Rezension
»Endlich ein Buch, das die Verdrossenheit dieser Zeitzone weiträumig umschifft. Warum? Weil es Feigheit und Faulheit mit Kreativität und Witz begegnet. […] Scheinbar mühelos verbindet es die Jahrhunderte und macht Lust auf ein unorthodoxes, aufregendes Denken.«
Horst Bredekamp
»Was wir über Radikalität und Radikalisierung in Theorie und Praxis zu wissen glauben, wird hier so einfalls- wie materialreich, so überraschend wie anregend aufgemischt und durcheinandergebracht.«
Eva Geulen
»Radikalität, so zeigt sich, kann einfach nur zerstörerisch sein, aber auch ›smart‹: Sie ist ein Kunstgriff, der es den Kulturen erlaubt, sich zu verändern, um bleiben zu können, was sie sind.«
Ralf Konersmann
»Radikalität ist die Nagelprobe auf die Unterscheidung zwischen Theorie und Praxis im Leben selbst. Diesem Gedanken geht Mirjam Schaub in einer beeindruckenden Studie nach, indem die stummen und lauten Stimmen des Radikalen von der Antike bis in die Gegenwart zum Sprechen gebracht werden.«
Christian Bermes
»[…] ein kluger, wunderbar erzählter Ritt durch 2500 Jahre Radikalitätsgeschichte mit Ausflügen in Politik, Kunst und Philosophie«
Philosophie Magazin 01/2026
»Mirjam Schaub gelingt [...] mit "Radikalität" selbst etwas Radikales: Eine sehr facettenreiche, historisch profunde Studie, die ein breites kulturelles Spektrum tiefgehend analysiert. Indem sie Radikalität und Populärkultur miteinander ins Gespräch bringt, haucht sie am Ende Friedrich von Schlegels Gedanken neues Leben ein, dass nämlich ein witziger Einfall wie das überraschende Wiedersehen zweier befreundeter Gedanken nach einer langen Trennung ist.«
Jürgen Nielsen-Sikora in Glanz & Elend am 10.01.2026