An der Universität von Athen geraten die Geisteswissenschaften immer mehr unter Druck, Technik- und Wirtschaftsfächer hingegen werden gefördert. Viele Studierende wehren sich rabiat gegen diese Politik. Als ein Mathematikprofessor tot aufgefunden wird, fällt der Verdacht sogleich auf die jungen Aufrührer. Kostas Charitos und Antigoni Ferleki gehen der Spur nach, doch verirren sie sich bald im Labyrinth der griechischen Bildungsstätten.
Kundinnen und Kunden meinen
4.0/5.0
brauneye29
Thalia Book Circle Community
4/5
03.08.2026
Buch (Gebundene Ausgabe)
Hat mir gefallen
Zum Inhalt:
Die Geisteswissenschaften an der Universität in Athen stehen immer mehr unter Druck während die Technik- und Wirtschaftsfächer gefördert werden. Die Studierenden sind damit nicht einverstanden und protestieren dagegen. Als ein Mathematik-Professor tot aufgefunden wird, stehen gleich mehrere Studenten unter Verdacht, schließlich war der Professor nicht gerade der Beliebteste. Bei den Ermittlungen kommen immer mehr Mankos im Bildungssystem zum Vorschein.
Meine Meinung:
Ich glaube, das war tatsächlich der erste Roman, den ich von diesem Autoren gelesen habe, aber sicherlich nicht der letzte, den mir hat der Schreibstil sehr gut gefallen. Es ging irgendwie nicht nur um den Fall, sondern man bekam förmlich ein Bild der griechischen Gesellschaft ohne das die Spannung an der Story verloren ging. Ein bisschen habe ich mich gefragt, warum man immer so genau die Straßennamen erwähnen musste, schließlich hat man schon genug mit den vielen Protagonisten zu tun um sich diese zu merken und die griechischen Namen sind ja wahrlich nichr immer so leicht zu merken. Insgesamt fand ich das Buch wirklich gut.
Fazit:
Hat mir gefallen.
Hornita
aus Augsburg
4/5
21.07.2026
Buch (Gebundene Ausgabe)
Interessanter, sozialkritischer Fall mit kleinen Schwächen
Vor vielen Jahren haben ich einige der ersten Fälle von Kostas Charitos gelesen, die ich außergewöhnlich fand und bin vor Kurzem wieder in die Reihe eingestiegen. Kostas Entwicklung auf der Karriereleiter ist realistisch und so bekommt man durch ihn in seiner aktuellen Funktion eine übergeordnete, manchmal auch oberflächliche, Perspektive eines Behördenleiters zu sehen, was eine schöne, glaubhafte Abwechslung ist. Da er gerne vor Ort ist und teilweise selbst ermittelt, wird die Aufklärung vielseitig dargestellt. Der Fall ist ungewöhnlich und mir hat sehr gut gefallen, dass die Motive der Täter typisch für das Setting in Griechenland sind und sich nicht einfach auf jedes beliebige Land übertragen lassen. Kostas Familienverbundenheit transportiert einen typisch griechischen Charme, war mir aber teilweise etwas zu viel. So häufen sich Informationen über Besprechungen, Staus und Mahlzeiten und die vielen Wiederholungen wären nicht nötig gewesen. Die Dialoge wirken manchmal etwas hölzern, so dass ich für dieses kleinen Kritikpunkte einen Stern abziehe.