Als sich der Himmel über Deutschland mit dem Rauch von brennenden Synagogen füllt und die Strassen vom Klirren zerbrechender Fensterscheiben erfüllt sind, beginnt für zwei junge jüdische Menschen eine Reise voller Gefahr. Anna und Gerhard sind noch keine neunzehn Jahre alt, als sie ihre Familien und ihre Heimat hinter sich lassen, um in die Niederlande zu fliehen - auf der Suche nach Sicherheit. Aus ihrer Begegnung entwickelt sich eine Geschichte, die das Leben vieler verändern wird. Im Mai 1940, nach dem deutschen Einmarsch in die Niederlande, erleben Anna und Gerhard, wie sich ihre Umgebung schnell zum Schlechten wandelt. Anstatt sich zu verstecken, beschliessen sie das Risiko einzugehen: Unter falschen Namen helfen sie jüdischen Kindern beim Untertauchen. Ihr eigenes neugeborenes Kind bringen sie bei einer Pflegefamilie in Sicherheit. Als die Lage in den Niederlanden 1943 unerträglich wird, fliehen sie erneut - diesmal nach Frankreich. Dort kämpfen sie Seite an Seite mit der französischen Résistance - trotz der ständigen Gefahr, verraten zu werden. Fast 80 Jahre später stösst der Autor bei seiner ehrenamtlichen Arbeit für die Arolsen Archives auf Annas und Gerhards Spuren und beschliesst, ihre Geschichte zu erzählen.
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