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S. Rayker

1. Yay!There

Yay!There

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Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Gesprochen von

Konrad Bösherz

Spieldauer

7 Stunden und 23 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

09.09.2025

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

22

Verlag

Briefgestöber

Sprache

Deutsch

EAN

4069828640597

Beschreibung

Rezension

Mache Romanthemen sind zeitlos und immer gültig, andere entstehen sehr spontan und überraschend. Für das Werk "Yay! There" von S. Rayker, einem weiteren Pseudonym der deutschen Autorin Sonja Rüther, sind mehrere Themen zusammengekommen, die nun gemeinsam einen Jugendroman bilden. Mobbing, Selbstakzeptanz und K-Pop. Und ja, das ist eine überraschende Kombination.

Jay war niemals ein Musterbeispiel für Euphorie und positive Lebenseinstellung. Aber nach dem Tod seiner Mutter, die ihm alles bedeutet hat, und einem Ausraster an der Schule ist alles noch schlimmer geworden. Er muss zu seinem Vater, der Sicherheitschef für eine K-Pop-Gruppe namens "Yay! There" ist. Für ihn ist sein Vater an vielem schuld. Er war nie für ihn da, weiß nichts über ihn und auch nichts darüber, was er an der Schule ertragen musste, bis er sich einmal gegen das Mobbing gewehrt hat – mit tragischen Folgen. Dementsprechend hat er auch keinerlei Interesse an der Musikgruppe, bei der es sich um aufgehende Sterne und fast schon Weltstars handelt. Diese vertrauen Trevor ihr Leben an und er enttäuscht sie nicht, ganz im Gegensatz zu Jay. Als der junge Yi-jun, der heimliche Star der Truppe, beginnt an ihm Interesse zu zeigen, ist Jay vor allem verwirrt. Er, die nie Freunde hatte und nun mit einer Musikgruppe mit Millionen Fans unterwegs ist, kann damit gar nichts anfangen. Auch sein imaginärer Freund, mit dem er Dämonen jagt und das dann auf Papier bannt, ist da keine große Hilfe. Dennoch versucht er sich mit der Situation zu arrangieren, denn er hat einen Plan. Er will sich in Paris absetzen, wo er Hilfe erwartet. Wo er nicht mehr Angst davor haben muss, dass jemand ihn als queer tituliert und er dadurch politische Repressalien zu erwarten hat, wie in seiner Heimat, den USA. Doch dann läuft alles anders als erwartet.

K-Pop ist, anders als Castingshows in deutschsprachigen Ländern, nicht nur ein kulturelles Phänomen, sondern eine gewaltige Geldmaschinerie mit weitgehend austauschbaren Akteuren. Das ist etwas, was die Autorin sehr schnell klarstellt – aber auch, dass die Charaktere im Buch das aus Liebe zur Musik freiwillig mitmachen. In diesem Fall kommt ein "Deep-Dive" der Autorin in den K-Pop mit Themen zusammen, die leider gerade immer aktueller werden. Hass, Vorurteile und Ausgrenzung, gerade auch durch politische Befürwortung sind ein Teil davon. Mobbing und dessen Folgen bis hin zur totalen Isolation und Selbstverletzung der andere Teil. Das Werk ist nicht nur ein Abenteuer in einer fremden Musikwelt und eine Geschichte mit romantischem Hintergrund, sondern vor allem ein eindrucksvolles Plädoyer dafür, einander gegenseitig so zu akzeptieren, wie man ist. Es thematisiert, wie schnell schon Kleinigkeiten in "sozialen" Medien Shitstorms auslösen, die deren Opfer sich mitunter von selbigen nie wieder erholen. Aber auch die Ohnmacht der Opfer von Online-Hassattacken, die meist sehr wenig bis keine Unterstützung von Lehrkräften oder Behörden erhalten, sind Teil des Buchs. Verständnis und Akzeptanz müssen im Kleinen beginnen aber auch im Großen gefördert und verteidigt werden. Es bleibt zu hoffen, dass das nicht nur Betroffene, Autor*innen und Redakteur*innen erkennen, sondern auch offizielle Stellen.

