

Zur Abgabe einer Bewertung ist eine Anmeldung im Konto notwendig. Die Authentizität der Bewertungen wird von uns nicht überprüft. Wir behalten uns vor, Bewertungstexte, die unseren Richtlinien widersprechen, entsprechend zu kürzen oder zu löschen.

Die Bewertungen sind nach Format, Anzahl Sterne und Datum sortiert.

  • Rajets Fantastische Leseseite

    aus Grünberg

    5/5

    21.04.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Wird Prism eine Revolution oder eine Riesenfehler für Menschheit!

    Der Schreibstil ist gut zu lesen obwohl immer mal wieder Begriffe aus der Spiele- oder Cyberwelt benutzt werden. Der Roman wird aus der Sicht von Penelope und dem Bot (Priscilla?) erzählt. Das Cover ist schwarz mit auf dem Schriftzug „PRISM“ in Regenbogenfarben gehalten der auf einem blauen Würfel steht. Der Autorinnamen in Türkis und das OhneOhren Verlag Logo runden das Gesamtbild ab. Fazit: Im Roman geht es um das Thema Realität vs. Virtuelles Leben, der Versuch Chatbots zu erschaffen, die nach dem Tod von Personen ihr Leben fortschreiben würden. Im Roman soll es die Möglichkeit schaffen die letzten Minuten einer Person die ums Leben gekommen (zum Beispiel ermordet wurde) nachzuvollziehen und so den Mörder identifizieren zu können. Der Roman beginnt 2009/2010 und endet 2028, wir lernen die Hauptprotagonisten/innen Penelope, Kader und Sofie kennen. Gemeinsam schreibt das Polykül* an dem Code (PRISM, sowohl ein virtuelles Konstrukt als auch Arbeitsplatz der drei), der Ermittlungen auf Basis der Erinnerungen Verstorbener möglich macht. Was klingt wie eine wesentliche Verbesserung der Welt, gleitet rasch ab in eine düstere Zukunftsvision. Wer gewinnt, wenn die Idylle einer gefundenen Familie und die Unbarmherzigkeit des Systems aufeinandertreffen? *Erklärung (ich dachte mir wohl, was es bedeutet, kannte ab selbst nicht das Wort dafür) Als Polyküle werden Geflechte von Liebesbeziehungen bezeichnet, die sich meist mit polyamoren Menschen ergeben können und über eine Paarbeziehung hinausgehen. Polyküle können zuweilen sehr komplexe Strukturen annehmen und sind mitunter nicht völlig zu überblicken. Polyküle stellen eine Form der konsensuellen Nicht-Monogamie dar. Der Roman hat viel Themen, die er anspricht, obwohl kurze Kapitel, abwechselnd zwischen der Sicht von Penelope und dem Bot im Programm und ein Zeitraum über 18 Jahre, kann man sich gut in die Situation der Person Penelope einfühlen. Das, was eigentlich als Idee begann, entwickelt sich zu einem eiskalten Konzern ohne jegliche Moral und nur auf Profit angelegt – Penelope ist nur noch eine Angestellte von vielen. Noch dazu wird dieser Konzern infiltriert – von einer Gruppe die Daten für ihre Machenschaften bis hin zu einem Regierungsumsturz nutzen wollen. Fatal. Auch die Frage wie ist es ein Bot zu seine in einem Spiel oder Datei gefangen zu sein – Kommunikation nur über Videotelefonie möglich, wird angesprochen. Erstrebenswert oder eine Sackgasse! Ein weiteres Thema ist das Zusammenleben der drei Hauptprotagonisten/innen zu Anfang in einer Zeit, wo dies weder von der Gesellschaft geduldet wurde noch es die Möglichkeit Gleichgeschlechtlicher Ehen gab. Was bei Penelope auch immer wieder Ängste bezüglich ihrer Tochter Priscilla auslöst (das man sie ihr wegnimmt, genauso wie Cassandra die sie adoptieren). Klar geht es zu Anfang des Romans um den Tod oder was danach passiert könnte. Aber vorwiegend spielt das Leben eine Rolle, als Person in einer dreier Beziehung (Polykül), als Mutter mit allen Problemen und Freunden dazu als Mitarbeiterin im Konzern (wie auch die anderen beiden). Die kleinen Dinge genießen und damit eine Liebeserklärung an das Leben trotz der Schwierigkeiten, denen sie gegenüberstehen ihr queeres Glück zu finden. Für mich ein interessanter, spannender und bewegender Roman über Beziehungen, Gesellschaft, Moral und Ethik, große Konzerne und ihre Macht – und das kleine Glück. Von mir 5 Sterne dafür.

