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Sturmkind. Mein Leben auf der Wavewalker

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

08.05.2026

Abbildungen

15 Abbildungen

Verlag

MairDuMont

Seitenzahl

450

Maße (L/B/H)

18.6/12.3/3.3 cm

Gewicht

478 g

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Wavewalker / Breaking Free

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-616-03631-1

Warnhinweis

nicht erforderlich.

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

08.05.2026

Abbildungen

15 Abbildungen

Verlag

MairDuMont

Seitenzahl

450

Maße (L/B/H)

18.6/12.3/3.3 cm

Gewicht

478 g

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Wavewalker / Breaking Free

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-616-03631-1

Herstelleradresse

Dumont Reise Vlg GmbH + C
Marco-Polo-Straße 1
73760 Ostfildern
DE

Email: GPSR Kontakt

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  • Bewertung

    5/5

    04.08.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Leben auf dem Schiff

    Sturm Kind von Suzanne Heywood Bis zu ihrem siebten Lebensjahr lebte Suzanne wie viele andere Kinder der Mittelschicht in England ein normales Leben. Doch dann hatte ihr Vater eine Idee er wollte wie Cook auf Seereise gehen. Zuerst nur ein zwei Jahre daraus wurden aber 10. Jahre. Ihr Vater kaufte das Segelschiff Wavewalker und sie habe die Welt umrundet. Was so schön tönt wird für Suzanne und ihren jüngeren Bruder zur gnadenlosen Realität. Das Schiff wird Heimat und Gefängnis zugleich. Ihr Vater stellt seinen Traum über alles. Mir kam es vor das ihm die Kinder und ihre Schulbildung relativ egal wahren. Ich habe mich beim Lesen ein paar mal gefragt wie kann man nur so sein als Eltern. Eigentlich geht einem das wohl der Kinder ja über alles und man möchte ihnen eine gute Zukunft geben. Obwohl die Eltern Lehrer wahren haben sie sich überhaupt nicht um die Schulbildung gekümmert und Suzanne musste sich selber darum bemühen. Das kann ich nicht verstehen. Auch das sie die junge Suzanne mit 16. Jahren und ihr Bruder einfach in Neuseeland gelassen haben und sie weitersegelten unvorstellbar. Suzanne hatte es nicht einfach, natürlich gab es auch schöne Momente auf dem Schiff. Wen sie Wale und Delfine gesehen haben. Oder neue Orte endeckten. Aber im grossen und ganzen war es für Suzanne ein Kampf und sie kann Stolz sein das sie es ohne die Hilfe der Eltern geschaft hat einen Abschluss zu machen.

