John Howard Griffin beschreibt in seinem 1961 erschienenen Buch "Black Like Me", wie er sein weisses Äusseres so veränderte, dass er als Schwarzer durchgehen konnte. Er reiste durch den amerikanischen Süden und schilderte seine Erlebnisse mit den Augen eines Schwarzen. Sein Ziel war es, die harten Formen des Rassismus aufzuzeigen, denen Schwarze begegnen. Eine der Lehren aus dem Buch ist, wie wichtig das Bild in Bezug auf unsere Interaktionen mit anderen Menschen ist. Jim Schnell war in den Jahren 1978-1982 mit ähnlichen Umständen konfrontiert, als er im Rahmen seiner Dissertation Feldforschung in der Hippie-Gegenkultur betrieb. Er veränderte sein Äusseres durch langes Haar und Kleidung im Hippie-Stil usw. mit der Absicht, seinen Zugang zum sozialen Umfeld, das er untersuchen wollte, zu verbessern. Ein Nebeneffekt dieser Studie war, dass er viel darüber lernte, wie wichtig die Selbstdarstellung ist, wenn es darum geht, wie andere uns wahrnehmen. Sein Thema ist ein leiser populärkultureller Kommentar über die Rolle des Images und der Selbstdarstellung. Griffins Aufdeckung des dreisten Rassismus ist eine viel ernstere Angelegenheit, die äusserst relevante Auswirkungen hat, aber Schnells Erfahrung bietet einen relevanten Kommentar zur Rolle des Images.
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