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Produktbild: Als die Wolken noch süß waren

Als die Wolken noch süß waren

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

25.06.2025

Verlag

BoD – Books on Demand

Seitenzahl

234

Maße (L/B/H)

19/12/1.7 cm

Gewicht

253 g

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8192-0697-9

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

25.06.2025

Verlag

BoD – Books on Demand

Seitenzahl

234

Maße (L/B/H)

19/12/1.7 cm

Gewicht

253 g

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8192-0697-9

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  • Bewertung

    aus Freudenberg

    5/5

    24.09.2026

    Buch (Taschenbuch)

    sehr emotionaler Roman

    Inhaltsangabe "...Trotzdem zögerte sie. Sie war sich nicht sicher, ob sie ein Geschenk annehmen sollte, das sie nicht verdient hatte. Erbschaften waren, ihrer Meinung nach, eine Belohnung für eine bestehende, gelebte Beziehung – eine, die mit der Trauer um den Verstorbenen endete. Für Tränen und Schmerz bekam man ein Schmuckstück, antike Möbel oder ein Haus." Als Feyi erfährt, dass ihre Großmutter in Deutschland verstorben ist, spürt sie nichts. Keine Trauer, keine Verbundenheit, nur die vage Erinnerung an ein altes Schwarz-Weiß-Foto. Doch dann hinterlässt ihr die Verstorbene ein Haus in Starnberg - und mit ihm eine Tür zu lange unbeantworteten Fragen. Auf der Suche nach Antworten reist Feyi nach Deutschland, um das Haus zu sehen. Dort wird sie mit Geschichte, Verlust, familiären Konflikten und den letzten Gedanken einer Frau konfrontiert, die verzweifelt versucht, ihre schwindenden Erinnerungen festzuhalten. Meine Meinung: Ich hatte große Erwartungen an diesen Roman und wurde nicht enttäuscht.Ich lernte Feyi kennen und ging mit ihr auf eine emotionale Reise.Der Schreibstil ist leicht und locker.Die Seiten flogen nur so dahin und einmal angefangen mit lesen wollte ich das Buch kaum noch aus den Händen legen.Durch die berührende und emotionale Erzählweise wurde ich förmlich in die Geschichte hinein gezogen.Ich konnte mir richtig vorstellen wie sich Feyi gefühlt haben muss.Die Briefe und Aufzeichnungen ihrer Oma zu lesen war auch für mich nicht einfach.Manchmal war ich den Tränen nahe.Auch die kurzen Kapitel haben dazu beigetragen das sich die Lektüre sehr angenehm lesen lies.Viele Themen werden auch in dieser Geschichte angesprochen.Da geht es um Krieg,Vorurteile,Demenz,Rassismus und Familienkonflikte.Diese hat die Autorin hervorragend in die Geschichte eingebaut.Viel zu schnell war ich am Ende des Buches angekommen.Dieses Buch ist sehr emotional und berührend.Auch hat es mich sehr zum Nachdenken angeregt.Ich vergebe glatte 5 Sterne.

  • Bewertung

    aus Berlin

    5/5

    16.09.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Stille, ruhige und emotionale Reise