  • Bewertung

    Thalia Book Circle Community

    5/5

    29.07.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Sturmkind

    „Sturmkind – Mein Leben auf der Wavewalker“ von der Autorin Suzanne Heywood hat sich ganz, ganz tief in mein Herz gegraben. Sue ist 6, ihr Bruder 5, als sie erfahren, sie werden die nächsten Jahre das Leben auf dem Meer verbringen. Der Vater erklärt den Kindern während einer Familienkonferenz er hätte ein Boot gekauft mit dem sie auf Cooks Spuren die Welt besegeln. Alles klingt nach einem großen Abenteuer. Aber schnell stellt sich heraus die Tour entwickelt sich zu einem großen Desaster. Sie segeln gegen den Wind und geraten von einem Sturm in den nächsten. Trauriger Höhepunkt ist zunächst eine Welle, die die Wavewalker erfasst. Sue wird dabei schwer am Kopf verletzt. Mayday-Ruhe bleiben unbeantwortet. Als sie in der Not eine kleine Insel erreichen, erhalten sie Hilfe, Sue wird mehrfach operiert. Die nächsten 10 Jahren verbringen die Cooks auf dem Meer, geraten in Stürme und stranden immer irgendwo auf einer Insel. Sue möchte ausbrechen und endlich eine Schule besuchen, denn die Eltern verwehrten ihr bisher einen Schulbesuch. Lediglich ein Fernstudium konnte sie sich erkämpfen. In jedem Hafen verschickt sie ihre Arbeiten und wartet auf neuen Lernstoff und die Korrekturen. Als sich Sue mir 17 an verschiedenen Universitäten bewirbt, gibt es für sie endlich einen Ausweg… Unfassbar, welche Tragödien sich dort auf dem Meer abgespielt haben. Die Mutter ignoriert ihre Kinder, liegt oftmals tagelang seekrank in der Koje und der Vater ist sehr herrschend. Leidtragende sind Sue und ihr Bruder John. Eine tieftraurige und leider wahre Geschichte, ich schwankte zwischen Kopfschütteln und Fassungslosigkeit. Wie Sue konnte auch ich die Schönheiten der Inseln nicht richtig wahrnehmen. Susanne Heywood schaffte es mit ihrem Schreibstil, mich als Leser an der Reise in allen Einzelheiten teilnehmen zu lassen. Jede Windbö, jeden Sturm und die Enge der Kajüten konnte ich miterleben. Sie brachte mich mitten ins Geschehen. Jeden Kampf von Sue mit den Eltern konnte ich hautnah miterleben. Unbegreiflich, wie Eltern ihr persönliches Wohl und Abenteuerlust über das Wohl der Kinder gestellt haben und ihnen sogar die Schulbildung verweigerten. Sue beschreibt sehr anschaulich, wie sie sich gefühlt hat und sich das Leben auf der Wavewalker anfühlte. Umso erfreulicher, dass sie einen Weg gefunden hat, ein selbstbestimmtes Leben zu führen. Es ist kein Abenteuerroman, sondern eine tiefgründige Autobiografie eines Kindes auf dem Weg zum Erwachsenwerden. Schonungslos und ehrlich teilt Suzanne Heywood ihr Leben. Beeindruckt hat mich auch die spätere Suche nach dem Verbleib des Bootes. Der späte Wunsch das Buch zu schreiben nachvollziehbar und auch hier zeigten sich die Eltern in ihren Aussagen wieder „von der besten Seite“. Für mich das beste Buch, das ich in diesem Jahr gelesen habe. Es hallt definitiv nach.

  • Bewertung

    aus Rottenburg

    5/5

    19.07.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Kindheit unter Segeln

    Suzanne Heywood beschreibt in ihrem Buch "Sturmkind" wie sie und ihr ein Jahr jüngerer Bruder Jon ihre Kindheit auf dem Segelboot "Wavewalker" verbringen. Mit 7 Jahren beginnt für Sue dieses Abenteuer, da sich der Vater in den Kopf gesetzt hatte auf James Cooks Spuren über die Weltmeere zu segeln und seine Familie mitzunehmen. Suzanne Heywood gelingt es, die Leser auf diese unglaubliche und wie es scheint nie endende Reise mitzunehmen und das mit allen Höhen und Tiefen, und gerade von den Tiefen gibt es so einige! Da sind die Einsamkeit und viele gefährliche Situationen auf offener See oder im Hafen, aber auch die Eltern, die dem Traum des Vaters alles unterordnen, so auch die Bedürfnisse ihrer Kinder. Aber dann gibt es auch diese Situationen, die wohl für so manches aber nicht alles entschädigen, wenn Wale neben dem Boot schwimmen oder man in fremden Ländern Freundschaften knüpft. Der Schreibstil ist sehr angenehm zu lesen, man ist wirklich richtig in dem Abenteuer dabei und leidet mit den Kindern oft mit. Eindrucksvoll und die Geschichte wunderbar ergänzend sind die Fotos der Reise in der Mitte des Buches sowie die die Karten mit Reiseroute und Dauer zu Beginn jedes Kapitels. Ein beeindruckendes Buch über eine ungewöhnliche Kindheit, das ich nur wärmsten empfehlen kann.

  • br62

    5/5

    15.07.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Gefangen im Traum eines anderen

