Mit Jesus, dem Hirten, Erinnerungsräume betretenWie ein stiller Wanderweg durch vertraute Berglandschaften führt dieses Buch in die eigene Lebensgeschichte – begleitet vom guten Hirten. Daniel Zindel führt gedanklich durch seine schöne Heimat Graubünden und lädt dazu ein, Erinnerungen zu ordnen, zu würdigen, neu zu staunen – und auch loszulassen, was ich nicht mehr tragen muss. Seine naturverbundene Spiritualität und seelsorgerliche Tiefe verbinden sich zu heilsamer Biografiearbeit. Ideal für alle, die im Licht von Gottes Fürsorge zur Ruhe kommen und neue Dankbarkeit finden wollen.
Kundinnen und Kunden meinen
4.7/5.0
Bewertung
5/5
09.06.2026
Buch (Gebundene Ausgabe)
Erinnerungen hüten und heilen lassen
Jeder von uns trägt Erinnerungen. Gute, schöne, belastende, schlechte…und manchmal tut es gut, diese Erinnerungen mal zu sichten und zu sortieren.
Dafür bietet das Buch von Daniel Zindel eine sehr gute Anleitung.
Die Aufmachung des Buches ist hochwertig, jedes Kapitel (12 an der Zahl) beginnt mit einem wunderschönen Foto aus den Bergen, am Abschluss findet man ein persönliches Gebet, dass das Gelesene direkt in ein Gespräch mit Gott überleitet.
Während er mir seine Heimat Graubünden näher bringt und ich ihn auf einer Wanderung begleite, kann ich ab und zu innehalten, nachdenken und reflektieren.
Er schreibt wirklich schön, fast als würde ich mich mit einem Freund oder Seelsorger unterhalten. Seine Impulse sind sanft, es entsteht keinerlei Druck. Das finde ich sehr wichtig.
Wir sind Hirten unserer eigenen Erinnerungen und wir haben zugleich in Jesus Christus einen guten Hirten, der mit uns auf dem Weg ist.
Es ist kein Buch, dass man mal schnell weg liest. Will man es so benutzen, wie der Autor vorschlägt, kann es mitunter Arbeit sein. Aber es tut gut! Jeder, der mit seiner Vergangenheit etwas aufräumen oder Frieden schließen möchte, wird an dem Buch Freude haben!
Bewertung
5/5
18.03.2026
Buch (Gebundene Ausgabe)
Eine wohltuende Inspiration zum Innehalten, Zurückblicken und Weitergehen
„Liebe Leserin, lieber Leser, ich möchte sie morgen auf eine Bergtour mitnehmen.“ So beginnt die „Hirtenzeit“ von Daniel Zindler. Zu Beginn bereitet er die Leserschaft vor, in dem er eine kurze Skizze der Route gibt, die er in diesem Buch ablaufen möchte. Dabei handelt es sich um eine reale Wandertour, die er in seinem Leben oftmals schon bewandert hat. Während der Tour bleibt er immer wieder mal stehen, hält inne. Durch Ereignisse und verschiedene Situationen, werden Erinnerungen ausgelöst, die der Autor sehr ansprechend erzählt, sodass der Leser zusätzlich mit auf eine Gedankenreise genommen wird. Durch Verknüpfungen dieser mit Geschichten von Bibelfiguren oder christlichen Bekanntheiten, löste er bei mir Gefühle und Gedanken aus. Er blickt zurück, reflektiert, hinterfragt, schaut genau hin. Die Fragen, die er sich dabei stellt, stellt er zeitgleich auch dem Leser. Seine Hauptaussage: Wir sind Hirten unserer Erinnerungen und Gedanken. Manchmal ist es notwendig, sich auf eine Erinnerung, einen Gedanken, zu konzentrieren und besondere Aufmerksamkeit und Pflege zu schenken. Dabei ist es jedoch wichtig, auch die große „Herde“, das große Bild, im Blick zu behalten. Da er immer wieder zwischen Erzählzeit und Erzählte Zeit springt und dadurch seine Wandertour unterbricht, wird zudem auch Spannung erzeugt: Wie reagiert er auf die drohende Gewitterlage? Wird ihm in der Alm die Tür geöffnet oder bleibt er im Regen stehen? So fiel es mir persönlich schwer, das Lesen zu unterbrechen und mir wirklich Zeit zur Reflektion zu nehmen. Die Fragen, die Zindler stellt, sind sehr gut gewählt und gut auf dem „Wanderweg“ eingebettet. Mir persönlich hätte sicher eine andere Art der Formatierung des Textes geholfen, nach jeder Frage (und manchmal waren es recht viele auf einmal), wirklich innehalten zu können oder sie in ein Notizbuch aufzuschreiben, um später noch einmal darauf eingehen zu können.
Zindels Schreibstil ist sehr ansprechend und nachvollziehbar. Die Zitate und Anekdoten sind sehr gewählt und lehrreich.
Obwohl ich (erst) Anfang 40 bin, hat mich das Buch sehr inspiriert und ermutigt, mir immer wieder Auszeiten zum Reflektieren und „Zurückblicken“ zu nehmen, gleichzeitig aber auch Vorrauszuschauen.
Bewertung
aus Lugau
4/5
08.04.2026
Buch (Gebundene Ausgabe)
Eine Bergwanderung mit der Einladung zum Erinnern an die eigene Lebensgeschichte
Eine Tageswanderung in den Graubündener Alpen…. Weg- und Naturbeschreibungen, Gespräche und Tierbeobachtung, Gedanken und Erinnerungen… Pfarrer und Autor Daniel Zindel nimmt seine Leser mit in die Berge, lässt sie teilhaben an seinem Erleben, seinen Erinnerungen, seinen Gedanken…. Die zwölf Kapitel des Buches sind mit einer Station des Weges, mit dem Namen eines Ortes überschrieben und beinhalten jeweils einen Aspekt des Erinnerns, lädt ein das Erlebte zu betrachten, zu würdigen und auch loszulassen. Dabei lenkt der Autor den Blick immer wieder zu unserem guten Hirten. Jedes Kapitel beginnt mit einem passenden Foto und endet mit einem selbst formulierten Gebet des Autors. Das Buch ist hochwertig, gebunden und mit Lesebändchen. Der Schutzumschlag zeigt eine karge Berglandschaft.
Nachdem ich das Buch „Hüttenzeit“ mit Gewinn gelesen habe, war ich sehr gespannt auf das neue Buch von Daniel Zindel. Gern habe ich den Autor auf seiner Wanderung begleitet. Neben den direkten Beschreibungen der unmittelbaren Natur, teilt D. Zindel auch viele persönliche Erinnerungen. Dabei lädt er den Lesenden zu einer Reise in die eigene Vergangenheit ein… Schönes und Schweres, Freude und Enttäuschungen…. Und bei all dem was war, darf man auch immer Gottes Fürsorge und Leitung erkennen. Gut gefällt mir, dass neben den Erinnerungen in den letzten beiden Kapitel auch Gegenwart und Zukunft ihren Platz finden.
„Hirtenzeit“ hat mir sehr gut gefallen. Ich habe mir viel Zeit genommen für dieses Buch, es Kapitel für Kapitel gelesen, mir manche Notiz in ein Heft geschrieben...
Sehr gern empfehle ich das wertvolle Buch weiter.