Stille und Gewalt Die Musik von Wolfgang Rihm
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Nein
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Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
10.11.2025
Verlag
SpringerSeitenzahl
366 (Printausgabe)
Dateigröße
16380 KB
Sprache
Deutsch
EAN
9783662709726
Martin Zenck porträtiert den 2024 verstorbenen Wolfgang Rihm als einen kosmopolitischen Komponisten, der auf der Welthaftigkeit der Musik und auf der Freiheit des Komponierens kompromisslos besteht. Der Autor legt eine breite Darstellung des Rihm'schen Œuvres vor: der Lieder, der Instrumentalmusik, des sakralen Werks sowie des zentralen „Nietzsche-Komplexes" und vor allem des Musiktheaters: von der Artaud-Trilogie und der „Hamletmaschine" nach Heiner Müller bis hin zu den Opern, die Rihm auf der Textbasis von Goethe („Proserpina") und Hölderlin („Oedipus") verfasst hat.
Gegenüber der Deutungshoheit und kraftvoll-energetischen Sprache Rihms findet dieses Buch seinen eigenen methodischen Ansatz, indem es zwar der Selbstinterpretation des Komponisten Raum gibt, auf der anderen Seite aber das Rihm'sche Werk in einen neuen Verstehenshorizont stellt. Dazu dienen theater- und literaturwissenschaftliche Perspektiven, philosophische und produktionsästhetische Zugänge sowie die musikalische Analyse und die Untersuchung von Aufführungen und Aufnahmen.
Im Zentrum des Buches steht so der Dialog zwischen dem Komponisten und seinem Interpreten Martin Zenck: die Suche nach Bedeutungsdimensionen innerhalb der Rezeption, nach einem „Sinnüberschuss" gemäss der Rihm'schen Maxime, dass „das Werk immer mehr weiss als der Autor".
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