    Von heute auf morgen ändert sich das Leben der 7-jährigen Suzanne und ihrem 6-jährigen Bruder Jon als ihre Eltern beschließen mit dem Segelschiff Wavewalker auf den Spuren von James Cook die Welt zu umrunden. Noch nie habe ich ein Buch gelesen, das in mir so starke Gefühle hervorgerufen hat. Die Autorin Suzanne Heywood schreibt über ihr Leben an Bord der Wavewalker. Vor jedes Kapitel hat sie Angaben über den Reisezeitraum, ihr Alter, die Dauer der Fahrt und eine Skizze ihrer Route gestellt. Sie lässt uns an ihrem Weg teilhaben, schreibt anfänglich aus der Sicht eines Kindes, später der einer jungen Erwachsenen und gefühlt nimmt man jede Bewegung des Schiffes wahr. Sie schreibt über Probleme bei der Überquerung der Meeresabschnitte, die Geldnot, die wechselnden Crewmitglieder, ihre Ängste, ihre Hilflosigkeit und am schlimmsten für mich die Gefühlskälte ihrer Eltern. Ein kleines Mädchen, das eigentlich nur in die Schule gehen will, Freunde haben möchte wird von ihren Eltern gezwungen, das Leben einer Erwachsenen zu führen. Der Egoismus und die fehlende Empathie waren für mich nur schwer auszuhalten und ich bewundere die Autorin dafür, dass sie ihr Leben angenommen und Hürde für Hürde überwunden hat. Ich kann mir gar nicht vorstellen, wie schwer es für sie war, ohne moralische Unterstützung, ihr Ziel eine Universität zu besuchen, zu erreichen. Mir ist ein Zitat im Kopf geblieben, das stellvertretend für ihr Leben steht: .... die Angst, im Traum eines anderen Menschewn gefangen zu sein. (Seite 401) Ich hoffe für sie, das dieses Buch ein Beitrag dazu ist, sich von dieser Angst zu befreien. Auch wenn ich während des Lesens zwischen Wut auf ihre Eltern und Bewunderung für Suzanne geschwankt habe, ist dieses Buch am Ende ein Buch, das Mut macht.

  • Bewertung

    aus Göttingen

    5/5

    06.07.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Eine Kindheit die Narben hinterlassen hat

    Mit "Sturmkind " von der Autorin Suzanne Heywood habe ich eine wahre Geschichte gelesen, die mich stark beeindruckt hat. Die Autorin schreibt in einem schönen bildhaften Schreibstil über ihre Kindheit, die keine normale Kindheit war, Als sie 7 Jahre alt war, beschlossen ihre Eltern um die Welt zu segeln. Die Meinung ihrer beiden Kinder Sue und Jon interessierten sie nicht. Die Kinder hatten sich dem Wunsch der Eltern zu fügen. Sue und ihr jüngerer Bruder Jon mussten Freunde und alles Vertraute zurücklassen. Die Mutter wollte die Kinder auf dem Schiff unterrichten. Für die Reise wurden 3 Jahre eingeplant, aber es kam ganz anders. Detailgenau schildert Suzanne Heywood die Abenteuerreise, die voller Gefahren und Entbehrungen war. Sie ließ aber auch freudige Ereignisse, beeindruckende Beobachtungen und nette Bekanntschaften an Land nicht außer Acht. Sue, die liebend gerne in die Schule gegangen wäre und sehr lernbegierig war, hat während der Reise sehr gelitten. Es ist hochinteressant den Gedanken und Gefühlen von Sue zu folgen. Dabei entstehen beim Lesen Gefühle wie: Entsetzen, Angst, Trauer, Wut, aber auch Bewunderung über den Mut und die Ausdauer der Kinder, dieses Schicksal anzunehmen. Das verantwortungslose Verhalten der Eltern verurteile ich von Beginn bis zum Ende der Reise. Einige Passagen haben mich sehr belastet und ich kann noch immer nicht verstehen, was Sue's Eltern ihr zugemutet haben. Mit Liebe im Herzen hätten sie sich gewiss nicht so egoistisch verhalten. Aber dies zu beurteilen muss jede Leserin oder jeder Leser selbst entscheiden. Der Streckenverlauf dieser Segeltour ist vor jedem Kapitel skizziert, sodass die Fahrt gedanklich gut zu verfolgen ist. Zudem geben die Fotos in der Mitte des Buches einen kleinen Einblick vom Boot und von der Familie. Auf 450 Seiten mit vielen spektakulären Ereignissen gibt es teilweise Unglaubliches zu lesen. Ich bin auch nach Beendigung dieser Lektüre weiterhin überwältigt von dieser wahren Geschichte. Sie wird noch lange nachklingen. Ich empfehle diesen Bestseller sehr gerne und vergebe 5 Sterne.

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