  • Bewertung

    4/5

    29.01.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Solider Kurzroman

    Dieses Buch habe ich mit einem anderen Buch zusammen vom ohneohren Verlag im E-Book Format erhalten. Vielen Dank an dieser Stelle. Meine Meinung wird davon wie immer nicht beeinflusst. Wenn es etwas zum Meckern gibt, dann ist das eben so. Menschen und Zukunftstechnik sind vor allem in Filmen nicht selten eine eher ungünstige Kombination. Was mit einer kleinen Idee beginnt, entwickelt sich oft in eine schräge und ethisch fragwürdige Richtung. Der Grundgedanke ist ja oft, der Menschheit einen Gefallen zu tun. Aber zu welchem Preis? Hier bekommen wir es beispielsweise mit PRISM zu tun. Damit soll es möglich sein, Menschen nach ihrem Tod beispielsweise zu den Umständen ihres Ablebens befragen zu können. Zum Verbrechen aufzuklären sicher eine feine Sache. Einfach den toten Körper an einen Computer anstecken, den Verstand hochladen und auf geht es. Die Oberfläche wird im Buch z. B. mit einem Point & Click Adventure (kennt das noch jemand von meinen jüngeren Lesern?) verglichen. Pixelmatsch und etwas Hilflosigkeit inklusive. Was kann da bloß schiefgehen? Etwa Missbrauch? Nein. Also wirklich. Wir begleiten die Charaktere Penelope, Sofie und Kader, welche mit dem Projekt PRISM vertraut sind, damit zu arbeiten und im besten Fall weiterzuentwickeln. Deren Alltag las sich spannend. Mögliche Risiken wurden erwähnt. Genauso wie Bedenken, ob man das Richtige tut. Immerhin lässt man eine tote Person ihren Tod in der Theorie noch einmal erleben. Zumindest gedanklich. Denn, ob die Person bzw. der Verstand, der ja eigentlich nur ein Abbild der zuvor noch lebenden Person ist, wirklich in dieser digitalen Welt „lebt“ kann man durchaus hinterfragen. Das Protagonisten-Trio hat mir gut gefallen. Drei unterschiedliche Charaktere, die in dieser kurzen Zeit mit dem Roman sehr viele Facetten gezeigt haben. Selbstverständlich wurde hier, wie im Klappentext angedeutet, mit einer Prise Queerness und als Garnitur Diversität gewürzt. Bin froh, dass aus der Beziehung der drei kein großes Drama gemacht wurde. Es ist, wie es ist. Punkt. Danke. Zwischendurch gab es rasante Momente, aber insgesamt tuckert die Geschichte eher gemütlich vor sich hin. Viel spannender war, wie sich PRISM weiterentwickelt hat und was damit möglich ist. Es wurde von der Autorin ausreichend Infos hinzugefügt, dass man sich etwas darunter vorstellen kann. Drumherum schmiegt sich eine spannende Geschichte, die relativ abrupt endete. So 30, 40 Seiten mehr hätten der Geschichte gut getan. Aber insgesamt bin ich zufrieden.