    „Als die Wolken noch süß waren“ Mir hat dieses Buch sehr gut gefallen und es ist eine absolute Leseempfehlung von mir. Einigen Lesern ist das Buch vielleicht zu kurz, weil verschiedene Themen nur angeschnitten werden und man sich an der einen oder anderen Stelle mehr Ausführungen wünschen könnte. Genau das macht das Buch für mich aber besonders attraktiv. Auf Feyis Weg, ihre Oma besser kennenzulernen, begegnen ihr immer wieder kleine Situationen und Beobachtungen, die sie kurz beschäftigen und dann wieder aus ihrem Blickfeld verschwinden. Genau das empfinde ich als sehr authentisch. Auch mich beschäftigen Dinge, die ich zum Beispiel in Bus und Bahn sehe, manchmal nur für einen kurzen Moment – und dann sind sie wieder aus dem Blick und aus dem Sinn. Trotzdem bleiben diese kleinen Beobachtungen nicht ohne Wirkung. Sie haben mich nicht nur während des Lesens, sondern auch danach zum Nachdenken gebracht. Wie hätte ich so ein Ereignis wahrgenommen? Ist mir etwas Ähnliches vielleicht schon einmal passiert? Was denke ich eigentlich darüber? Gleichzeitig wurde mir bewusst, dass ich für manche Dinge, die im Buch angesprochen werden, selbst ziemlich blind bin. Besonders gut gefällt mir, dass der Autor durch die vielen angesprochenen gesellschaftlich wichtigen Themen kein fertiges Urteil vorgibt. Stattdessen werden Denkanstöße gegeben, die dazu einladen, sich selbst eine Meinung zu bilden und sich mit anderen darüber auszutauschen. Für mich ist das ein großer Pluspunkt. Der Autor gibt keine Handlungsempfehlung vor, sondern lässt Raum für die eigene Reflexion. Einige der Themen haben mich so beschäftigt, dass ich anschließend mit Familie und Freunden darüber gesprochen habe. Sehr berührt haben mich außerdem die Aufzeichnungen der Oma. Sie gehören für mich zu meinen absoluten Lieblingsstellen des Buches. Einen so persönlichen und tiefen Einblick in die Gedanken und Gefühle eines Menschen zu bekommen, ist etwas ganz Besonderes. Gerade diese Passagen haben die Geschichte für mich noch einmal auf eine andere, sehr persönliche Ebene gehoben. Ich selbst habe bisher keinen besonders engen Bezug zum Thema Alzheimer beziehungsweise Demenz. Deshalb fand ich es passend, dass auch Feyi zunächst bei null beginnt und sich das Thema gemeinsam mit ihr erschließt. Ihre Handlungen und Gedanken konnte ich dadurch während der gesamten Geschichte gut nachvollziehen. Bei einigen Nebenfiguren war das anders: Ihre Verhaltensweisen konnte ich teilweise erst durch die Auflösung im letzten Kapitel richtig verstehen. Das hat mir aber gut gefallen, denn die offenen Fragen haben meine Neugierde während des Lesens immer wieder geweckt. Gerade diese Mischung aus persönlichen Begegnungen, gesellschaftlichen Themen, kleinen Beobachtungen und den offenen Fragen hat das Buch für mich besonders gemacht. Es ist keine Geschichte, die einem zu jedem Thema eine fertige Antwort liefert. Stattdessen nimmt sie einen mit, lässt einen beobachten und regt immer wieder dazu an, über das Gelesene und auch über sich selbst nachzudenken. Ich freue mich schon sehr auf das nächste Buch von Herrn Ngene. Mit diesem Roman bleibt er für mich definitiv einer meiner Lieblingsautoren.

  • Kristin König

    5/5

    13.09.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Familiengeheimnisse

    Feyi weiß, dass sie eine Familie in Deutschland hat, hat aber ihre Oma und ihre Tante noch nie gesehen oder sich mit ihnen beschäftigt. Nur ein altes schwarz-weiß-Foto zeigt ihre Oma mütterlicherseits. Bis sie eher zufällig erfährt, dass ihre Großmutter verstorben ist und ihr ihr Haus in Deutschland vererbt hat. Kurzerhand packt sie in Nigeria ihre Taschen und reist in die Heimat ihrer Mutter. Warum haben sich ihre Mutter und Großmutter so sehr entfremdet, dass sie nie zu Besuch waren, oder regelmäßig Kontakt hielten? Warum ließ der Tod ihrer Oma, ihre Mutter so kalt? Vom Flughafen holt Feyi ihre Tante ab und fährt sie am nächsten Tag in ihr Haus. Für Feyi wirkt alles noch so surreal. Und während sie das Haus in Augenschein nimmt, werden ihr alte Schriftstücke der Oma überreicht. Diese wollte, dass ihre Enkelin sie erhält. In diesen räumt die, an Demenz erkrankte Oma, mit ihrer Vergangenheit auf und Feyi erfährt Dinge über ihre Mutter, die das schwierige Verhältnis erklären könnten. Doch was bedeutet das für Feyi? Wird sie das Haus behalten und dauerhaft in Deutschland leben? Oder geht sie wieder nach Nigeria zurück?

