Zwischen Schuld und Hoffnung Chefarzt Dr. Norden 1210 - Arztroman
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Sprache:Deutsch
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inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
ePUB 3
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Ja
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
25.11.2025
Verlag
Blattwerk Handel GmbHSeitenzahl
100 (Printausgabe)
Dateigröße
716 KB
Sprache
Deutsch
EAN
9783690496339
So kommt eine neue grosse Herausforderung auf den sympathischen, begnadeten Mediziner zu. Das Gute an dieser neuen Entwicklung: Dr. Nordens eigene, bestens etablierte Praxis kann ab sofort Sohn Dr. Danny Norden in Eigenregie weiterführen. Die Familie Norden startet in eine neue Epoche!
Der Dauerregen passte ausgezeichnet zu seiner Stimmung, die ihm seit fast einem Jahr das Leben schwer machte. Dr. Steffen Merges war mit seinen sechsunddreissig Jahren irgendwie an einem Ende angelangt, an dem es für ihn nicht mehr weitergehen konnte. Er spürte, dass er etwas ändern musste, wenn er nicht ganz in Schwermut versinken wollte. Schweigend stand er an dem herrlichen Panoramafenster im Wohnzimmer seines Elternhauses und starrte nach draussen in den prächtig angelegten Garten. Er war nicht eigentlich traurig, doch sein Energielevel hatte sich in den letzten Wochen auf ein Minimum reduziert, gerade so weit, dass er damit leben konnte. Doch wie es in Zukunft für ihn weitergehen sollte, darüber konnte er sich keine Gedanken machen, weil seine Kraft dafür nicht ausreichte. »Bist du fertig mit Packen?« Die freundliche Männerstimme hinter ihm klang müde und irgendwie resigniert. Paul Merges, dessen Gemeinschaftspraxis mit mehreren Kollegen, jeder aus einer anderen Fachrichtung, war weit über die Grenzen bekannt, denn selbst aussichtslose Fälle hatten hier zumindest noch eine kleine Hoffnung. Eigentlich war der Plan, dass Steffen, sein einziger Sohn, eines Tages den Platz seines Vaters übernehmen würde, doch seit einem Jahr war alles anders. Langsam drehte sich der Jüngere um. Ein warmes Lächeln umspielte seinen Mund, das jedoch nicht seine einstmals strahlend blauen Augen erreichte. »Ich bin fertig, ja«, antwortete Steffen und nickte zustimmend. »Warum schaffe ich es nicht, einfach zu gehen?«, fragte er ratlos. »Es ist beschlossene Sache. Am Montag fange ich in der Behnisch-Klinik an, dank deiner Hilfe.« »Das ist doch Unsinn, Steffen«
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