Lesbische Selbstbehauptung in der DDR Karin Dauenheimer zwischen Kirche, Staat und gelebter Utopie
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Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
20.03.2026
Abbildungen
47, 4c-Abbildungen
Verlag
Evangelische VerlagsanstaltSeitenzahl
192
Maße (L/B/H)
18.8/12/1.5 cm
Gewicht
220 g
Farbe
Vanille / Anthrazit
Auflage
1
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-374-07995-7
An welche Grenzen Menschen in der DDR stiessen und wie es gelang, diese Grenzen zu verschieben, macht die Lebensgeschichte von Karin Dauenheimer auf eindrucksvolle Weise deutlich. Als Theologin, Feministin, Lesbe und alleinerziehende Mutter entsprach sie nicht den Erwartungen von Staat und Gesellschaft. Gegen alle Widerstände erkämpfte sie sich dennoch ihren Platz und setzte sich für politische Veränderungen ein. So gründete Karin Dauenheimer 1983 den »Kirchlichen Arbeitskreis Homosexualität« in Dresden, schrieb für eine feministische Untergrundzeitschrift und organisierte Frauenfeste, die zum wesentlichen Impuls für die Entstehung einer DDR-weiten Lesbenbewegung wurden. Über Jahre hinweg war sie deshalb im Visier der Staatssicherheit.
Das Buch gibt Einblick in ein bisher wenig bekanntes Kapitel der DDR-Geschichte. Auf der Grundlage von autobiografischen Texten, Interviews und Archivmaterial erzählt es von einem bewegten Leben und dem Ringen um Selbstbehauptung in einer Diktatur. Zahlreiche Fotos und Originalquellen vermitteln einen unmittelbaren Eindruck von dieser Zeit.
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