Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
28.05.2025
Verlag
BuchschmiedeSeitenzahl
236
Maße (L/B/H)
18.7/11.7/1.9 cm
Gewicht
266 g
Auflage
1
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-99181-068-1
Was mussten diese kleinen Kinder bis zu ihrer Abnahme durch die Behörde schon alles ertragen? Wie konnte es überhaupt so weit kommen? Und wie geht es einem Kind, das von seiner Familie getrennt wird?
Marie Anhofer schildert eindrücklich die Suche nach Antworten über ihre frühe Kindheit und ihre Mutter. Warum diese Suche so wichtig ist, wird durch die Erzählung über all das, was anschliessend in ihrer Pflegefamilie geschehen ist, umso deutlicher: sie wird mit Schlägen, Missachtung und Schweigen bestraft, niemand wollte ihr helfen oder auch nur glauben. Die Erinnerungen an bedrohliche Szenen und Albträume, die sie bis heute begleiten, geben unmittelbare Einblicke in die Gefühls- und Erlebniswelt des Mädchens und der starken Frau, die trotz aller Widerstände aus ihr geworden ist.
Immer wieder wirft die Suche neue Fragen auf: Wie viele Geschwister hat sie überhaupt? Ist die abweisende Frau, die sie im Stiegenhaus wegschickt, wirklich ihre leibliche Mutter? So undurchsichtig die eigene Familie und ihre Geschichte auch erscheint, immer wieder sammelt die Protagonistin ihre Kraft, um doch noch Antworten sowie Verständnis und Zuneigung zu finden. Gibt es das langersehnte Happy End?
Marie Anhofer schildert eindrücklich die Suche nach Antworten über ihre frühe Kindheit und ihre Mutter. Warum diese Suche so wichtig ist, wird durch die Erzählung über all das, was anschliessend in ihrer Pflegefamilie geschehen ist, umso deutlicher: sie wird mit Schlägen, Missachtung und Schweigen bestraft, niemand wollte ihr helfen oder auch nur glauben. Die Erinnerungen an bedrohliche Szenen und Albträume, die sie bis heute begleiten, geben unmittelbare Einblicke in die Gefühls- und Erlebniswelt des Mädchens und der starken Frau, die trotz aller Widerstände aus ihr geworden ist.
Immer wieder wirft die Suche neue Fragen auf: Wie viele Geschwister hat sie überhaupt? Ist die abweisende Frau, die sie im Stiegenhaus wegschickt, wirklich ihre leibliche Mutter? So undurchsichtig die eigene Familie und ihre Geschichte auch erscheint, immer wieder sammelt die Protagonistin ihre Kraft, um doch noch Antworten sowie Verständnis und Zuneigung zu finden. Gibt es das langersehnte Happy End?
Kundinnen und Kunden meinen
Erschütternd
Buchperlenblog aus Leipzig am 04.08.2025
Bewertungsnummer: 2557911
Bewertet: Buch (Taschenbuch)
Marie Anhofers Geschichte ist eine, die mich für immer begleiten wird. Rabenvieh und das Entsetzen, welches dieses Buch in mir ausgelöst hat, werde ich nie vergessen können. Und nie vergessen wollen. Denn diese Geschichte, so grausam sie ist, sie entspringt nicht dem fantasievollen Kopf einer Autorin, sie ist Realität. 2021 habe ich euch dieses Buch während meiner Augen Auf! – Kampagne vorgestellt und im Anschluss daran mit Marie darüber gesprochen. Heute halte ich ein weiteres Buch zu ihrer Kindheit und ihrer Suche im Erwachsenenalter in den Händen, denn wo das erste Buch endete, da endete nicht ihr Leiden.
Rabenvieh – Unvergessen hält weitere Erinnerungen an die Kindheit von Marie für uns parat, die schwer zu ertragen sind. Und nicht nur das, auch erzählt sie uns, wie viel von dem Erlebten immer wieder in ihr heutiges Leben durchsickert, wie sehr der Vertrauensmissbrauch aus ihrer Kindheit zu weiteren Problemen heute führt.
Die eigene Familie sollte das sein, an das man sich wenden kann, wenn es einem nicht gut geht. Ein Ort, ein Gefühl von Zusammenhalt, bestenfalls von Liebe untereinander geprägt. Marie hat auch als Erwachsene den Gedanken noch nicht aufgegeben, dass sie mit ihrer Familie, aus der sie als Zweijährige gerissen wurde, wieder vereint sein könnte. Nach jahrelanger Suche findet sie schließlich Hinweise auf ihre Mutter, ihren Vater – ihre Geschwister. Doch auch hier findet sie nicht den Zusammenhalt, den sie sich wünscht. Bei den Eltern hatte ich von Anfang an keine großen Erwartungen, doch dass selbst die Geschwister untereinander keinen Halt oder Trost aneinander finden können, hat mich wieder erschüttert.
Ich möchte euch Maries beide Bücher ans Herz legen. Als Augenöffner. Dafür, nicht wegzuschauen, wenn jemand Hilfe braucht. Wenn ein Kind auffällt, weil es immer wieder in der Schule fehlt, weil es Verletzungen hat, weil es sich in einen Kokon zurückzieht. Nehmt Maries Vergangenheit als Warnung, was noch immer um uns herum geschieht.
Wer Interesse hat, dem möchte ich außerdem verraten, dass es Rabenvieh – Unvergessen auch bei Marie auf ihrer Facebookseite zu gewinnen gibt. Das Gewinnspiel läuft vom 04. August bis einschließlich 10. August 2025, also schaut gern mal bei ihr vorbei!