Herscht 07769 Florian Herschts Bach-Roman | Nobelpreis für Literatur 2025
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Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
22.10.2025
Verlag
Fischer Taschenbuch VerlagSeitenzahl
416
Maße (L/B/H)
19/12.6/3 cm
Gewicht
308 g
Farbe
Zitronengelb / Dunkelbraun
Auflage
1. Auflage
Übersetzt von
Heike Flemming
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-596-70393-7
Warnhinweis
nicht erforderlich.
Kana wäre eine vergessene Stadt irgendwo in Thüringen, hätte ihre abgelegene Trostlosigkeit nicht Neonazis angelockt. Die Einwohner betrachten sie mit Angst und Argwohn. Allein Florian Herscht meint, er habe Freunde auf beiden Seiten: ein hilfsbereiter Muskelprotz, der sich vor Tattoos fürchtet und glaubt, das Universum stürze demnächst ins Nichts. Um alle vor der vermeintlichen Katastrophe zu warnen, schreibt er Briefe an Frau Merkel, die ohne Antwort bleiben. Doch seine Unschuld macht ihn hellsichtig, und nur die Musik Bachs kann ihn trösten. Plötzlich tauchen am Waldrand Wölfe auf, die Apokalypse rückt tatsächlich näher…
Literarisch mit grossem Sog überrascht László Krasznahorkai mit einem Roman voll beängstigender deutscher Gegenwart, mit melancholischem Humor und abgründigem Sarkasmus.
»Lange ist mir ein Protagonist nicht mehr so ans Herz gewachsen wie Florian Herscht. Gemeinerweise kann man in diesem Buch nie aufhören zu lesen. Ich sage es nicht mal neidisch, sondern als Beschenkter: László Krasznahorkai hat den heutigen deutschen Roman geschrieben.«
Ingo Schulze
»Dieses Buch ist wie der Teilchenbeschleuniger, vor dem sich Herscht so fürchtet ... Ein unfassbarer Teufelstango!«
Clemens Meyer