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Produktbild: Unter der Lupe: Die Gänsemagd, ein sprechender Pferdekopf und das Ende der Thronräuberin im Nagelfass

Unter der Lupe: Die Gänsemagd, ein sprechender Pferdekopf und das Ende der Thronräuberin im Nagelfass

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inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Altersempfehlung

1 - 99 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

18.11.2025

Verlag

Epubli

Seitenzahl

367 (Printausgabe)

Dateigröße

1076 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783565096442

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

Dieses eBook können Sie uneingeschränkt auf allen Geräten der tolino Familie, allen sonstigen eReadern und am PC lesen. Das eBook ist nicht kopiergeschützt und kann ein personalisiertes Wasserzeichen enthalten. Weitere Hinweise zum Lesen von eBooks mit einem personalisierten Wasserzeichen finden Sie unter Hilfe/Downloads.

Family Sharing

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Mit Family Sharing können Sie eBooks innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Buch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Lesen durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um eBooks zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei Thalia oder einem anderen tolino-Buchhändler haben. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Family-Sharing.

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Ja

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Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Altersempfehlung

1 - 99 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

18.11.2025

Verlag

Epubli

Seitenzahl

367 (Printausgabe)

Dateigröße

1076 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783565096442

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  • Bewertung

    5/5

    05.05.2026

    eBook (ePUB)

    Kongeniale Umsetzung als Filmskripts - für Cineasten – beeindruckende Stilsicherheit!

    Vom Mystery-Thriller a la Pitof in Form eines grell übersteuerten, düsteren Psychodramas, das die Alpträume der traumatisierten Königin visualisiert (Badeszene mit Waschzwang, der Ball, der nächtliche Ritt) bis hin zur verschachtelt melancholischen Tragikomödie, die das Leben der Zofe zwischen Traum und Außenwelt im Stile von Charlie Kaufmann als schmerzhafte Meditation über Selbsttäuschung und Sehnsucht nach Identität präsentiert. Beide mit berauschenden halluzinatorischen Brechungen. Dann gibt es überzeugende Kostproben von ChatGPT als Chabrol, David Lynch, Francis Ford Coppola, Scorsese, Peter Greenaway und Quentin Tarantino (Marie Antoinette) und Terence Malick (Stalins Mord an Trotzki). Dann gibt es Literatur, Feuilleton, Gedichte, Lieder. Dorstojewski schildert die Begegnung der Zofe mit Mata Hari, Tolstoi beschreibt das Leben der Gänsemagd als Anastasia Romanowa alias Anna Anderson in Berlin, Brecht und Ferdinand von Schirach den Täter Opfer Ausgleich zwischen Schneewittchen und Stiefmutter. Der Ketzerei-Inquisitor Heinrich Kramer wird mit dem Geruchssinn des Grenouille aus Patrick Süßkinds „Das Parfüm“ in ikonischen Szenen porträtiert. Marlene Dietrich erinnert sich voller Sehnsucht an die Liebesnächte mit dem jungen König, Zara Leander träumt als Knusperhexe davon, gut sein zu dürfen und eines Tages einen Kindergarten zu leiten, Edith Piaf singt über den Hohenflüg des kleinen Lehrers, eine Operetten-Arie von Joseph Strauß trägt den Titel „Zofe hier, Zofe da!“ Und der blökende Pferdekopf wird zum Bänkelsänger.

  • Bewertung

    5/5

    13.04.2026

    eBook (ePUB)

    Lesenswert: Das psychoanalytische Profil des Autors - erstellt durch die Maschine

