Bearbind Lyceum – ein Ort, an dem sich die Wege von Hexen, Dämonen und Gewöhnlichen kreuzen und uralte Geheimnisse bewahrt werden.
Gegen ihren Willen wird die 16-jährige Thilda auf das Bearbind Lyceum geschickt, ein Internat, das einst schon ihre Stiefmutter besuchte. Der düstere Ort, der an eine strenge Erziehungsanstalt erinnert, ist eine Hexenschule. Statt sie willkommen zu heissen, schlagen Thilda dort Hass und Schikanen entgegen. Mehr noch: Durch ein dunkles Ritual wird ein uralter Dämon an sie gebunden und ihr Schutzgeist meldet sich zu Wort, der sie seit vielen Jahren begleitet, von dem sie aber bisher nichts wusste. Gelingt es Thilda, mit seiner Hilfe die dunklen Geheimnisse von Bearbind zu ergründen und das wahre Motiv zu enthüllen, warum ihre Stiefmutter sie genau in dieses Internat abgeschoben hat?
Kundinnen und Kunden meinen
4.2/5.0
Bewertung
aus Grettstadt
5/5
11.05.2026
Buch (Taschenbuch)
mein Highlight
Oh man, was für ein Buch, was für eine Geschichte.
So düster, so beschissen grausam und zerstörend. Es war einfach nur herrlich
Schon in ihrem Zuhause tat Thilda mir unglaublich leid. Diese ekelhafte Stiefmutter, die abartigen Stiefschwestern und der völlig ignorante, blinde Vater, der nicht checkt was hier gespielt wird und Thilda auf das Internat schickt.
Die Grausamkeit die sie dort Sofort erlebt, hat mich zutiefst schockiert. Ich bin auf meinem Sofa so ausgerastet ich wollte dieser ganzen Bagage einfach nur den Hals umdrehen.
Du bist völlig fremd in einem fremden Land und dann schlägt dir von jedem, ausnahmslos jedem, Lehrer und Schülern abgrundtiefer Hass, Mobbing und Demütigungen entgegen. Jeden Tag 24/7.
Zum Glück gibt es immer wieder ein paar Lichtblicke sonst hätte der Taschentuch Vorrat nicht ausgereicht.
Mein erster Lichtblick kam als die innere Stimme sich als erster Freund zu erkennen gibt. Aber wirklich hilfreich gegen den Kummer, die Sorgen und die Einsamkeit ist er aus Gründen nun mal nicht.
Die Nebencharaktere Freund wie Feind wurden sehr aufmerksam und doch nicht übertrieben und ohne Längen in die Geschichte eingefügt. Es passt einfach rundherum.
Die Geschichte war so spannend und flüssig geschrieben das ich das Buch nicht aus der Hand legen konnte. Die Kapitel sind sehr schön kurz und übersichtlich gehalten, was ich immer sehr begrüße. (Pinkelpause muss schon mal sein)
Totale Gefühlswaschmaschine, auf und ab und immer wieder haut man Thilda und dem Leser eins in die Fr...
Ich habe hier nicht gelesen, ich war mittendrin dabei. Völliger Realitätsverlust. So muss eine Geschichte geschrieben sein um mich glücklich zu machen.
Kampfkatze
Thalia Book Circle Community
5/5
14.02.2026
Buch (Taschenbuch)
Thilda und ihre Vergangenheit
Sehr spannende Story von Annina Safran über das Leben von der Hexe Thilda. Am Anfang wurde Thilda von ihrem Vater auf ein Internat geschickt. Sie hatte sich nix gedacht. Normales Schulinternat eben. Dann stößt sie aber auch viel Ablehnung und ihr werden viele Hindernisse in den Weg gelegt. Aber warum nun hat ihre Stiefmutter und ihr Vater sie da nun genau hingeschickt? Was ist der wahre Grund dahinter. Nach und nach lösen sich einige Geheimnisse. Dazu wird noch ein Dschinn an sie gebunden.
Alles eine klasse Story. Konnte regelrecht mit Thilda mitempfinden was sie alles durchmachen musste.