Mit "Yay! There" beweist Sonja Rüther als S. Rayker, dass sie in der Lage ist, Themen auch in komplett unerwartetem Kontext einzubetten. Zwar handelt der Jugendroman unter anderem von K-Pop und erweitert diesbezüglich den Horizont. Wichtiger sind aber die weiteren Inhalte, die von Vorurteilen über Ausgrenzung, Mobbing und Hassattacken in sozialen Medien reichen. Themen, die nicht nur von Leser*innen wahrgenommen werden sollten, sondern gegen die man tatsächlich auch hierzulande endlich effektiv vorgehen sollte. Andernfalls droht eine komplette Trendumkehr, wie wir sie gerade aus Übersee mitbekommen.

Produktdetails

Family Sharing

Ja

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Gesprochen von

Konrad Bösherz

Spieldauer

7 Stunden und 23 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

09.09.2025

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

22

Verlag

Briefgestöber

Sprache

Deutsch

EAN

4069828640597

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  • SoleyRabi

    aus Hannover

    5/5

    19.05.2026

    Hörbuch-Download (MP3)

    Absolute Hörempfehlung!

    Band 1 dreht sich komplett um Jay, seine Erlebnisse, Gedanken und Gefühle. Gerade vom Internat geflogen, sein Leben lang ständigem Mobbing ausgesetzt und nicht mehr mit dem Rückhalt seiner kürzlich verstorbenen Mutter, holt sein Vater ihn ab und nimmt ihn mit auf die Tournee der K-Pop-Band Yay!There. Jay fühlt sich einfach nirgends dazu gehörig, vertraut niemandem, versteht sich mit seinem Vater nicht und will möglichst nur seine Comics zeichnen. Essen schmeckt nur nach Asche und in seinem Inneren steht nur noch eine Ruine, in der sein imaginärer Freund Yuuto auch nicht immer seiner Meinung ist. Die Außenwelt ist für Jay absolut überfordernd. Neue Eindrücke, ungewohnte Umgebungen und die Begegnungen mit den unterschiedlichsten Charakteren fordern viel Kraft. Dazu kommen Gefahren, die Jay so bis dahin noch nicht kannte und ihn als Begleitung einer berühmten Band auch noch ins unerwünschte Rampenlicht ziehen. Die Autorin erschafft dabei eine vielschichtige Welt und beschreibt die Gefühle absolut nachvollziehbar und berührend, so dass ich ständig zwischen Lachen, Wut und Tränen schwankte. Besonders Jays Innenleben hat mir gefallen. Der Schreibstil hat mich gefesselt und mit den emotionalen und ausdrucksvollen Beschreibungen mein Kopfkino angefacht. Die Themen sind außerdem respektvoll und empowernd in die Story eingebaut. Jede*r mit irgendeiner Art von Mobbingerfahrung kann das sicherlich bestätigen. Ich möchte das Buch deshalb auch abseits der K-Pop-Thematik empfehlen, die in Band 1 eher am Rande stattfindet. Wie erwähnt, geht es hierin hauptsächlich um Jays Erfahrungen und Erlebnisse. Aber auch die politische Lage und die gesellschaftlichen Fragen rund um Mobbing, Anderssein, Queerness und Zusammenhalt finden hier einen stimmigen Platz. Ich kann aber nicht nur das Buch empfehlen! Ein Wort zum Hörbuch: Zu Band 1 gibt es bereits ein Hörbuch, das Konrad Bösherz einfach großartig eingelesen hat. Das habe ich gerade mit meinem Männe gehört und er ist davon genauso begeistert wie ich. Na gut.. vielleicht nicht ganz so begeistert, da er meine K-Pop-Obsession nicht wirklich nachvollziehen kann. Aber wenn man beim Hören hin und wieder den Mittelfinger ausstreckt, weil ein bestimmter Protagonist mal wieder etwas gesagt oder gemacht hat, dann ist man wohl doch nicht so unberührt. Das Hörbuch kann ich sowieso total empfehlen! Konrad Bösherz liest in unterschiedlichen Tonlagen, immer an die allgemeine Stimmung angepasst und transportiert die Gefühle und Gedanken von Jay richtig gut. Auch hier landete ich im Strudel der Gefühle, die ich schon beim Lesen hatte.