  • Caro_liest

    3/5

    01.08.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Worum geht es: Penelope,…

    Worum geht es: Penelope, Sofie und Kader verlieben sich ineinander und arbeiten zusammen für eine IT-Firma. Bei ihrer Arbeit entwickeln sie eine Technologie, mithilfe derer aus den Gehirnen von Verstorbenen ein virtuelles Abbild erzeugt werden kann. Damit soll die Polizei Verbrechen aufklären. Doch die drei bekommen zunehmend Zweifel an ihrer Arbeit und geraten ins Visier dunkler Machenschaften ...  Was ich gut fand:  Das Buch ist über mehrere Jahre hinweg im Zeitraffer erzählt und kann somit eine längere Entwicklung einfangen. Es hat eine ungewöhnliche Struktur, durch Farben und Hexcodes geordnet, und ist eine Hommage an Computerspiele. Es gibt eine mysteriöse Rahmenhandlung mit einer Person, die in einer Computersimulation gefangen zu sein scheint, was sich nach und nach aufklärt. Dabei gibt es einige unheimliche und beklemmende Momente.  Vor allem aber zeigt das Buch eindrücklich das prekäre Dasein queerer und migrantischer Menschen inmitten einer Arbeitswelt voller (Selbst-)ausbeutung. Um zurechtzukommen und ihre Jobs zu behalten, stellen sie ihre Zweifel zurück, bis es zu spät ist. Deutlich wird die Zwangslage, arbeiten zu müssen, während man keinen Einfluss darauf hat, was man mit seiner Arbeit herstellt, denn diese Entscheidung treffen andere. So gibt es eine starke Szene, als mithilfe der Technologie ein verstorbener Selbstmordattentäter verhört wird und Kader und Penelope Zweifel bekommen, ob es richtig ist, ihn so zu behandeln.  Davon abgesehen gibt es aber auch schöne Slice of Life-Szenen aus dem Leben des Polyküls und ihren Kindern. Wir sehen das liebevolle Zusammenleben, aber auch die Diskriminierung, auf die diese Familienkonstellation häufig stößt.  Was ich nicht so gut fand:  Sofie und Kader sind als Charaktere blass geblieben und haben kaum Tiefe bekommen.  Sprachlich wirkt das Buch stellenweise unbeholfen.  Meiner Meinung nach hätte man außer dem Selbstmordattentäter weitere Verhöre verstorbener Personen zeigen und daran noch mehr Fragen aufwerfen können. Außerdem: was ist mit "ziviler" Nutzung der Technologie? Würden nicht viele Menschen mit ihren verstorbenen Angehörigen sprechen wollen, und würde nicht ein Unternehmen dieses Bedürfnis gewinnbringend nutzen? Hier wurden die Möglichkeiten des Settings nicht ausgereizt. (Ab hier Spoiler) Das Ende hat mich enttäuscht. Denn am Ende kommt heraus, dass Nazis das IT-Unternehmen unterwandert haben. Alles, was bis dahin aufgebaut wurde, wie die (Selbst-)Ausbeutung auf der Arbeit, das rücksichtslose Verhören von Toten, die Diskriminierung einer queeren Familie ... All das wird reduziert auf Nazis als das eigentliche Problem. Im Umkehrschluss: ohne Nazis wäre alles super? Das hinterlässt bei mir einen schalen Beigeschmack. Insbesondere, weil es so ein Ende häufig in Büchern gibt. Anstatt die Gesellschaftskritik konsequent durchzuziehen, wird ein Bösewicht oder eine böse Gruppe aus dem Hut gezaubert, die an allem Schuld sein soll und wohinter alles andere zurückzutreten hat.   Fazit: Das Buch beinhaltet einige spannende Ideen, hätte diese aber gründlicher ausführen können. 

Kundinnen und Kunden meinen

5

1

4

1

3

1

2

0

1

0

Bewertungen (3)

Weitere Artikel finden Sie in

Die Leseprobe wird geladen.
  • Produktbild: PRISM