  • PageTurnersCat

    5/5

    15.09.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Als die Wolken noch süß waren

    *kostenloses Leseexemplar erhalten* Bis Feyi das Haus ihrer Großmutter in Starnberg erbt hat sie sich nie mit der deutschen Seite ihrer Familie beschäftigt. Ihre Mutter, die mit ihrem nigerianischen Mann nach Nigeria ausgewandert ist, spricht nicht über ihre Vergangenheit. Nur ein altes Schwarz-weiß-Foto steht in der Vitrine. Feyi beschließt nach Deutschland zu reisen und mehr über ihre Großmutter zu erfahren. Vor Ort bekommt sie von ihrer Tante einen Briefumschlag überreicht. Darin befinden sich viele Schriftstücke. Als die Großmutter die Diagnose Demenz bekam begann sie alles aufzuschreiben. So erfährt man einiges aus ihrer Vergangenheit. Die Jugend in der NZzeit und die harten Nachkriegsjahre. Aber auch sehr persönliche Seiten über Liebe und Familie. Kann Feyi über die Briefe Kontakt zu ihrer, für sie unbekannten Großmutter aufnehmen und kommt sie vielleicht sogar dem Grund für den Familienstreit auf die Spur? Mich hat dieses Buch zutiefst berührt. Da beide meiner Omas an Demenz erkrankt sind habe ich den Roman richtig "gefühlt". Die Charaktere sind fein ausgearbeitet und ihr Handeln sehr menschlich. Die Geschichte ist sehr ruhig geschrieben und voller Wärme ein ganz tolles Buch.

  • Bewertung

    5/5

    17.08.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Eine Familiengeschichte mit Tiefgang

    Ich möchte ganz zu Anfang sagen, dass mir das Buch „Als die Wolken noch süß waren“ wahnsinnig gut gefallen hat. Das Format des Taschenbuchs ist handlich und einfach wunderschön, auch die unterschiedlichen Schriften (auch wenn die der Erzählungen der Oma ein wenig klein ist), passen super zum Roman. Der Autor nimmt uns auf die weiter Reise nach Nigeria, wo wir Feyi kennenlernen dürfen, ihre Freunde, Familie und dann auch noch die entfernte Familie in Deutschland, wo es Feyi nach dem Tod ihrer Oma hinverschlägt, da sie das Erbe ihrer Oma antritt. Nicht das materielle Erbe an sich spielt hier eine große Rolle, sondern wie im Leben so oft, das immaterielle Erbe, die Gedanken, Gefühle und Geschehnisse im Leben ihrer Oma, die diese mit ihrer Enkelin teilt, sind so viel wert. Der Autor trifft bei den Gedanken der Großmutter, wo es auch um die dunkle Zeit des 2. Weltkrieges geht, immer wieder die richtigen Worte und lässt uns, wenn auch nur in punktuellen Beispielen treffend herausgearbeitet in diese Zeit eintauchen. Man lernt durch die Augen von Feyi, die aus einem anderen Kontinent stammt, auch einiges über Europa kennen, die Denkweise der Deutschen aber auch ihre Gefühle und wie man mit einem „Erbe“ umgeht. Mir hat das Buch von Anfang an sehr, sehr gut gefallen und auch wenn es nicht ein klassisches Happy End hat (hier spoilere ich ein wenig), so ist es auf jeden Fall lesenswert. Einfach ein toller Roman mit viel Tiefgang!!!

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