  • Bewertung

    5/5

    09.09.2025

    Hörbuch-Download (MP3)

    Ein Must-Listen!!!

    Ich habe *Yay!There* als Hörbuch gehört und bin wirklich tief beeindruckt. Die Geschichte von Jay ist eine emotionale Achterbahnfahrt, die mich vom Anfang bis zum Ende nicht losgelassen hat. Nach dem plötzlichen Tod seiner Mutter ist Jay gezwungen, mit seinem Vater – den er kaum kennt – auf Welttournee einer K-Pop-Band zu gehen. Jay ist dabei kein typischer Held: Er ist zerbrochen von Jahren voller Mobbing, verunsichert von seinem androgynen Aussehen und gezeichnet von Depressionen. Eigentlich will er in Paris untertauchen und ein neues Leben beginnen, doch stattdessen findet er Nähe, Vertrauen und Liebe an einem völlig unerwarteten Ort. Die Art, wie das Buch mit Themen wie Verlust, Essstörungen, Depressionen oder queerer Identität umgeht, ist für mich das Besondere. Nichts wirkt oberflächlich oder wie angelesenes Wissen – man spürt wirklich, wie es sich für Jay anfühlt, in dieser Situation zu sein. Seine Emotionen sind roh, wechselhaft und manchmal widersprüchlich, genau so, wie echte Teenager eben fühlen. Das macht ihn unheimlich nahbar und man kann sich komplett in ihn hineinversetzen. Auch die Nebencharaktere sind wunderbar lebendig, sie wirken nicht wie bloße Nebenfiguren, sondern wie Menschen mit echten Geschichten im Hintergrund. Die Liebesgeschichte ist für mich einer der schönsten Aspekte des Hörbuchs. Sie ist zart, intim und baut nicht auf körperlicher Anziehung oder großen Gesten auf, sondern entsteht durch Gespräche, Vertrauen und stille Momente. Genau dadurch wirkt sie so ehrlich und berührend. Gleichzeitig wird sehr sensibel gezeigt, mit welchen Problemen queere Menschen konfrontiert sind – sei es durch gesellschaftliche Diskriminierung, durch den Druck auf Jays Mutter im Krankenhaus oder durch die innere Zerrissenheit, die Jay selbst erlebt. All das wird nicht einfach nur am Rande erwähnt, sondern ist fester Teil seiner Entwicklung. Besonders hervorheben möchte ich, wie sehr das Hörbuch durch die Stimme von **Konrad Bösherz** gewinnt. Er passt einfach perfekt zu Jay. Seine Art zu lesen ist angenehm, klar und unaufdringlich, und doch steckt in jeder Betonung so viel Gefühl, dass man Jays Schmerz, Angst, aber auch seine vorsichtigen Hoffnungen unmittelbar spürt. Gleichzeitig verleiht er jedem einzelnen Charakter eine eigene Stimme, ohne dass es je gekünstelt wirkt. Man hat nie das Gefühl, einen Sprecher zu hören – vielmehr klingt es so, als ob die Figuren wirklich selbst sprechen würden. Dadurch wird die Geschichte noch intensiver und lebendiger. Am Ende hatte ich das Gefühl, nicht einfach ein Hörbuch gehört zu haben, sondern mitten in Jays Welt eingetaucht zu sein. *Yay!There* ist für mich eine dieser Geschichten, die man nicht nur konsumiert, sondern die einen berührt, begleitet und noch lange nachhallt. In Kombination mit Konrad Bösherz’ großartiger Lesung ist es ein absolutes Must-Listen für alle, die Coming-of-Age-Geschichten lieben, die ehrlich, sensibel und voller Herz erzählt sind.