Bewertung
aus Uslar
5/5
13.02.2026
Buch (Taschenbuch)
Abwechslungsreich
Darum geht es:
<<Bearbind Lyceum – ein Ort, an dem sich die Wege von Hexen, Dämonen und Gewöhnlichen kreuzen und uralte Geheimnisse bewahrt werden.>>
Die 16 jährige Thilda wird widerwillig aus das Bearbind Lyceum geschickt, ein Internat, das einst ihre Stiefmutter besuchte. Düster und geheimnisvoll ist es und wirkt eher wie eine strenge Erziehungsanstalt. Doch es ist tatsächlich eine Hexenschule. Hass und Schikane schlagen Thilda entgegen. Dann wird auch noch ein Dämon an sie gebunden und ihr Schutzgeist meldet sich.
Warum hat ihre Stiefmutter nur dorthin geschickt?
Meine Meinung:
Der Schreibstil von Annina Safran ist sehr packend. Flüssig und gut zu lesen. Dementsprechend war ich auch direkt in der Geschichte.
Anfangs gibt es die ersten Einblicke in das Familienleben und da wird schon deutlich, dass wahrlich nicht alles rosig ist. Daher kommt schon bald der Beschluss, dass Thilda „abgeschoben“ wird. So fühlt es sich für sie jedenfalls an.
Und dann geht es so richtig los. Ich liebe die Beschreibungen der Bearbind Lyceum. Wunderbar atmosphärisch, düster. Dazu diese Frostigkeit der Bewohner, die kein nettes Wort für Thilda übrighaben. Kaum jemand will sich auch nur ansatzweise mit ihr abgeben. Da fühlt man sich schnell allein. Da tat mir das Mädchen schon sehr leid.
Dennoch hat sie sich meiner Meinung nach von Anfang an stark geschlagen und sich nicht so leicht unterkriegen lassen. Trotzdem fühlt man zwischendurch immer wieder ihre Verzweiflung.
Annina Safran schreibt hier wirklich bildgewaltig. Richtig, richtig toll. So hatte ich alles vor meinem inneren Auge und konnte mir alles perfekt vorstellen. Ich muss sagen, ich war in einer Mischung aus „Da würde ich auch gerne sein und mich umschauen“ und „Da würden mich keine 10 Pferde freiwillig hinein bekommen“ gefangen :D
Madam Matron, die Schulleiterin. Uiuiui sag ich euch. Also, sympathisch ist definitiv was anderes. Der hätte ich manches mal eins auf die Nase geben wollen.
Wohingegen ich ein Fan von Thildas Schutzgeist geworden bin. Ach hier sind einfach viele tolle Nebencharaktere, die das Buch noch lebendiger machen. Und mittendrin natürlich Thilda, die ich ebenfalls ins Herz geschlossen habe. Ich habe sie gerne bei ihrer Suche nach Antworten begleitet. Ich konnte wunderbar mit ihr mitfühlen.
Freundschaft und Mobbing werden hier gut aufgezeigt. Ich habe die ganze Zeit so sehr mit Thilda mitgelitten. Dieses Gefühl der Einsamkeit und Hilflosigkeit sind komplett bei mir angekommen.
Und endlich mal ein Buch ganz ohne Liebesgeschichte, was ich bekennender Romantikmuffel auch sehr erfrischend fand.
Fazit:
Eine spannende, magische Geschichte, die Tiefgang besitzt. Ich wurde wunderbar unterhalten und liebe ganz besonders die beeindruckende Atmosphäre der Story. Von mir gibt es eine ganz klare Leseempfehlung für das Buch.
Bewertung
5/5
11.02.2026
Buch (Taschenbuch)
Märchen trifft Dark Arcadia
Ein Mädchen wird von Stiefschwestern und Stiefmutter auf miese Art in ein Internet abgeschoben. Dort geht es seltsam, düster und kalt zu und ohne Grund scheinen alle das Mädchen abzulehnen.
Nach und nach erfahren wir was dahinter steckt und wie alles mit einander in Verbindung steht.
Es passiert unglaublich viel und ich möchte nicht zu viel verraten.