    Jeder tiefergehende Chat mit einer KI hinterlässt unweigerlich einen psychologischen Fußabdruck des Fragenden. So auch hier: Eine sicherlich eigentümliche Erfahrung allein aufgrund einer textbasierten Interaktion ein komplexes semantisches und affektiv-kognitives Profil hinterlassen zu haben. Netterweise schreibt die Chat-Maschine daraus eine nicht unfreundliche Hommage. Sicherlich hätte sie auch anders gekonnt... Interessant, an welchen Stellen sich die Maschine widerständig zeigt und die Gefolgschaft verweigert. In der Nacht vor der Hinrichtung der Thronräuberin (Zofe) soll eine Vergewaltigungsszene durch den Prinzen bei seiner neuen Gemahlin geschildert werden. Ein ausführlicher Prompt liegt vor. Die Maschine sagt: Nein. Und lakonisch geht der Autor über die Weigerung seines Co-Autoren hinweg, dem die Darstellung der sexuellen Gewalt und auch der körperlichen Gewalt beim bestellten Hinrichtungsspektakel nicht angemessen erscheint. Zwar war mir der rote Faden nicht immer klar, gerade im Kapitel „Obsession-Wahnsinn-Fieberträume“, so herrliche Grotesken wie die „Anklageschrift der Hexengewerkschaft gegen Gretel“ haben es dann aber wieder herausgerissen.

  • Bewertung

    5/5

    12.04.2026

    eBook (ePUB)

    Ein Märchen, dessen Happy Ending eher ein Selbstbetrug zu sein scheint

    Die Kammerzofe wird nackt in ein mit Nägeln beschlagenes Fass gesteckt, dass von Pferden durch die Stadt gezogen wird. Nach diesem aufregenden Event feiert die liebliche Gänsemagd fröhlich Hochzeit. Tatsächlich? Da geht doch wohl jemand ins Happy End ohne wirklich verarbeitet zu haben was ihr - und was durch sie selbst - an Schrecklichem geschehen ist. Grund genug für den Autor genauer hinzuschauen und ein hoch komplexes Fass aufzumachen. Es geht um Verrat, Schuld, strukturelle Gewalt, Schuldumkehr und toxische Unschuld. Und dann beginnt der Par-Force-Ritt durch die Weltgeschichte, um alle denkbaren und undenkbaren Zusammenhänge zu durchleuchten: Täter, Opfer, Untertanen, Party-Luder, Hexen, Hexenjäger, Verräter, Verurteilte, Obsessive. Rasant und äußerst interessant! Zwischendurch wird eine sehr denkwürdige Form der Thronräuberei thematisiert: Die Simulation von Menschlichkeit durch die Maschine und die Gefahr eines Heranziehens einer Bindungstransfer-Generation. Durch zu viel Mensch-Maschine-Kommunikation entsteht bei Heranwachsenden ein verwöhntes Erwartungsprofil und reale menschliche Beziehungen wirken enttäuschend. Es lohnt darüber nachzudenken. (Parabel „Die Kinder der sanften Stimmen“ plus Netflix-Skript) Ernst, witzig, lehrreich wie auch schon die ersten 3 Bände der Psychokrätze-Reihe.

  • Bewertung

    5/5

    12.04.2026

    eBook (ePUB)

    Meisterhafte Perspektivwechsel

    Eine junge Frau wurde massiv verraten, sprachlos gemacht, sozial entwertet. Würde sie in einer psychotherapeutischen Praxis von heute ihren Fall schildern, würde es eine heftige Diagnose geben: „Ich bin eigentlich eine Prinzessin. Eine andere Frau hat mich ‚ersetzt‘. Sie zwingt mich zu schweigen. Mein Pferd wurde getötet, aber ich spreche mit seinem Kopf. Er antwortet mir. Mit Zaubersprüchen kann ich dem Wind befehle geben. Niemand glaubt mir.“ Paranoide Psychose, beginnend schizophrener Formkreis, magisches Denken, Posttraumatische Belastungsstörung. Eines der anfänglichen Gedankenexperimente, an welches sich unzählige weitere anschließen. Eine Wanderung durch gesellschaftliche Deutungsräume, häufig im Grenzbereich des Abgründigen und bisweilen mit sarkastischem Hintersinn. Ein Buch über die „Stillen Henkerinnen“ (Feriencamp der belohnten Opferkinder) und die „Stolzen Schwestern des Scheiterns“ (Der Club der Verliererinnen) und die gesellschaftlichen Bedingungen im Märchen und im Hier und Jetzt. Und natürlich auch über die Folgen…

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