  • Bewertung

    5/5

    22.04.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Wow

    Ich habe es mir als Hörbuch geholt und einfach nur wow Am Ende hab ich tatsächlich mehrfach tränen in den Augen gehabt weil es mich so sehr berührt hat… also von mir ne klare kauf Empfehlung

  • steffi_heavy_fun

    aus Pasching

    5/5

    04.02.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Intensives Erlebnis voller Tiefen und leichten Höhen...

    Ich habe dieses Buch in die Hand genommen, weil mich der Klappentext sowie die Tropes ansprachen, aber was mich hier erwartete hätte ich in hundert Jahren nicht vorausahnen können. Eigentlich hätte das Buch mit mindestens 1 Taschentuchpackung geliefert werden müssen, denn ich kann mich nicht mehr daran erinnern, wann ich zuletzt so oft und so viel bei einem Buch geweint habe. Das Buch war für mich ein absolutes Highlight, auch wenn es sehr viel Schmerz, Hoffnungslosigkeit, Trauer und viele schwierige Themen beinhaltete oder machte es genau dieser Umstand zu einem Highlight? Kinder können grausam sein, die Pubertät eine schier unmögliche Aufgabe und es gibt so viele Missstände auf dieser Welt die wesentlich mehr allgemeine Aufmerksamkeit verdient hätten und genau darum geht es unter anderem. Mich hat die Geschichte mit all ihren Höhen (ja die gibt es auch) und Tiefen so tief berührt das ich kaum Luft bekam. Man sollte daher mental vollkommen gefestigt sein, da hier viele unterschiedliche Themen angesprochen werden, die einen in den Abgrund reißen könnten, nehmt daher bitte die Triggerwarnungen ernst und widmet euch diesen, wenn ihr in irgendeiner Weise Bedenken habt. Wie kann also etwas wehtun und gleichzeitig wunderschön sein? Ich finde es sehr schwierig meine Eindrücke in Worte zu fassen da ich die Geschichte einfach gefühlt habe, aber ich will das so jetzt natürlich nicht stehen lassen und euch den Eindruck vermitteln, als ob es ,,nur” traurig wäre. Mit unserem Protagonisten Jay ist ein wundervoller Charakter geglückt, der authentischer nicht sein könnte und bereits vieles in seinem Leben durchmachen musste. Es gab so viele krasse Momente und ich habe irgendwann aufgehört zu zählen, wie oft mein Herz mit ihm brach. Dabei war das Setting rund um die K-Pop Band einfach nur genial und bot genau den Raum, um sich all den Gefühlen zu stellen die uns in diesem Werk erwarteten. Die Tournee sowie das Leben als Idol werden sehr intensiv dargestellt und mir kam es teilweise so vor, als ob ich selbst live on Stage wäre. Doch nicht nur dieser Aspekt war der Hammer und sehr gut ausgearbeitet, auch die vielen anderen erwähnten Themen verursachten mir Gänsehaut und konnten mich von sich einnehmen. Ich weiß gar nicht was ich sagen darf/kann oder nicht, um euch nicht die Überraschungen und Plot-Twists wegzunehmen, denn davon gibt es wirklich einige. In meinen Augen liegt die Stärke des Buches an der Entwicklung, welche unsere Figuren durchmachen, am Zusammenhalt, im Zerstören und gleichzeitig Mut geben, an der schonungslosen Darstellung von Ungerechtigkeiten und an den vielen Händen, die einem gereicht werden, wenn man am wenigsten damit rechnet. Ich denke das beschreibt es am besten. Ich muss ehrlich gestehen das ich mit dieser Bandbreite an Gefühlen nicht gerechnet habe und teilweise nicht damit umgehen konnte, wodurch es mir manchmal schwer fiel weiterzulesen und ich auch Pausen brauchte. Umso wichtiger ist es aber, dass man es durchzieht und das Ende sieht, denn durch dieses hat es sich für mich definitiv gelohnt dranzubleiben, unabhängig davon das ich Jay sowieso nicht mehr allein lassen konnte, nachdem ich ihm begegnet bin. Das Nachwort ist der absolute Hammer und passt sehr gut zum Konzept, weswegen ich nachvollziehen konnte warum es so ein intensives Leseerlebnis war. Ich kann euch das Buch nur weiterempfehlen da es unglaublich wertvoll, auf seine Art wundervoll und emotional herausfordernd ist und so viele intensive Zitate und Momente beinhaltet, die sich in mein Herz gebrannt haben.