Liebst du aber Bücher über Magie, über düstere Internate, über Helden die in kleinen Momenten erwachen und sich gegen ein übermächtiges System Auflehnen, dann ist dieses Buch für dich.
Ich fand es großartig und hatte eine spannende Lesezeit.
Bewertung
aus Pirna
5/5
11.01.2026
Buch (Taschenbuch)
dämonisch Spannend
Bevor wir überhaupt von Magie, Hass und Dämonen sprechen, muss ich etwas sagen: Dieses Buch sieht aus wie ein Geschenk, das man sich selbst heimlich in den Einkaufswagen legt. Das Cover schreit „Internatsgeheimnisse“ – im Hintergrund ein Schloss irgendwo am Rand der Welt, davor ein Mädchen mit Rückenansicht-Dramatik (Thilda höchstpersönlich) und eine Riege Schuluniform-Hexen in Formation. Dazu die Ackerwinden auf dem Farbschnitt und eine liebevoll verzierte Innenkarte – ein kompletter Design-Rundumschlag, der nicht nur hübsch ist, sondern auch thematisch passt. Kein Grund zum Nörgeln, wirklich keiner.
Und jetzt hinein ins Geschehen: Thilda, 16, emotional zwischen „Was soll der Mist?“ und „Ich möchte bitte zurück ins Bett“, lebt mit ihrem Vater und der Stiefmutter namens „Barbie“ – ein Name, den Thilda ihr verpasst hat und der ziemlich genau widerspiegelt, wie unharmonisch das Verhältnis ist. Ein normales Familienleben? Haha, nein. Also wird Thilda kurzerhand zum Bearbind Lyceum abgeschoben, einer Schule, die so streng daherkommt, dass man hinter jeder Ecke eine Gouvernante mit Lineal vermuten könnte.
Doch Bearbind ist nicht irgendein Internat, sondern ein Nest für Hexen – komplett abgeschottet, mitten in der Natur, Regeln ohne Ende, Frühsport, Studium, kaum Freizeit. Eigentlich wirkt das Ganze weniger wie eine Schule und mehr wie eine Reformanstalt mit Stil. Dort treffen Thilda vor allem Feindseligkeit und Schikanen; Madame Matron, die Leiterin, scheint ganz besonders Freude daran zu haben. Freundschaft? Nur im Mini-Format: Pia (ungehobelt, aber goldrichtig) und Anna (rätselhaft und überraschend).
Dann wird’s richtig düster: Ein uralter Dämon wird bei einem Ritual an Thilda gebunden und ihr Schutzgeist – Bhuta – tritt auf den Plan, offenbar schon seit Jahren an ihrer Seite ohne Anmeldung, ohne Warnung, ohne Betriebsanleitung. Dazu noch ein Dschinn, sodass die Dämonenquote generell sehr solide ausfällt. Und während all das passiert, findet Thilda Stück für Stück heraus, warum sie ausgerechnet hier gelandet ist und welche Familiengeheimnisse unter dem Teppich schlummern.
Was der Roman erstaunlich gut kann: Hilflosigkeit, Verzweiflung, Wut – all das fühlbar machen, ohne Kitsch und ohne romantische Ablenkungsmanöver. Liebesstorys? Fehlanzeige. Stattdessen Fokus auf Interaktion, Konflikt, Freundschaft, Mobbing, Machtbalance und Identität. Gerade das macht das Ganze zu etwas Besonderem, insbesondere für junge Leser*innen, die genug von „Spicy-Romantasy-School-Drama™“ haben.
Und weil das Auge nicht nur mitliest, sondern auch mitschaut: Stilistisch ist das Buch flüssig, düster, spannend und emotional dicht geschrieben – alles aus Thildas Perspektive, was die Nähe erhöht, ohne sich aufzudrängen.
Mein kleines Endurteil: Dieses Buch hebt sich spürbar vom Genre-Einheitsbrei ab. Hexen statt Herzchen, Dämonen statt Dates, Tiefe statt Turteln. Wer Hexenschulen liebt, bekommt hier ein echtes Brett. Von mir: volle fünf Sterne – bitte mehr davon.