Rezension
Dies ist der zweite Band dieser Reihe. Man liest einen atmosphärisch dichten Kriminalroman, der Vergangenheit und Gegenwart auf beklemmende Weise verwebt. Hauptkommissarin Jana Vecera aus München plant eine ruhige Ferienwoche im südwestdeutschen Städtchen Stoppingen, so mit Spaziergängen, Wein und Ausblick auf den Tüllinger Berg. Ihr morgendlicher Jogginglauf mit dem Familienhund endet abrupt. Im Wald liegt eine Leiche drapiert wie in einem Ritual. Es werden Erinnerungen wach von zwei ungelösten Mordfällen vor 30 und 60 Jahren. Sehr zum Missfallen des örtlichen Kommissars beginnt Jana auf eigene Faust zu ermitteln. Ihre Ermittlungen führen sie tief in die verdrängte Nazivergangenheit des Dorfes. Thomas Michael Glaw hat einen spannenden und packenden Krimi verfasst, der mich schnell in den Bann gezogen hat. Man wird als Leser wird man Zeuge einer Vergangenheit, die nie ganz vergangen ist. Jana Vecera ist klug, beharrlich, mit emotionaler Tiefe. Der örtliche Kommissar: skeptisch, traditionsverhaftet. Nebenfiguren: schweigsam, vielschichtig, oft tragisch. Die Protagonisten sind glaubwürdig und tragen die Geschichte mit stiller Kraft. Mir ging diese Geschichte beim Lesen unter die Haut. Für mich ist dieses Buch ein Geheimtipp und erhält eine Leseempfehlung von mir. Rezension von J. Kaiser - Rezensent bei NetGalley, 12.10.2025
Thomas Michael Glaw hat einen tollen Krimi geschrieben, ein Mordfall der sich durch Generationen und ein Dorf entspinnt. Langsam, liebevoll die Handelnden untereinander und spannend. Die Leser können viel dabei lernen, wenn sie möchten!!!! -)))))) Rezension von B. Overhoff - Buchhändlerin bei NetGalley, 20.10.2025
Thomas Michael Glaw entführt die Leser in seinem Kriminalroman „Die Hexen vom Tüllinger“ in eine atmosphärisch dichte Welt, die den süddeutschen Landstrich rund um den Tüllinger Berg mit mysteriösen Ereignissen und historischen Anklängen verwebt. Die Handlung überzeugt durch eine gelungene Mischung aus Spannung, Lokalkolorit und psychologischer Tiefe. Glaw versteht es, die Figuren vielschichtig darzustellen: Sie sind keine blossen Ermittler oder Verdächtigen, sondern Menschen mit Geheimnissen, Ängsten und Motiven, die sich erst nach und nach offenbaren. Besonders reizvoll ist die subtile Einbindung regionaler Mythen und die Frage, wie Aberglaube und Realität ineinandergreifen. Der Roman bleibt dabei stets packend, ohne in Klischees zu verfallen, und bietet eine fesselnde Lektüre für alle, die Krimis mit kulturellem Hintergrund schätzen. Rezension von M. Janzik - Journalist bei NetGalley, 29.12.2025