  • Lawendel

    5/5

    03.02.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Von Asche und Zuckerwatte

    Jay hat kein Zuhause mehr. Die Mutter ist gestorben, das Haus unerreichbar und das Internat hat Jay rausgeschmissen. Den Vater, Trevor, kennt Jay kaum. Er arbeitet als Sicherheitschef und ist zur Zeit mit der erfolgreichen K-Pob Band Yay!There international unterwegs und jetzt muss er sich zusätzlich auch noch um einen gewalttätigen Jugendlichen kümmern. Jay geht den Deal mit Trevor ein, die Band auf der Welttournee begleiten zu dürfen, wenn Jay sich bedeckt hält und keinen Ärger macht. Doch Jay ist sowohl die Band als auch das ganze Tam Tam um sie ziemlich Egal. Sobald sie in Paris angekommen sind, will Jay sich absetzten und nie mehr zurück schauen, so zumindest der Plan... Yay!There ist mal wieder ein durch und durch gelungenes Buch der Autorin und hat mich von der ersten Seite an gefesselt. Die Geschichte von Jay ist so schmerzhaft und gleichzeitig ein riesiger Hoffnungsschimmer am Horizont. Viele schwere Themen wie Mobbing, Essstörungen, Performancedruck und zum Teil auch Weiteres wird thematisiert. Mit Jay haben wir einen Charakter, den sein Leben schon in frühen Jahren sehr nah an den mentalen Abgrund getrieben hat und mit dem es bisher nur wenige Menschen, wenn nicht sogar nur seine Mutter, gut meinten. Für die meisten Anderen war Jay eine Last. Jemand, den man möglichst nicht beachtet oder wenn als willige Zielscheibe nutzt. Da ist es kein Wunder, das Jay keine weiteren Ziele in seinem Leben hat, als dieses irgendwo weit weg von Allem neu zu versuchen. Zumal die zunehmende Queerfeindlichkeit in Jays Heimat, den USA, mehr und mehr zunimmt und Jay durch sein androgynes Aussehen sogar in Lebensgefahr bringen könnte. Aber zu unserem Glück ist nicht alles in diesem Buch so negativ behaftet. Die Member der K-Pob Band lassen Jay eigentlich gar keine andere Möglichkeit, als etwas aus sich heraus zu kommen und sie versuchen ihre gute Stimmung, die sie für die Tour dringend aufrecht halten müssen, einfach auch auf Jay zu übertragen. Dieser erfährt dadurch widerwillig, was Freundschaft und Zusammenhalt bedeutet und lernt, dass man zusammen stärker ist. Auch Trevor scheint doch gar nicht so kalt gegenüber seinem Kind zu sein, wie er Jays erster Auffassung nach ist. Zum Schreibstiel muss ich eigentlich gar nichts mehr sagen. Ich würde von der Autorin wahrscheinlich sogar eine Betriebsanleitung für einen Drucker lesen, ohne es aus der Hand legen zu können. Besonders gefallen mir die gewitzten Wortspiele und die unzähligen Eastereggs, die man bei genauerer Betrachtung entdecken kann. So schafft S. Rayker es die Geschichte trotz der schweren Themen nicht komplett schwarz erscheinen zu lassen und eine gewisse Leichtigkeit in die Texte hinein fließen zu lassen. Ya!There ist eine absolute Empfehlung für Jung und Alt, aber besonders möchte ich das Buch Menschen ans Herz legen, die selber Personen in ihrem Umfeld haben, die mit psychischen Störungen, Depression oder als Mobbingopfer zu kämpfen haben. Solltest Du selber davon betroffen sein, würde ich dir raten das Buch nur zu lesen, wenn es dir gerade gut geht und du eine Ansprechperson hast, solltest dich nicht mehr gut fühlen.

Kundinnen und Kunden meinen

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Bewertungen (11)

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